Der Sound ganzer Freizeitparks
Shownotes
Was passiert eigentlich mit unseren Emotionen, wenn wir Achterbahn fahren und welche Rolle spielt dabei die Musik? In der neuen Folge von "Wissen2Wirtschaft …und zurück" erzählt Xaver Willebrand, Geschäftsführer von IMAscore, wie aus einer gescheiterten Bandkarriere ein global agierendes Unternehmen für Musik- und Soundproduktion wurde – mit Sitz in Paderborn.
IMAscore gilt als Weltmarktführer für die Vertonung von Freizeitparks und hat Soundwelten für das Phantasialand, den Heide Park, den Europa-Park und zahlreiche weitere Parks weltweit geschaffen. Dazu kommen Trailermusiken für Marvel, Disney oder Lucasfilm. Mit Moderatorin Selina Hare spricht Xaver Willebrand über die Kunst des Sounddesigns, den Einfluss von KI auf die Musikbranche und darüber, warum Paderborn für sein Team genau der richtige Standort ist.
Jetzt reinhören! "Wissen2Wirtschaft" – den Podcast der Universität und der Wirtschaftsförderung Paderborn – gibt's überall, wo es Podcasts gibt.
Alle Infos: www.wissen2wirtschaft.de
IMAscore
- Website: https://www.imascore.com/
- LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/imascore/
- Instagram: https://www.instagram.com/imascore.imamotion/
Wirtschaftsförderung Paderborn
- LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/wfg-pb/
- Instagram: https://www.instagram.com/wfg.paderborn/
- Facebook: https://www.facebook.com/WFGPB
Universität Paderborn
- LinkedIn: https://www.linkedin.com/school/uni-paderborn/
- Instagram: https://www.instagram.com/uni_paderborn/
- Facebook: https://www.facebook.com/unipaderborn/
Moderatorin Selina Hare
- LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/selina-hare-0424201a6/
- Instagram: https://www.instagram.com/selina_c.est.la.vie/
ams Radio und MediaSolutions (Podcastfabrik)
Transkript anzeigen
00:00:03: Keine riesige Leuchtreklamme an der Fassade, ein unscheinbares Treppenhaus.
00:00:08: Und wenn vor der Eingangstür nicht dieses eine Banner stehen würde mit dem Firmenlogo drauf dann könnte man fast meinen man wäre in einer kreativen WG gelandet.
00:00:17: hinter jeder Tür lässt sich etwas entdecken.
00:00:20: hier steht ein abgerocktes Ledersofa und dort einen Haufen Preise.
00:00:24: Die große Welt von ImaScore spiegelt sich in den kleinen Büros wieder.
00:00:29: Von der Miniatur-Afterbahn bis hin zur gruseligen XL-Gremlin-Figur.
00:00:34: Obwohl man auf dem Flur kaum etwas hört, hier im Paderborn wird Musik komponiert und produziert die Film- und Freizeitparkherzen – auf der ganzen Welt hörschlagen lässt!
00:00:48: Was verbindet Dwayne The Rock Johnson?
00:00:50: Jennifer Aniston.
00:00:51: Reese Witherspoon, Steve Carroll.
00:00:53: June McGregor Michael B. Jordan gerade befrisch Oscarpreis gekrönt übrigens Jamie Lee Curtis Tony Colette Sandra Bullock.
00:01:02: also wenn ihr jetzt in eurer mentalen Videothek nach dem einen Blockbuster sucht indem die alle mitgespielt haben sorry Fehlanzeige.
00:01:14: All diese Hollywoodgrößen waren bereits in Trailern zu sehen, die von Musik aus Paderborn untermalt wurden.
00:01:21: Und Untermalt ist eigentlich eine Untertreibung denn der Sound von Imasco erzeugt und beeinflusst maßgeblich unsere Emotionen.
00:01:30: werden wir in einen Film hinein gezogen oder lässt uns die Story kalt?
00:01:34: das entscheidet sich u.a auch durch das musikalische Arrangement.
00:01:39: Mein Gast in dieser Ausgabe von Wissentowirtschaft und zurück, dem Podcast der Wirtschaftsförderung Paderborn.
00:01:45: Und der Universität Paderborne ist der Geschäftsführer von IMAscore Xaver Willebrandt.
00:01:50: Hi Xaver!
00:01:51: Hallo schön dass ich dabei sein darf.
00:01:52: Danke das du dir die Zeit genommen hast.
00:01:55: Und bevor wir den Sprung nach Hollywood wagen, müssen wir darüber sprechen dass ihr Jahre vorher schon ziemlich viele Loopings gedreht habt und ich will jetzt gar nicht zu viel spoilern.
00:02:08: Aber wenn dein Leben eine Freizeitpark Attraktion wäre?
00:02:12: Welche wäre es eher Kettenkarussell oder Wildwasserbahn?
00:02:16: Oh wow!
00:02:16: Ich hätte gesagt Achterbahn Dann kommt die Wildwasserbahn auf jeden Fall am nächsten hin.
00:02:21: Manchmal kommt man trocken durch, manchmal wird man nass.
00:02:24: auch da gibt es einen Auf und Ab das gehört dazu aber wir drehen uns ganz sicher nicht nur im Kreis.
00:02:29: also in dem Sinne bin ich eher bei der wildwasserbahn.
00:02:31: okay das klingt auf jeden fall richtig aufregend und ich bin mir sicher dass wir heute einen guten eindruck bekommen von deinem bisherigen leben und auch dem schaffen auch das was hier passiert.
00:02:42: bei Imasco.
00:02:43: Ich bin ja heute bei euch zu Gast und freue mich sehr darüber.
00:02:47: zurück zu dir und deinen Anfängen.
00:02:49: Also du hast Abi gemacht und nebenbei in einer Band gespielt, was für eine Art Musiker bist du denn eigentlich?
00:02:57: oder welche Art Musikern steckt
00:02:58: in dir?
00:03:00: Wenn ich mich als Musiker bezeichnen würde dann als Gitarist etwas das sich immer noch hobbymäßig tue aber wovon Ich mich quasi wegentwickelt habe, ich bin mittlerweile Unternehmer und möchte mich auch gerne als so einer sehen.
00:03:17: Ich versuche den Flood-Zirkus zusammenzuhalten der Kreativen, der Techniker all der Menschen die mittlerweile bei uns tätig sind.
00:03:26: aber im tiefsten Herzen ja... Bin nicht immer noch Musiker da kommt dieser ganze Spirit dem wir hier haben eigentlich her.
00:03:31: Wir haben immer noch viele Musiker, Komponisten eben auch im Unternehmen.
00:03:34: das ist das wo wir herkommen.
00:03:37: Dieser Rock'n Roll Lifestyle findet sich auf jeden Fall in allen Bereichen noch wieder.
00:03:41: Mhm, okay aber warum hat es denn mit der großen Rockstar-Karriere nicht funktioniert?
00:03:46: Also ich finde das toll was sie hier macht!
00:03:47: Aber muss man ja trotzdem einfach mal fragen...
00:03:51: Also es sah am Anfang alles danach aus als würde's mit der Band funktionieren.
00:03:54: wir saßen bei dem Manager auf der Couch Deutsche Größen, wie Sarah Connor groß gemacht hat.
00:04:00: Also es war schon wirklich so.
00:04:01: das Gefühl von jetzt geht's richtig ab und man saß auf der Couch umgeben von Goldenen und Platin-Scheilplatten.
00:04:08: Es wurde vorgerechnet auf einem Flipchart sehr schön dargestellten Flipcharts was wir abbekommen wenn wir eine Million CDs verkaufen.
00:04:15: also es war alles dabei.
00:04:17: Das große Managementsprech war dann wohl doch nicht so gut, wie wir dachten.
00:04:24: Zumindest bekamen wir nicht den Plattenvertrag der Notwendig gewesen wäre um das Ganze eben zu finanzieren.
00:04:29: ist es ja trotzdem ein Business und genauso schnell wie der Hype da war, war er dann auch wieder weg.
00:04:37: Das war eigentlich nämlich unser Plan A. die Firma die wir hatten Die Musikkompositionen, die Auftragsproduktion war wirklich nur Plan D. Tatsächlich funktionierte die aber dann parallel immer besser.
00:04:47: Also wir merken, oh da haben wir eine Nische oder da gibt es Interesse dran.
00:04:50: denn das ist nicht selbstverständlich dass die Musik die man schreibt und das ist ganz egal ob man jetzt Künstler- oder Auftragskomponist ist Eine Musik ist die jemand auch hören will.
00:05:00: Denn man kann technisch unfassbar schöne angenehme Musik schreiben Die auch so weit ins Ohr geht Aber Nicht hängen bleibt im Zweifelsfall.
00:05:10: Und glücklicherweise hatten wir ein Team an Komponisten und wir damals in einem Gründerteam, ich selbst habe immer das Unternehmerische gemacht die anderen waren da viel versierter Menschen, die Musik gemacht haben, die anderen Menschen gefällt.
00:05:22: Das hat es dann zwar nicht auf der Bühne am Ende, hat das nicht auf den Bühnen so funktioniert aber eben schlussendlich eher im unternehmerischen Sinne.
00:05:30: Welche Art von Musik habt ihr denn da am Anfang komponiert?
00:05:34: Das waren jetzt nicht Songs für andere Künstlerinnen und Künstlern am Anfang.
00:05:38: Am Anfang waren wir da, wo wir eine Band waren.
00:05:40: Das war Space Rock, so haben wir es genannt.
00:05:42: Es ist ein bisschen eine Mischung aus Pink Floyd und Angels and Airwaves, wenn das vielleicht manchmal im Hörer was sagt.
00:05:50: So ein bisschen angerocktes sphärische Musik.
00:05:53: Aber da war schon immer auch so ein gewisser orchestraler Anteil drin.
00:05:57: Das heißt meine beiden Gründerkollegen mit denen ich damals gestartet bin, die waren schon immer in der Filmmusik, in der siniastischen Musikproduktion Das waren eigentlich auch wirklich hauptsächlich unsere ersten Schritte, auch in der Auftragsproduktion.
00:06:12: Es war meistens Filmmusik gefragt, sei es jetzt für kleinere Videospiele, sei's für ein Imagefilm, sei das für eine Telefonwarte, Schleife.
00:06:20: am Ende war es dann doch immer irgendwie die orchestrale Produktion und das war etwas auf diese großen ebischen Werke worauf wir aufbauen konnten weil das war auf jeden Fall ein Talent auf das wir aufbauern konnten bei den Künstlern Und das vermarktbar war.
00:06:37: dann auch schlussendlich, was ja da eben ein wichtiger Punkt ist und die ersten Schritte voranzumachen.
00:06:43: Das hat sich mittlerweile aber dann auch komplett in andere Richtungen bewegt.
00:06:45: also wir haben mittlerweile schon Hühner gesampelt um damit mit dem gegackern der Melodie zu bauen, haben elektronische Musik EDM im Grunde produziert.
00:06:54: dadurch dass die Projekte vielseitiger geworden sind ist es auch die Musik.
00:06:57: aber da wo wir herkommen ist auf jeden Fall die orchestrale Musikproduktion
00:07:00: sehr cool.
00:07:02: Was war so der Moment, in dem ihr gemerkt habt, okay das hier ist nicht mehr nur ein Plan B. Das ist nicht mal nur ein Hobby sondern es ist wirklich ein skalierbares Geschäftsmodell?
00:07:11: Da
00:07:11: muss man sagen...das war der Moment in der wir unsere Nische gefunden haben.
00:07:16: Wir selbst haben schon früher immer gern Freizeitparks besucht.
00:07:20: Haben die Firma aber nie mit dem Ziel gegründet Musik für Freizeitsparks zu schreiben.
00:07:26: Wir haben uns aber einfach einmal beworben, wir durften dein erstes Projekt vertonen Und dann kam das nächste und dann kam unaufgefordert, das nächste.
00:07:35: Das war der Moment wo wirklich von außen die Anfragen kamen, wo wir gemerkt haben oh, das könnte wirklich ein Geschäftsmodell sein Wir selbst haben... Also das war für uns gar nicht der Plan!
00:07:46: Wir haben nicht daran geglaubt dass es das sein wird aber ist es geworden und das ist sehr dankbar weil es natürlich im Bereich mit dem wir uns schon immer gerne auch identifiziert haben.
00:07:54: also kam da noch ein Hobby zu dem Hobby dazu, was wir davor schon zum Beruf gemacht haben.
00:08:00: Und das war einfach eine schöne Fügung!
00:08:01: Ja, das klingt wirklich absolut traumhaft, dass man das, was man sowieso schon gerne macht dann eben zum Beruf machen kann.
00:08:09: Würdest du rückblickend sagen, dass Paderborn auch ein guter Ort war um hier zu gründen?
00:08:16: Ich meine es ist natürlich so organisch entstanden aber wie war die Zeit der Gründung und war Paderborne dafür auch der richtige Ort?
00:08:22: Was hat Paderbourne euch gegeben dafür?
00:08:24: Also im ersten Moment war ich Einfach der Unflexibeste von uns.
00:08:28: Da kann jetzt Paderborn nichts wegen.
00:08:30: was dafür?
00:08:31: Das war aus familiären Hintergründen, weil ich der Unflecksible.
00:08:33: die beiden sind hochgezogen kommen eigentlich aus dem Süden Deutschlands aus Baden-Württemberg nahe Freiburg Sind hochgezogen und da haben wir uns noch gar nicht so viele Gedanken über den Standortvorteil gemacht oder darüber was Was uns Paderborne geben könnte.
00:08:48: rückblickend War sogar immer eine Herausforderung Menschen davon zu überzeugen nach Paderbourne zu kommen.
00:08:55: Mitarbeiter, die wir gefunden haben, Komponisten waren in aller Regel eben nicht von hier.
00:08:59: Also nicht nur in aller Regel sie waren es nie!
00:09:02: Wir haben einen Komponenten der aus Alabama hier rübergezogen ist.
00:09:06: Wir haben Kompionisten, die aus Leipzig rüber gekommen sind.
00:09:10: Hier sich ein Wohnsitz gesucht haben und es war immer erst mal über Zeugungsarbeit zu erklären ja hier Paderborn ist doch schon eigentlich ganz nett und ihr gibt's eigentlich so weit alles.
00:09:20: und das war aber dann am Ende nicht mehr Überzeugungsarbeit, sondern es hat sich bewahrheitet.
00:09:25: Denn alle die hierhergekommen sind haben sich wohlgefühlt weil es eben eine Stadt ist, die an der angenehmen Schwelle ist.
00:09:33: sie ist nicht Großstadt-Großstadt, sie ist ne Großstadt das klar.
00:09:37: aber sie bietet alles auch was eine Großstadt Bieten sollte was man braucht um kurzfristig ein bisschen Zerstreuung zu finden.
00:09:45: Sie ist aber gleichzeitig nicht so teuer in Sachen Mieten oder generell in Sachen Abendgestaltung wie zum Beispiel die üblichen Kandidaten, Köln, Berlin, Düsseldorf Hamburg.
00:09:58: Und das ist ein Riesenvorteil.
00:09:59: und noch einen Punkt man ist hier sehr schnell ein bunter Hund was natürlich auch vorteilig ist.
00:10:06: also A- man ist natürlich auch interessant für andere Unternehmen man ist interessant für die Presse Man ist interessant über eine Maß hinaus.
00:10:16: wie man es jetzt vielleicht als einer von vielen woanders wäre hat sich im Nachhinein als ganz großer Standortvorteil erwiesen.
00:10:26: Also wir haben bezahlbaren Wohnraum für Menschen, die hier hinziehen.
00:10:29: das war besonders für unsere jungen Komponisten, die zum allerersten mal einen Job hatten halt ein Riesenthema und Wir hatten zum anderen aber auch eine gewisse Aufmerksamkeit Die natürlich auf alles abgestrahlt hat
00:10:41: Und vor allen Dingen profitiert natürlich auch durch das lokale Handwerk.
00:10:44: also ihr arbeitet ja auch mit Unternehmen hier vor Ort zusammen.
00:10:47: Das ist sicherlich auch nur ein Vorteil im pluspunkt
00:10:50: Richtig.
00:10:50: Mit unserer zweiten Firma, die wir im Jahr zwei Tausend vierzehnt zuerst gegründet, zweitausend zwanzig nochmal umgegründete haben, IMA Motion wo wir auch baulich tätig sind, wo wir im Grunde schlüsselfertigt von der Konzeption bis zur finalen Umsetzung Projekte betreuen ist es natürlich sehr sehr vorteilhaft hier zu sein und schon hier auch aufgewachsen zu sein.
00:11:10: Dahingehend bringt man allein schon als als hier ja aufgewachsene großen Vorteil mit sich einfach durch die Eltern, durch die Verwandtschaft, durch den Menschen, die man kennengelernt hat.
00:11:20: Und das ist natürlich für uns auch ein Riesenvorteil.
00:11:21: und da ist Paderborn tatsächlich aus sehr stark aufgestellt und aus sehr innovativ aufgestellt was Unternehmen angeht.
00:11:27: Da haben wir natürlich ganz große Vorteile auch durch die Verbindung zur Uni, die auf viele andere suchen leider relativ wenig Verbindung zur Universität und wenige gemeinsame Projekte.
00:11:41: Aber es haben viele Unternehmen, mit denen wir arbeiten die dadurch ein Innovationspusch haben von dem wir wiederum quasi einmal ums Eck profitieren.
00:11:48: Wir machen jetzt nochmal einen kleinen Sprung zurück und zwar zur Krake.
00:11:54: Krake ist der einzige Divecoaster Deutschlands Divecoaster, das weiß ich natürlich aus dem FF.
00:12:02: Nein!
00:12:02: Das muss nicht mehr drauf schaffen.
00:12:04: dieses Nerdwissen sag' ich jetzt mal.
00:12:09: eine fast vertikale Abfahrt, also neunzig Grad abwärts.
00:12:12: Dementsprechend etwas sehr besonderes für Freizeitpark-Fans und euer Eintritt in die Branche war es, dass wir den Heide Park Resort umsetzen.
00:12:29: Am Kreativinstitut UWL, der gemeinsame Einrichtung der Uni Paderborn, der Hochschule für Musikdetmold und der Technischen Hochschulle aus Westfalen-Lippe ist Komposition und Sounddesign einer der Forschungsschwerpunkte.
00:12:44: Jetzt ist es aber so dass ihr kein wissenschaftlichen Background habt.
00:12:49: Deswegen, woher hattet ihr dieses Know-how?
00:12:53: Musik für eine Achterbahn?
00:12:55: Für Freizeitparks?
00:12:56: Dieses Orchestrale, wovon du auch schon gesprochen hast... Wie schafft man sich das drauf?
00:13:02: Also unsere ganze Musikerbande hat eigentlich so gar keinen richtigen Background.
00:13:07: Sie haben ein Background aber nur nicht in der Musik!
00:13:09: Wir haben einen, der zu einer halben Maler-Lakira Ausbildung gemacht und dann Ich glaube, das ist halt doch mit der Musik zu uns gekommen.
00:13:16: Wenn ich drüber nachdenke ... Wir haben tatsächlich einen Robotik-Ingenieur auch bei uns, der Komponist ist.
00:13:23: Also sie haben alle irgendwas gelernt nur nicht das was Sie tun.
00:13:26: Betrifft mich genauso.
00:13:27: Ich habe auch nach dem Abi gegründet im Grunde ein Jahr später und auch nie etwas Anständiges gelernt.
00:13:31: Und wir machen jetzt einfach was wir tun!
00:13:34: Ich glaube die Sache ist dass wir schon alle eben den Bezug zur Musik hatten aus dem Hobby heraus.
00:13:39: Wir haben alles schon Musik produziert oder zumindest unsere Komponisten haben das vor allen Dingen gemacht und hatten damit schon immer so einen ganz eigenen Antrieb, in Expertise aufzubauen und das weiterzuentwickeln.
00:13:53: Was aber den größten Push natürlich gibt ist ab dem Punkt wo man anfängt dafür bezahlt zu werden und der Anspruch von außen noch mal dazu kommt und ganz anderer ist weil im Zweifelsfall ist es immer schön wenn man seinen Eltern zeigt dass immer alles toll was man macht für einen bezahlen Kunden produziert, dann will man natürlich etwas schaffen mit dem er auch zufrieden ist.
00:14:15: Und wir hatten schon immer bei uns auf den Zettel stehen dass wir unendlich Änderungswünsche bis zur vollsten Zufriedenheit unserer Kunde inklusive anbieten.
00:14:22: Das heißt wir drehen so viele Änderungen schleifen bis er glücklich ist, er bezahlt nichts extra.
00:14:26: und das heißt für uns war immer der Anspruch möglich schnell auf ein Punkt zu kommen und eine Musik zu produzieren die gefällt.
00:14:33: Und dadurch haben wir uns dann weiterentwickelt.
00:14:35: Dann wurde halt ein neues virtuelles Instrument dazu gekauft und da wurde der Sound verbessert, so entwickelte man sich quasi ... Man wuchs mit den Kunden!
00:14:44: Die erste Fünf-Punkteins-Mischung die wir gemacht haben für einen Kinofilm.
00:14:50: Wir haben das Angebot gestellt und von der Anzahlung haben wir die Fünf Punkt Eins Anlage gekauft um eine Studioabhöre, mit der wir das abmischen konnten und sind dann am Ende in die UCI gefahren.
00:15:02: Und haben das Test gehört ob das alles so funktioniert wie wir uns das vorstellen.
00:15:06: also wir sind ganz viel da.
00:15:08: auf Sicht gefahren könnte sagen riskant aber das war es irgendwie nicht.
00:15:14: weil wir haben das gemacht wo von mir dachten dass wir's hinbekommen wovon überzeugt waren hätte schief gehen können hätten wir uns da falsch eingeschätzt aber auch manchmal ein bisschen glück gehört ja auch dazu.
00:15:25: Also ich muss wirklich sagen, bevor ich euer Unternehmen kennengelernt habe.
00:15:29: Habe ich mir nie Gedanken drüber gemacht das es ja Musik für einen Freizeitpark auch braucht.
00:15:35: also Ich war natürlich auch schon in Freizeitsparks und gerade als Kind ist es natürlich das Nonplus Ultra wenn man so ein Tag mit seiner Familie erlebt und so Und ich hab mir dann nie Gedanken darüber gemacht bis ich euch halt kennengelernet habe.
00:15:49: Ja, stimmt.
00:15:50: Stell dir mal einen Tag im Freizeitpark vor ohne diese krasse Musik im Hintergrund... Ich hab heute noch Melodien im Kopf die ich als Kind im Freizatpark gehört habe.
00:16:00: Die haben sich so eingebrannt wirklich!
00:16:01: Ich könnte die heute noch mitsommen und so.
00:16:03: also das hat ja schon eine krasste Bedeutung für dieses ganze Erlebnis.
00:16:09: ist es ne krasche Verantwortung auch für euch die ihr da spürt?
00:16:12: oder was macht Musik in diesem Kontext?
00:16:18: Es ist auf jeden Fall eine krasse Verantwortung, weil Musik auf der akustischen Ebene, Sounddesign und Musik auf die akustische Ebene einfach alles einnehmen.
00:16:29: Das heißt da gibt es keine Konkurrenz.
00:16:32: Es ist nicht so dass wir jetzt einen Dekoobjekt da liefern und das steht in der Komposition mit anderen Dingen im Orange Mord.
00:16:38: Das heisst wir müssen auf akustischer Ebene den Raum verantwortungsvoll einnehmen!
00:16:46: Es darf nicht zu anstrengend sein, es ist der explizite Wunsch anstrenden zu sein.
00:16:49: Das heißt man muss hintergründig sein, atmosphärisch.
00:16:52: Man muss in dem passenden Stil aber auch im passenden authentischen Klang eine Welt erschaffen.
00:17:00: Da spielt halt eben die Kombination von Musik mit Sounds eine große Rolle Denn Geräusche auf der anderen Seite erzeugen eine authentische Welt.
00:17:09: Wenn ich Möwen höre wenn ich Wellen höre fühle ich mich am Meer, aber was für ein Maß nehme ich da an?
00:17:14: Ich kann nicht die tosende See nehmen wenn dort noch nicht mal ein Teich neben dran ist.
00:17:20: Das sind alles Dinge, da muss man schauen dass es möglichst authentisch ist.
00:17:23: hat man Fantasiewesen die von irgendwo brabbeln?
00:17:25: wo verstecke ich den Lautsprecher damit das so rüber kommt dass er dort wirklich sein könnte dass man dorthin schaut und versucht herauszufinden Wo is der denn?
00:17:35: Und deingehend Generell die Akustik, wir nennen es auch Akustiktematisierung ein ganz ganz wichtiger Teil von Attraktion.
00:17:43: Für die Kunden ist das sehr dankbar weil das eine sehr günstigsten Art und Weise ist zu dekorieren.
00:17:49: Sie können im Grunde auf super einfache Art einer Stimmung erzeugen Angst Vorfreude oder Wahnsinn wenn sein muss Auch das hatten wir schon häufiger.
00:18:02: Musik die Menschen bewusst in den Wahnsinn treiben soll in gewisser Form um eine gewisse Spaßfabrik Sollten wir akustisch abbilden, da ist es ein Ohrwurm, der einfach die ganze Zeit nur um die Ohren gehauen wird.
00:18:18: Musik ist eine wunderbare Art konzeptionell einen Platz von einem Moment auf den anderen zu verändern und das ist eine sehr verantwortungsvolle Arbeit aber auch eine sehr dankbare Arbeit weil man im Grunde relativ frei auf dieser akustischen Ebene wirken darf.
00:18:35: Ihr schreibt und setzt ja nicht nur Musik für einzelne Fahrgeschäfte um, sondern ihr schreibt oder produziert auch Soundtracks.
00:18:42: Zum Beispiel das Phantasialand in Kinopark Deutschland den Hansa Park aber auch ein Feuerwerk.
00:18:48: beim Grimmepreis zum Beispiel wurde mit eurer Musik abgefeuert.
00:18:53: Ein Komponist der schreibt etwa eine Minute Musik pro Tag habe ich von euch erfahren wie lange dauert es denn so einen richtigen Soundtrack zu produzieren?
00:19:04: Also es gibt Projekte, daran arbeiten wir Jahre.
00:19:06: Das sind besonders Projekten wo wir komplette Parks vertonen die im neuen entstehen sind.
00:19:11: eine Abstufung davon sind Themenbereiche.
00:19:13: da ist man so in der Regel sechs bis acht Monate dran.
00:19:16: also ein Themenbereich hat meistens mehrere Attraktionen und das ist meist zwischen zwei und sechs Hektar ungefähr groß Während so ein ganzer Park eher zwischen vierzig und achtzig Hektar angesiedelt ist.
00:19:26: Und das kann man sich allein schon von der Fläche ja vorstellen, dass es dort eben viele Audio-Zonen gibt die eine eigene Stimmung erzeugen.
00:19:32: Das eines die Drachen Welt, das andere ist einem eher mystische Welt.
00:19:35: Das nächste ist auf Videospiele gemünzt.
00:19:38: also es gibt ja zig Möglichkeiten was man sich überlegen kann wie etwas auch gestaltet werden kann.
00:19:42: genauso unterschiedlich ist dann die Musik.
00:19:45: bricht man's noch weiter runter landet man dann in Projekten wie einzelnen Fahrgeschäften oder Wir sind ja nicht nur im Freizeitparkbereich unterwegs, aber zum Beispiel die Musik für den Grimmepreis.
00:19:55: Da haben wir auch das Intro vertont.
00:19:56: Das Intro an sich ging eine Minute.
00:19:59: Da waren wir nicht nur den einen Tag dran sondern da gab es halt auch Änderungen schleifen und dann ist man damit so sag ich mal brutto vielleicht ein Monat beschäftigt.
00:20:09: netto hat man aber daran sage ich mal drei Tage wirklich gearbeitet.
00:20:11: der Rest war warten auf Feedback.
00:20:13: Das ist immer noch ein großer Punkt womit sich natürlich auch solche Jobs sehr stark strecken können wo man auch Abhängigkeiten hat, wann werden die Lautsprecher aufgehängt.
00:20:21: Wann wird das geplant?
00:20:23: Wann ist das Video fertig, dass wir vertonen und so weiter?
00:20:26: Es gibt so viele Abhängigkeiten darin, dass sich das manchmal auch ganz schön strecken kann.
00:20:30: aber ja trifft trotzdem zu ein Komponiststraft gut eine Minute am Tag wenn es sein muss auch mal zwei.
00:20:36: Aber mit einem qualitativem Anspruch ist eine Minute eigentlich das Maximum.
00:20:41: Was ich mich jetzt gerade gefragt habe ist es denn eigentlich so dass ihr dann auch wirklich in die Parksfahrt und euch das dann auch alles nochmal selbst gebt.
00:20:50: Also weil du hast ja gerade gesagt, wann wir die Lautsprecher aufstellen können
00:20:53: etc.,
00:20:53: da muss man doch vor Ort sein.
00:20:55: Das heißt ihr fahrt schon durch die Welt?
00:20:57: Klar!
00:20:58: Und wir wollen die Achterbahn nicht nur vertont sondern auch ganz gern damit fahren.
00:21:01: Wir machen das eigentlich nur für die Gratiskarussellfahrt.
00:21:06: Es ist... also wir sind wirklich auch Fans und die, die es vorher nicht waren Die sind's mit uns so ein bisschen geworden.
00:21:12: Und es ist schön zu sehen, wie das entsteht.
00:21:14: Aber was eigentlich uns am allermeisten inspiriert, ist dieses Vorortsein und dann ist es nicht der Bau, der dort stattfindet Denn in der Anfangsphase ist das eine riesengroße Matschepampe.
00:21:24: Es sind die Menschen, die in dieser Matsche schon das Ergebnis sehen Wie Kreativen von den Parks, die sagen Wir werden das da und da bauen Da wird ein großer Turm stehen und da oben wird ein Drache sein Der speit alle zwanzig Minuten Feuer usw.
00:21:38: Das ist inspirierend.
00:21:39: Dieser Spirit und darauf aufzuspringen, das mitzumachen, mitgehypt zu sein macht jedes Mal wieder einfach so viel Spaß!
00:21:46: Und deswegen sind wir natürlich auch einfach gerne vor Ort um uns inspirieren zu lassen.
00:21:50: Aber seitdem wir halt auch technisch und baulich mehr involviert sind oder konzeptionell, sind wir natürlich rein aus Berufswegen auch schon in den verschiedensten Phasen öfter vor Ort.
00:21:59: Sei es zur Installation zum Maßnehmen zum gemeinsamen Brainstorm oder eben zu Installation der Lautsprecher oder des Lichtes und der Inszenierung.
00:22:07: schlussendlich das natürlich alles aus einer Hand anbieten zu können ist ein Wettbewerbsvorteil.
00:22:12: auf der einen Seite bringt uns mehr Verantwortung auf die anderen aber so mal Summarum Lässt uns die Gesamtgestaltung, Inszenierung das Erlebnis in der Hand haben und mit unseren Kunden gemeinsam verwirklichen.
00:22:30: Und dafür müssen wir vor Ort sein sind es aber auch sehr gern einfach weil es schön ist zu sehen.
00:22:35: Es ist wie auf eine Premiere gehen am Ende.
00:22:37: man will sehen wie's auf der Bühne wirkt und vor allem wie die Gäste darauf reagieren.
00:22:41: Und seid ihr dann auch die ersten die fahren dürfen um das alles zu testen?
00:22:46: Also wir sind oft sehr früh mit an Bord.
00:22:48: Es gibt die schönen Momente, kleine Seitennote... es gibt Menschen, die tracken das,
00:22:54: d.h.,
00:22:54: es gibt sozusagen Counts und es gibt Websites.
00:22:57: da kann man counten welche Achterbahn man schon gefahren ist oder nicht.
00:23:00: Und wir freuen uns immer besonders darüber wenn wir gegen eine kleine Unterschrift schon vor der TÜV-Freigabe eine Runde fahren dürfen, dass eintragen dürfen und das ist öffentlich und da gucken die Menschen natürlich drauf, dass dann im Moment erfreut man sich!
00:23:12: Wir dürfen oft sehr frühen fahren In der Regel auch, wo wir es können.
00:23:16: Auch bei den Eröffnungen mit dabei und sind aber auch sehr gerne weil das der Moment ist wo sich alles löst.
00:23:21: Wo sich auch für die Kunden alles lösen.
00:23:22: All der Stress der letzten Monate oder Jahre fällt ab.
00:23:26: im besten Fall funktioniert alles wie geplant alle sind happy und man hat einfach einen schönen Tag zusammen.
00:23:31: Und dafür ja dass immer wert.
00:23:33: Wie viele Attraktionen sind auf deinem Counter?
00:23:36: Ich glaube
00:23:37: ich habe momentan vierhundertsechzig verschiedene Achterbahnen gefahren was deutlich weniger ist als manche intensiver betreiben.
00:23:45: mein ganz persönlicher Nachteil ist.
00:23:46: Ich bin meistens in den Schließungstagen da, das heißt in der Winteröffnung.
00:23:51: Das heißt ich fahre dann zwar die Bahnen die wir vertont haben, kenne aber alle anderen nicht.
00:23:54: Ich habe schon Reisen nach Finnland oder in ähnliche Regionen hinter mir in die exotischen Parks und da ist man aber meistens dazu Vorbesprechungen wenn zu ist dass es doof.
00:24:03: Aber ja gehört dazu.
00:24:04: also Mein Counter ist nicht ganz so hoch wie er sein könnte.
00:24:06: Und
00:24:06: hier im Unternehmen?
00:24:07: Bist du da in den Top drei mit zumindest?
00:24:10: Eher in den top fünf Ja, noch ein bisschen weiter hinten.
00:24:13: Wir haben... Das ist das Schöne, weil ich bin halt also dahingehend.
00:24:17: unsere Angestellten zu beneiden klingt jetzt wirklich ein bisschen merkwürdig aber sie haben doch geplantere Feierabende als ich es im Zweifelsfall habe worüber ich mich auch überhaupt nicht beschwere.
00:24:25: Ich mag's genau so wie es ist und dafür zichte ich im Zweifels- fall auch ganz gerne mal auf die Achterbahnfahrt wenn ich dafür das große ganze so ein bisschen dirigieren darf.
00:24:35: Auf die Frage, wie ihr wahrgenommen werdet.
00:24:38: Hast du geantwortet?
00:24:39: Na ja wir sind wie so ein bunter Hund denen der eine oder andere schon mal im Vorbeilaufen gesehen hat, der aber auch in der Stadt herumstreuend ohne dass es jeder sieht.
00:24:50: und das obwohl und das sage ich jetzt weil's Fakt ist Emasco als Weltmarktführer für die Vertonung von Freizeitparks Geld.
00:25:01: Euren unternehmischen Höhepunkt bisher erreich mit der Entwicklung einer ganzen Soundwelt für einen großen Filmpark in Orlando.
00:25:10: Wie kommt es da, dass ihr euch dennoch so ein bisschen als lokalen Underdog wahrnimmt?
00:25:15: Naja wir sind immer noch Künstler.
00:25:19: Wir sind immer auch in einer Nische unterwegs.
00:25:22: Auch zum Beispiel auch Abseits von den Freizeitparks.
00:25:25: Da sind Großprojekte über die wir gar nicht so viel reden dürfen was auch schade ist.
00:25:29: desto größer wir gewachsen sind, desto weniger dürfen wir darüber reden.
00:25:33: Und dass selber auch so ein bisschen feiern was wir tun das bringt natürlich einen gewissen Marketingnachteil mit sich.
00:25:39: aber abseits dessen machen wir zum Beispiel viel Musik für Filmtrailer Aber auch das ist eine Nische denn was wir nicht machen ist die Musik für die Filme und anhand Zimmer macht nicht die Musik Für die Werbung für einen König der Löwen.
00:25:53: Das machen wiederum andere So Leute wie wir!
00:25:56: Aber das bringt einem in zweifels Fall nicht den Oscar ein Und dadurch ist man immer so ein bisschen ein kleines Geheimnis oder eine Nische, oder eher ein technischer Partner als dass man jetzt ein Artist ist und das wahrgenommen wird.
00:26:13: Wir arbeiten viel auch mit anderen Künstlern zusammen die wiederum da draußen sind!
00:26:16: Die wiederum groß wahrgenommen werden aber wir sind eher die im Hintergrund.
00:26:21: Aber das ist tatsächlich gar nicht so schlimm weil unsere Komponisten – oder wir – auf der Bühne wenn wir es jetzt unbedingt wollen würden, würden wir halt eine Coverband machen.
00:26:33: Wenn wir unbedingt wollen, dass wir vor Publikum spielen.
00:26:36: Aber unser Publikuum ist ein anderes.
00:26:37: Das nimmt uns passiv wahr.
00:26:39: Es nimmt uns als Teil eines großen Ganzen wahr und das akzeptieren wir nicht nur sondern auch für viele unserer Leute komplett dankbar weil sie einfach im Hintergrund schöne Musik schreiben können und das auch wollen und gar nicht erst auf die große Bühne möchten.
00:26:54: Du hast ja gerade schon angesprochen, es gibt auch Vertonungen.
00:26:58: Da steht jetzt nicht Fett euer Name drauf aber wenn man jetzt genau hinhören würde, gibt es da so einen unverwechselbaren E-Mascore Sound durch den man euch trotzdem vielleicht enttahnen könnte?
00:27:11: Es gibt viele besonders unter den Freitagpark Fans die der Meinung sind das demso ist.
00:27:16: Aber auf der anderen Seite könnt ich dann X-Soundtracks reinwerfen in den Raum die komplett anders klingen.
00:27:22: Ich denke, dass die großen epischen orchestralen Soundtracks schon das sind wo man uns vielleicht am ehesten wiederfinden würde.
00:27:29: Aber es gibt viele gute Komponisten da draußen.
00:27:31: Es gibt aber nicht so wahnsinnig viele unterschiedliche Ansprüche von Seitenkunden.
00:27:38: denn diese große orchestrale Musik, die einen auf einem tollen Tag vorbereitet, die man im Eingangsbereich zum Beispiel vom Freizeitpark in der Regel immer hört, die klingt halt eben genau so nämlich Abenteuerlich und sie bereitet einen auf einen großen tollen Tag vor.
00:27:54: Und da gibt es nicht so viele Wege davon abzuweichen, das heißt man wird auch im Zweifelsfall schnell verwechselt.
00:28:00: Und darüber hinaus sind bei uns halt insgesamt acht bis zehn Komponisten immer ein bisschen wechselhaft fest tätig die für verschiedene Projekte arbeiten, die natürlich alle auch noch ihren eigenen Sound mitbringen und ihre eigene Persönlichkeit in die Musik einbringen.
00:28:14: Und deingehend ja man mag uns wieder erkennen besonders in den Nischen Aber wir versuchen doch und haben den Anspruch, möglichst vielseitig und abwechslungsreich zu sein.
00:28:25: Euch ist es gelungen wovon viele kunstschaffende Träume.
00:28:30: ihr habt den Sprung nach Hollywood sozusagen geschafft mit Produktionen unter anderem für die Marvel Studios Disney oder auch das Umfeld von Lucasfilm.
00:28:38: Und wenn man euer Portfolio so anschaut dann kommt man da wirklich aus dem Staun nicht mehr heraus.
00:28:44: So ging's mir zumindest.
00:28:46: Von euch ist beispielsweise die Trailermusik von The Lion King oder auch fantastische Tierwesen, die Geheimnisse von Dumbledore.
00:28:54: Die TV-Spotmusik vom Star Wars der Aufstieg von Skywalker und Mulan sind von IMAscore.
00:29:00: Ihr habt auch die Trailer von Blockbustern wie Ghostbusters musikalisch unterlegt, aber auch für Streaming-Anbieter wie Netflix und Apple TV komponiert ihr beispielsweise.
00:29:12: Wie ist es denn dazu gekommen?
00:29:14: Also wie war dieser Sprung von der Achterbahn quasi nach Hollywood?
00:29:19: Das lief tatsächlich über Labels, die auch dort drüben ansässig sind.
00:29:23: Wir haben uns lange Zeit nicht für gut genug dafür empfunden, wir haben uns nie darum beworben weil die Nachfrage da ist groß.
00:29:29: aber auch die Anzahl der Komponisten in diesem Bereich tätig sind es groß ganz auf Freelancer die auf der ganzen Welt unterwegs sind und dazu arbeiten.
00:29:36: Irgendwann haben wir dann doch mal eine Demo geschickt und dann haben sie gesagt ja cool wir haben euch schon länger auf dem Schirm.
00:29:42: schön dass ihr mal euch meldet.
00:29:43: klar hier könnt ihr mal ein Custom probieren.
00:29:45: Custom sind individuelle Arbeiten.
00:29:48: Es gibt in diesem Bereich ganz viel Archivmusik, Alben die veröffentlicht werden wo gezielt lizenziert wird aber auch diese Customs also individuelle Anfragen zum Beispiel im Fall von Star Wars war das auch ganz üblich oder beim Lion King wo bereits gewisse Melodien und musikalische Themen vorlagen die aufgegriffen werden sollten.
00:30:06: deswegen kann man das nicht so aus der Retorte sich einfach schnappen.
00:30:11: Nachteil ist Das ist ein hart umkämpfter Bereich.
00:30:15: Man wird nicht dafür bezahlt, was man tut bis zu dem Moment wo es genommen wird.
00:30:20: Man ist in der Regel bis zum letzten Moment im Pitch mit mindestens so drei vier fünf Leuten.
00:30:25: am Anfang sind's eher hundert und man kann sagen eher so drei Prozent der Arbeiten die man macht werden auch genommen.
00:30:32: Die werden dafür aber eine große weltweite Marketing Lizenz entsprechend gut bezahlt.
00:30:38: das heißt dass rechnet sich dann am Ende schon.
00:30:42: Man produziert aber siebenundneunzig Prozent für die Tonne.
00:30:46: Und das ist ein Markt, der auch extrem hart und kämpft geworden ist – auch in Sachen künstliche Intelligenz.
00:30:53: Ganz viel dieser Produktionsmusik, die es auch da draußen gibt, die jetzt während Galileo oder während redaktionellen Formaten laufen... Auch das fällt so mit in diesen Bereich der Medienmusik genauso wie Trailer-Musik mit rein.
00:31:08: Superhartung kämpfte!
00:31:10: Ganz großes Risiko, aber die sind sehr offen für Qualität.
00:31:15: Da hatten wir einfach das Glück, dass unsere Komponisten die vorzuweisen hatten und da gab es ein paar Jahre, die waren richtig gut.
00:31:22: Seit Covid deutlich, deutlich schwächer.
00:31:24: der Markt hat sich dahingehend auch komplett verändert.
00:31:26: was und da ohne zu tief einzusteigen.
00:31:29: Streaming Anbieter zahlen einen Bruchteil davon, was die großen Filmstudios zahlen.
00:31:33: Die großen Film Studios werden aber gerade alle nach einem anderen dem ein oder anderen verkauft.
00:31:38: Das heißt, das ist ein Markt der immer mehr gedrückt wird auch da drüben.
00:31:42: Aber da gab es wirklich tolle Jahre, beschwärmen wir uns gar nicht drüber und war wunderschön.
00:31:47: Es gibt heute noch Ab- und Anmahlplacements die wir hatten.
00:31:49: Wir waren jetzt in der Wicketkampagne mit drin und so etwas.
00:31:54: Ist leider weniger geworden, war aber einfach eine richtig schöner Ritt.
00:31:57: einmal in der Hollywood Welt.
00:32:00: Wie vorhin auch schon mal erwähnt, haben wir an der Uni Paderborn ja auch ein paar Studiengänge mit Musikbezug.
00:32:07: Populärmusik und Medien zum Beispiel, Musikwissenschaften und Musik auf Lehramt.
00:32:12: Die Studierenden sind jetzt sicher hellhörig in dieser Folge geworden weil Musikproduktion für Freizeitparks und auch Trailer beispielsweise aus Hollywood das klingt ja super sexy auf jeden Fall und auch nach einer ungewöhnlichen Jobperspektive für Absolventinnen.
00:32:28: Allerdings splittet sich die Branche gerade so ein bisschen und zwar gibt es viele auch Freizeitparks, die sagen hey wir machen das hier alles aus unserer eigenen Firma heraus quasi.
00:32:38: Also wir gehen gar nicht mehr an externe Unternehmen heran.
00:32:43: dann haben wir natürlich auch wie du's grad schon gesagt hast dieses große KI-Thema AI generierte Musik.
00:32:49: also Wie sieht denn so die Zukunft aus?
00:32:52: Können sich die Absolventinnen und Absolventen auf eine Branche, auf diese Nische immer noch freuen?
00:32:59: oder würdest du sagen es ist schon schwieriger als noch vor zehn oder fünfzehn Jahren.
00:33:05: Ich möchte auf gar keinen Fall schwarz meinen.
00:33:07: ich glaube das ist auch nicht notwendig.
00:33:09: Ich bin davon überzeugt dass der Markt sich dahingehend gerade sogar reguliert.
00:33:17: Da mache ich mal einen kurzen Schwenk hin.
00:33:18: warum?
00:33:19: Früher war die Hürde oder die Schwelle, um Musik zu produzieren relativ hoch.
00:33:25: Die Software war teuer.
00:33:28: Sie war begrenzt, sie war klanglich nicht sonderlich gut noch davor gab es sie gar nicht.
00:33:32: da musste man mit Orchestern zusammenarbeiten.
00:33:34: dann kamen diese digitalen Instrumente.
00:33:37: die synthesizer wurden besser und besser.
00:33:39: Man konnte ein komplettes Streicher- und Bläser Ensemble täuschend echt reproduzieren und damit komponieren.
00:33:48: Dann wurde die Software aber immer günstiger und es gab immer mehr und mehr Komponisten auf dem Markt.
00:33:53: Das heißt, wir hatten ein Überangebot!
00:33:56: Jetzt ist das so... jetzt haben wir noch zusätzlich die KI in gewisser Form als Konkurrenten.
00:34:00: Noch ist die rechtliche Situation so umgeklärt dass alle, die das Ganze seriös angehen, besonders die großen Unternehmen, die auch eigene Rechtsabteilung haben sich... Das ist für die gar kein Thema.
00:34:15: Also, sie würden nicht KI-Musik nehmen weil Sie wissen, Sie dürfen es nicht in Erwerbung verwenden.
00:34:19: das da könnte irgendwo eine Urberechtsverletzung vorliegen wenn das irgendwann aufgedeckt wird.
00:34:23: Riesenprobleme damit wollen die sich gar nicht abgeben.
00:34:26: Die lassen weiterhin und das werden sie sicherlich auch noch einige Jahre komponieren.
00:34:31: Jetzt passiert es aber dass trotzdem ein großer Teil des Markts wegfällt.
00:34:38: Alles wird ein bisschen roher alles wird ein bißchen weniger net ausgeschmückt und produziert.
00:34:45: TikTok, Instagram all das was darüber läuft dass Marketing ist einfach viel mehr hau raus.
00:34:51: da steckt viel weniger diese klassische Arbeit hinter die man jetzt so in typischen Imagefilmen früher hatte wofür man dann jedes mal einen Komponisten braucht usw.
00:35:01: und sofort.
00:35:01: das heißt es wird auf jeden Fall.
00:35:03: der Markt wird kleiner für Komponenten heißt aber auch, Leute die Qualität bieten werden sich durchsetzen.
00:35:10: Das heißt der Markt reguliert sich wieder ein bisschen dahin weg von der Masse an Komponisten wegen der deutlich geringeren Einstiegshürde hin zu denen, die sich wirklich intensiv damit beschäftigen und die werden auch weiterhin immer eine Chance haben.
00:35:25: Menschen werden immer auch etwas von Menschen geschaffenes konsumieren wollen Nicht nur aus den rechtlichen Gründen, sondern allein aus ethischen... Das ist eigentlich falsch.
00:35:35: Aus ethischen und moralischen Gründen wird in der Wirtschaft leider relativ wenig entschieden aber aus rein subjektiven Gründen Wird der Mensch immer den Menschen bevorzugen Aber es wird weniger werden.
00:35:45: Ich denke dass das Studium allein ich denke nicht nur.
00:35:49: ich bin davon überzeugt Dass es nicht ausreicht um Qualität bieten zu können.
00:35:53: Man sollte sich mitnehmen um eine Basis zu haben ein unternehmerisches Denken zu entwickeln, denn das ist dabei auch zwingend notwendig.
00:36:02: Ein Background zu haben der einen mit den verschiedensten Bereichen der Audio-Technik beschäftigen lässt.
00:36:07: Sei es eben Technik oder Sprache sei es Sounddesign was auch immer überall rein fühlen.
00:36:12: aber das allerwichtigste und dass wir bleiben isst Herzblut weiter machen dranbleiben sich selbst weiter bilden.
00:36:17: Es gibt genug auf YouTube was man konsumieren kann um besser zu werden Und solange man das macht hat man eine Chance.
00:36:23: Verlässt man sich auf ein Studium Wir reden immer noch über Kunst ist man verloren, dann wird man es nicht mehr schaffen in Zukunft.
00:36:29: Aber das ist auch tatsächlich nicht schlimm denn es führt zu einer hohen Qualität und es ist in der Musikkomposition leider ein gewisses Survival of the fittest.
00:36:41: Das ist es!
00:36:41: Der Beste setzt sich durch.
00:36:44: Man weiß nur selber nicht dass man der beste ist.
00:36:47: Es ist ein Riesenglück wenn die Musik die man macht, die man selber gerne macht, auch Leuten gefällt jemand anderen als einem selbst.
00:36:56: Und das ist etwas, das kann man nicht erzeugen.
00:36:59: Sonst könnte jeder einfach so einen Hit schreiben.
00:37:01: Jetzt habt ihr schon einige Hits geschrieben und seid extrem erfolgreich mit dem was ihr tut.
00:37:07: Glaubst du es wird vielleicht doch nochmal irgendwann der Zeitpunkt kommen an den ihr sagt wir müssen vielleicht in eine Metropole gehen wie Berlin Hamburg München oder Los Angeles?
00:37:18: Es gibt Komponisten bei uns denen ich das schon geraten habe zu tun.
00:37:23: Ich glaube nicht, dass es für uns als Unternehmen Sinn macht.
00:37:25: Ganz und gar nicht.
00:37:26: Nein wir werden hier bleiben!
00:37:27: Wir sind ja happy... ...wir haben auch als Standorte besonders was so das Bauliche angeht wo wir ein bisschen mehr über Deutschland verteilt sind die Richtung Frankfurt zum Beispiel gehen.
00:37:36: Das ist aber einfach so gewachsen aus den Menschen die bei uns hinzugekommen sind Unser Hauptsitz ist dem Paderborn wird dem Padaborn bleiben will ich als Komponist um darauf zu kommen.
00:37:46: Aber im Filmarbeiten muss sich entweder nach Berlin oder eigentlich rüber nach Los Angeles Denn da findet es statt, weil da kann ich Praktikant von XY werden und kann mir meine Sporen verdienen.
00:37:57: Das kann man auf gar keinen Fall aus der Ferne.
00:38:00: Deswegen Menschen die bei uns dahingehend ein besonderes Talent haben den empfehlen wir das auch und sagen macht doch lieber.
00:38:05: das hat bisher leider keiner gemacht.
00:38:08: Ich wüsste da einen zwei.
00:38:08: denen würde ich mir wünschen dass sie mal rüber gehen aber ist halt natürlich noch Riesenschritt.
00:38:12: Das ist eine komplette Lebenswende an das Schritt.
00:38:13: Und wir haben hier eine Familie aufgebaut und alle haben dann wiederum ihre Familien aufgebaut, und wir sind jetzt hier verwachsen – und das finde ich unfassbar positiv und gut so, weil jeder der hier neu dazukommt findet sich im Grunde direkt in einem bereits bestehenden Miniocosystem wider!
00:38:30: Ja, ich meine wer will schon nach Los Angeles wenn man im Paderborn sein kann?
00:38:33: Das
00:38:33: denke ich mir eigentlich auch.
00:38:35: So plakativ konnte man es eigentlich aussagen ist nämlich genau richtig.
00:38:37: Ich mein wir haben ja hier auch alles.
00:38:40: Imaska war ja auch eins der ersten Unternehmen die bei den Paderborner Markenbotschaftern der Paderboner Wirtschaftsförderung teilgenommen haben.
00:38:49: Welche Bedeutungen hat diese denn für euch?
00:38:52: Das ist genau der Punkt den ich meine wenn ich sage es ist cool in Paderborg ein bunter Hund zu sein weil man Möglichkeiten hat genauso was zu machen.
00:38:58: Wir sind da super stolz drauf.
00:39:00: Also es ist jetzt nicht so, dass jetzt dadurch Kunden auf uns zukommen.
00:39:03: Das ist leider nichts so.
00:39:04: aber wir sind super gern Botschafter für Paderborn weil wir sind.
00:39:10: also es gehören auch ganz wichtig.
00:39:12: das geht nur in den Konkomerat mit anderen Unternehmen die paderborn noch viel Treffen da repräsentieren wirtschaftlich als wir.
00:39:19: Wir sind einfach super gerne der bunte Hund und einfach so dieser Farbfleck da in dem Moment.
00:39:24: Und die Verrückten, die da so zwischen sind bei denen man damit man einfach.
00:39:28: ich glaube wir sind wichtig dafür dass alle anderen eher konservativen was aber nicht negativ gemeint ist unternehmen dies im Parabon gibt das man dazu eine Art Gegenpol Bildet.
00:39:41: so guck mal hier sind wir richtig stark wirtschaftlich aufgestellt das in große player weltweit tätig machen was technisch ist was eher so betonnen oder es ist stahl nicht ganz so sexy je nachdem wie man sieht aber es ist.
00:39:53: wir sind halt die die dann daherkommen sagen hey wir sind die verrückten.
00:39:56: wir machen musik für freizeitparks und fahren gern nachterbahn und als dass sind wir gerne markenbotschafters.
00:40:01: das tragen wir gerne dazu bei paderborn ein stückchen verrückt dazu machen.
00:40:05: Jetzt kommt die Frage auf, die ich mich so gefreut habe und ich bin total gespannt ob sie dann auch wirklich Sinn ergibt.
00:40:12: Aber das war das erste was mir in den Kopf gekommen ist, was ich dich fragen wollte.
00:40:16: Und zwar wäre Paderborn ein Freizeitpark?
00:40:20: Wie
00:40:20: würde denn der Soundtrack klingen?
00:40:24: Es gibt jetzt ganz viele falsche Antworten oder?
00:40:29: Ich glaube Paderborne hat viel Tradition.
00:40:31: Ich glaube es wäre ein orchestraler Soundtrack Er wäre aber relativ gediegen.
00:40:36: Er hat schon eine ... er hat Klasse, er ist nicht zu weit out of the box.
00:40:46: Ich will gerade sehr diplomatisch sagen dass es ein... Es ist klassische Musik!
00:40:52: Es hat eine gewisse Historie und die würde sich darin wiederfinden.
00:40:57: ich glaube Es wäre keine lauten Musik.
00:41:01: Wir sind aus dem Mittelalter raus, ich glaube wir sind als Paderborn schon durchaus moderner und vielleicht ... ah das würde ich noch hinzufügen!
00:41:06: Es hat mittlerweile ein Beat es ist orchestrale Musik bei der aber irgendwie sofort to the floor noch so eine best one mitläuft und die Ansätze bildet noch mehr Schwung für die Zukunft reinzubringen.
00:41:19: Ich hätte jetzt so richtig Bock auf einen Paderborn Seamed Freizeitpark, auf jeden Fall.
00:41:25: Klingt richtig cool.
00:41:26: und wir kommen jetzt zum Abschluss unserer Folge.
00:41:30: aber wie immer zu unseren drei Blitzfragen die ich allen unseren Gästen am Ende von Wissen zur Wirtschaft stelle.
00:41:38: Die erste Blitzfrage wäre was bedeutet für dich Transfer?
00:41:43: Transfer bedeutet für mich interdisziplinär nicht nur ein Wissensaustausch sondern Inspiration.
00:41:50: Ein kreativer Austausch, der bei uns in Haus dankenswerter Weise schon sehr ausführlich stattfindet dadurch dass wir eben interdisziplinär aufgestellt sind das wir eben konzipieren komponieren bauen und da kann man sich aber gegenseitig so wunderbar beflügeln aber auch auf Ideen bringen Dinge sinnvoller besser einfach erlebbarer umzusetzen, dass für uns Transfer im Grunde ein alltägliches Geschäft ist.
00:42:16: Blitzfrage Nummer zwei ist Wie hat Paderborn dich geprägt?
00:42:20: Ich glaube, Paderborne hat mich insofern geprägt als das ich noch einen Kontakt zu einer Basis spüre.
00:42:29: Ich habe nicht das Gefühl, ein Teil an der Bubble zu sein sondern noch ein Teil eines großen Ganzen.
00:42:36: Das heißt auch da interdisziplinär mit Mich mit anderen auszutauschen Und das, denke ich, bringt Paderborn.
00:42:44: Da es noch nicht ganz so stark in einzelnen Bubbles aufgeteilt ist sei's im kreative Handwerklichen Wohl immer mit sich und hat mich auch offener gemacht für ganz andere Themen die man vielleicht jetzt nicht unbedingt sofort denkt.
00:42:57: Und die dritte und letzte Blitzfrage ist woran wirst du werdet ihr?
00:43:03: Wird IMA-Score in zehn Jahren arbeiten?
00:43:06: Ich hoffe dass wir in zehn Was wir jetzt tun, nur besser und vielleicht ein bisschen weiser.
00:43:14: Und vielleicht auch im besten Fall bekommen wir es hin all das was wir tun noch ein bisschen besser zu vernetzen nicht nur bei uns intern sondern auch mit den Menschen die wir noch da kennengelernt haben.
00:43:26: darüber hinaus aber das wichtigste ist für uns mit Freunden mit den menschen die wir mögen die uns wichtig sind eine tolle leistung bringen die da draußen Menschen gefällt
00:43:35: Und vielleicht gibt es dann ja auch schon den Paderborn Seemt-Freizeitpark mit der Musik, die du da beschrieben hast gerade.
00:43:42: Xaver vielen, vielen Dank dass ich heute hier bei IMAscore sein durfte!
00:43:47: Das war wirklich richtig, richtig spannend und interessant.
00:43:50: Sehr gern.
00:43:50: Danke, dass ich dabei sein durfte!
00:43:52: Und euch liebe Hörerinnen und Hörern empfehle ich natürlich wie immer auch in unsere anderen Folgen von Wissentowirtschaft reinzuhören.
00:43:59: Lasst auch gerne eine Bewertung da ne?
00:44:02: Fünf Sterne mögen wir sehr gerne und empfehlt unsere Folgen auch super gerne weiter wenn sie euch gefallen.
00:44:07: Bis zum nächsten Mal.
00:44:08: Tschüss!
00:44:20: Selina Herr Redaktion Joris Alexander Krog Konzeption und inhaltliche Begleitung Johanna Peach und Tobias Vorwerk Sound- und Postproduktion AMS Podcastfabrikstudios Bielefeld Alle Episoden auf wissentowirtschaft.de, podcastfabrikt.de und überall wo es Podcast gibt.