Bargeld trifft KI
Shownotes
Zwei- bis dreimal pro Woche treten wir mit ihrer Technologie in Kontakt – meist ohne es zu wissen. Diebold Nixdorf entwickelt und produziert in Paderborn Geldautomaten, Kassensysteme und Selbstbedienungskassen für Banken und Handel weltweit. Über 2.200 Beschäftigte machen den Standort zum größten Werk im globalen Konzern.
In der neuen Folge von "Wissen2Wirtschaft … und zurück" spricht Selina Hare mit Jörn Förster, Standortleiter Paderborn und Senior Vice President Supply Chain.
Im Gespräch geht es um:
- KI an der Selbstbedienungskasse: Obst- und Gemüseerkennung, Alterskontrolle, Schwund-Vermeidung
- Den Hochsicherheitspavillon als Antwort auf die Welle von Geldautomatensprengungen
- Warum 60 bis 70 Prozent der Deutschen weiter mit Bargeld zahlen und was das mit geopolitischer Sicherheit zu tun hat
- Was den Standort Paderborn im globalen Wettbewerb stark macht
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Diebold Nixdorf
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Moderatorin Selina Hare
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Transkript anzeigen
00:00:03: Egal ob im Fastfood-Restaurant, im Supermarkt, Möbelhaus oder in der Bankfiliale.
00:00:08: Etwa zwei bis dreimal pro Woche stehen wir an einem Gerät das in Paderborn gefertigt wurde.
00:00:15: Diebold Nextorp entwickelt und stellt die Technologie her, die im Hintergrund vieler Bank- und Einkaufsprozesse weltweit läuft – vom Geldautomaten bis zur Selfcheckout Kasse!
00:00:26: Ein Big Player mit langer lokaler Geschichte fast so lange wie der knapp Vierhundert Meter lange Flur, der die unterschiedlichen Produktionsbereiche miteinander verbindet.
00:00:37: Hinter dem einen Tor läuft fast alles automatisiert – hinter dem anderen wird nach einem Mitarbeiter-Meeting applaudiert!
00:00:44: Es wirkt auf eine Art Familiär.
00:00:47: und das obwohl der Standort Paderborn von Dieboldnickstorf jetzt seit zehn Jahren wichtiger Bestandteil des globalen Konzerns ist.
00:00:58: Folgendes Szenario Es ist Feierabend und wir wollen nur noch mal ganz kurz in den Supermarkt flitzen.
00:01:05: Die letzten drei Zutaten fürs Abendessen holen, aber was haben wir vergessen?
00:01:10: Es ist Rush
00:01:11: Hour!
00:01:13: Super nervig endlos lange schlangenvolle Kassen der Magen knurrt und dann steht sie da ein hoch auf die Self-Checkout Kasse.
00:01:23: eben selbst abkassieren schnell bezahlen und dann ab nach Hause.
00:01:27: Also ich persönlich, ich lieb's ja komplett.
00:01:30: Weil es spart Zeit und insgeheim wird ja bei jedem mal abscannen von dem Barcode.
00:01:37: auch so ein kleiner Kindheitstraum.
00:01:38: warne muss man ja auch zugeben.
00:01:41: aber mal ganz ehrlich haben wir uns nicht alle schonmal die Frage gestellt wie leicht ist das eigentlich da jetzt was mitgehen zu lassen?
00:01:49: Nur die Frage gestellt oder was ist eigentlich wenn ich statt eine schweren Wassermelone einfach nur den Apfel abwiege und damit raus gehe.
00:01:59: Es gibt ein Unternehmen aus Paderborn, das es sich unter anderem zur Aufgabe gemacht hat die Technologie dieser Selbstbedienungskassen weiterzuentwickeln und auch mit dem Einsatz von künstlicher Intelligenz sicherer vor Diebstahl oder Betrug zu machen.
00:02:15: Und wenn ich die Worte unternehmen – Technologie und Paderborne in einen Satz packe dann würde ein Wissensgraf Kleiner Seidnot, falls ihr jetzt nicht wisst was ein Wissensgraf ist.
00:02:27: Vielleicht mal in unsere letzte Folge reinhören.
00:02:29: da haben wir es nämlich erklärt.
00:02:31: also dann würde ein Wissen Graf direkt Diebold-Nixdorf aufploppen lassen.
00:02:36: und damit sage ich herzlich willkommen Jörn Förster.
00:02:39: ja hallo Hallo!
00:02:42: Herzlich Willkommen bei Wissen zu Wirtschaft dem Podcast der Universität Paderborn und der Wirtschaftsförderung Paderborne.
00:02:49: Herr Förster, Sie sind der Standortleiter Padawan und Senior Vice-President SupplyChain.
00:02:56: Wenn Sie jemanden in einem Satz erklären müssten was Diebold Nixdorf macht wie würde denn dieser Satz lauten?
00:03:05: Mit unseren Lösungen sind wir auf der Schnittstelle unterwegs entkunden wenn es darum geht sich Bargherr zu beschaffen oder... Bezahlvorgänge vorzunehmen.
00:03:14: An dieser Stelle, an dieser Schnittstelle bewegen wir uns und wir bieten unseren Kunden was die Banken und die großen Handelsunternehmen der Welt sind im Lösung genau für ihre Interaktion mit uns als Endkunden.
00:03:27: Und am Ende glaube ich können wir alle sagen das war ein zwei drei mal die Woche irgendwo mit unserer Technologie als Entjuser in Kontakt treten beim Bargeld holen beim bezahlen in der Tankstelle in den Supermärkten überall.
00:03:42: Da steht die Wort Nixdorf jetzt nicht so sonderlich groß dran.
00:03:45: Aber wenn man genau anschaut, wird man das ja oft erkennen in diesem Moment.
00:03:49: Ich weiß jetzt nicht ob es Einsatz war aber es war auf jeden Fall sehr kurz.
00:03:52: ich finde dass haben sie ziemlich gut hinbekommen das wirklich in der Kürze zu erklären und das ist auch gar nicht so... Das wundert mich ehrlich gesagt nicht denn Sie sind ja schon so ein zwei Tage hier im Unternehmen mit dabei.
00:04:06: Sie haben neustartneunundneinzig bei damals WinkorNixtov als Controller angefangen.
00:04:11: Was ist denn jetzt Ihre Rolle heute im Unternehmen?
00:04:14: Ich bin ziemlich lange dabei, stimmt.
00:04:16: Ja, siebenzwanzig Jahre.
00:04:19: Heute bin ich global verantwortlich für das ganze Thema Einkauf, Supplychain – also alles die Produkte, die wir unseren Kunden verkaufen.
00:04:29: wenn es um Hardware geht kommen in Prinzip aus meiner Organisation.
00:04:32: alle Werke, die Wir betreiben weltweit Den Einkauf, die Supplychain-Planung.
00:04:37: Die Abwicklung, die globale Logistik alles das verantworte ich global.
00:04:42: Ich sitze hier in Paderborn an dem größten Standort immer noch in unserem Unternehmen.
00:04:47: Hier ist das größte Werk und hier bin ich damals angefangen Und habe ja immer noch mein Büro in einer globalen Rolle aber eben auch für den gesamten Standorte am Paderorn
00:04:57: zu sein.
00:04:59: über das globale des Unternehmens.
00:05:02: Das sprechen wir natürlich auch heute noch, aber wir fangen mal da an dass wir ja hier jetzt Bei Diewold Nixdorf sitzen im Heinz-Nixdorff Ring eins und natürlich müssen wir da halt auch über die Ursprünge des Unternehmens sprechen.
00:05:18: In den Neunzehnten hat eine der wichtigsten deutschen Computerpioniere seinen Unternehnenssitz in seine Heimatstadt verlegt, seitdem ist die Region hier nun mal sehr stark geprägt geworden durch Heinz NixDorf Und die Nixdorf Computer AG, die zählte ja zu den bedeutendsten Technologieunternehmen Deutschlands und auch darüber hinaus.
00:05:39: Und war besonders für seine Innovation bekannt.
00:05:43: wenn man heute auf Diebold-Nixdorff blickt wie präsent ist er noch?
00:05:48: Ja die
00:05:49: ursprüngliche
00:05:50: ich sage jetzt mal NixDorf DNA
00:05:52: Wenn wir mit dem Thema Anfang.
00:05:56: Nixdorf hat ja in den Sechziger-Siebzigerjahren gerade auch genau die zwei Kundentlientel bedient, mit denen wir heute immer noch unterwegs sind.
00:06:03: Die Banken und den Handeln.
00:06:05: Und hat für diese Unternehmen damals angefangen EDV-Lösung, proprietary EDV Lösung bereitzustellen und ist genau in diesem Geschäft auch immer der Innovationstreiber gewesen mit neuen Lösungen.
00:06:21: Deswegen ist das natürlich immer noch in unserer DNA.
00:06:23: Wir sind ein Technologieunternehmen, wir haben die gesamte Wertschöpfungskette auch als Unternehmen heute immer noch an der Hand von der Produktidee, die Entwicklung, die Produktion und dann den weltweiten Vertrieb.
00:06:39: Das ist aus meiner Sicht eine sehr große Stärke in dem Markt, indem wir da unterwegs sind.
00:06:45: Heute wird man – nicht einmal die älteren Kollegen, es gibt viele Kollegen Vierzigjähriges Jubiläum fahren in den letzten Jahren.
00:06:52: Das sind diese starken Jahrgänge, die Anfang der der Achtziger Jahre angefangen sind.
00:06:56: das wird natürlich immer weniger jetzt ja aber da hört man immer noch auch in persönlichen Gesprächen Die Erfahrung aus persönlichen Begegnungen mit Nixdorf.
00:07:06: Jetzt bin ich zu jung um das erlebt zu haben Aber dass es natürlich immer noch irgendwo präsent bei den älteren Kollegen ist.
00:07:14: also trotzdem wir als Unternehmen natürlich auch haben uns weiter entwickelt.
00:07:17: Es sind Schainsprozesse Passiert, aber natürlich trägt man mit Stolz den Namen Nixdorf im Namen.
00:07:24: Aber heute Diebold-Nixdorff und ich sage mal auf der amerikanischen Seite, Diebold ist das ja eine ähnliche Geschichte.
00:07:31: Geht auf Karl Diebold zurück sogar noch ein Stück weit weiter in den Eighthsundhundertsechzig.
00:07:37: Ein deutscher Auswanderer oder Auswanderungsfamilie die damals in Ohio angefangen haben, Safe oder Tracer Schränke und Schlösser zu bauen.
00:07:47: Und also geht der Unternehmensname heute Diebold und Nixdorf auf zwei Gründer-Pioniere zurück, die sich sauber niemals getroffen haben.
00:07:55: Aber ist halt heute der Unternehemsname und natürlich trägt man dem jetzt stolz.
00:08:01: Sie haben es angesprochen.
00:08:03: Es gab viele Change-Prozesse, viele Changeprozesse auch in den letzten vierzig Jahren nach dem Tod von Heinz-Nickstorff, die eben diesen Zusammenschluss, den sie gerade benannt hatten des amerikanischen Konzerns Diebold und eben Winkorn-Nicksdorf.
00:08:17: Wie haben Sie denn diese Übernahme damals aus Ihrer Perspektive wahrgenommen?
00:08:23: Also welche Veränderungen, mit welchen Veränderung mussten Sie da auch umgehen?
00:08:28: Das war damals eine Situation.
00:08:30: Diesmal unsere Wettbewerber Diebold hat damals die Winko Nixdorf übernommen, ja?
00:08:37: Wir waren Wett-Bewerber in dem Bankingmarkt, so haben beide Lösungen für die Banken hergestellt.
00:08:44: und im Rietel Umfeld diese Checkouts, die sie angesprochen haben – das ist ein Thema, das hatte Diebold so nicht!
00:08:49: Und aus einer sehr, sehr high level Perspektive wenn man da obendrauf geschaut hat, dann machte das sehr viel Sinn.
00:08:59: Winkonextor war sehr stark in Europa mit seinen Lösungen am Markt so ein bisschen in Amerika, in Asien okay und dann guckte man sich Diebold an die waren sehr stark im Nordamerika, sehr starken Lateinamerika in Europa.
00:09:17: In Asien auch so okay.
00:09:19: also das beides zusammen ein sehr, sehr globales Unternehmen.
00:09:23: Aber natürlich mit den Herausforderungen, die einen solchen Übernahme im Mercher, wieherum man das bezeichnen will, mit sich bringt ja unterschiedliche Kulturen.
00:09:33: Ich sage mal gleichartige Portfolios, die man dem Markt angebietet hat was dann natürlich mit sich brachte dass man das Thema vereinheitlichen musste Veränderungen in den bestimmten Bereichen in dem Unternehmen.
00:09:50: Natürlich gab es redundante Organisationsteams auf beiden Seiten, also eine ziemlich herausfordernde, interessante Phase mit viel Unsicherheit und das ist natürlich auch immer Leute verunsichert wenn man nicht so richtig weiß was passiert da jetzt gerade?
00:10:13: Für mich persönlich ist das, aber ich habe das immer als eine Herausforderung, als eine Chance gesehen und da versuchte eben auch offen zu sein für die Themen.
00:10:26: Und wer da eine gewisse Bereitschaft, Veränderungsbereitschaft auch immer mitbringt, der hatte da auch die Möglichkeit in dem Unternehmen weiterzuwachsen.
00:10:38: Kann man im Nachhinein auch viel über Kulturunterschiede reden?
00:10:42: Können wir vielleicht gleich noch machen, ja.
00:10:44: Für mich ist das auch immer niemals ein Thema gewesen oder dass es richtig und falsch.
00:10:51: Und da sind natürlich viele Leute auch unterschiedlich mit rumgegangen.
00:10:55: Das hätte mich nämlich tatsächlich interessiert so die ob die kulturellen Unterschiede vielleicht auch was in der Unternehmenskultur verändert haben.
00:11:03: Ganz sicher!
00:11:04: Ich glaube, dass das heute einen.
00:11:08: Ich meine, wir reden über zehn Jahre.
00:11:10: Jetzt kann man da immer kritisch draufschauen.
00:11:12: Also ich glaube dass wir heute sehr weit sind, dass man das nicht mehr wirklich merkt.
00:11:18: ist man jetzt bei einem ehemaligen Winko oder bei ehemalingen Diebold-Kollegen.
00:11:24: aber das hat natürlich auch über zehn jahre Rede ziemlich lange gedauert und sicherlich sind das Unterschiede im Winkonextor wenn es sehr Einmal mittelständisch geprägtes deutsches Unternehmen aus Deutschland herausgeführt.
00:11:37: Auf der anderen Seite ein sehr amerikanisches Unternehmen und da gibt es natürlich kulturelle Unterschiede, ja?
00:11:44: Wer hat das da schwieriger?
00:11:46: Welche Seite musste sich mehr anpassen?
00:11:48: Ich glaube dass wir, dass wir Deutschen uns in Summe ein bisschen schwer aber mit Veränderung tun um das mal ganz offen zu sagen.
00:11:57: Und ich glaube, dass das ein Thema ist, dass eher mögen, in unserem gewohnten Umfeld zu sein.
00:12:08: Das ist etwas schwieriger aus der Komfortzone uns rauszubewegen und zu verändern.
00:12:15: Wir lieben es halt diese gewohnte Struktur zu haben.
00:12:19: Und auf der amerikanischen Seite ist das eher einfach mal machen findet man da mehr.
00:12:27: eine andere Fehlerkultur, auch das ist glaube ich ein Unterschied.
00:12:34: Das ist etwas was man über die Zeit glaube ich gelernt hat wo man auch gerade von der amerikanischen Kultur einfach dem Kendo Spirit lernen kann da es eher okay einfach Fehler zu machen aus Fehlern zu lernen ja und dass auf der glaube ich eher auf unserer bisschen perfektionistisch geprägten deutschen Kultur eher schwierig.
00:12:56: Wir vermeiden eher oder versuchen alles zu vermeidenden Fehler zu machen, anstatt einfach eben auch Fehler zuzulassen und das Fehlern zu lernen.
00:13:05: Das sind so Themen die ja zu spontan einfallen.
00:13:10: Aber auch da ist nicht das eine richtig oder das andere falsch.
00:13:13: Da sind halt oft dann in der Stelle das Beste aus beiden Seiten irgendwo mitzunehmen aber... dass Baham auf der einen Seite sagen, das war immer so musst du bleiben.
00:13:22: Das kann natürlich dann auch nicht erfolgreich sein.
00:13:25: Ich finde es ganz spannend, dass Sie das Thema so Komfortzone schon ein bisschen angeschnitten haben.
00:13:30: Weil da werden wir dann gegen Ende der Folge auch noch mal drauf zu sprechen kommen wenn's ums Thema Bargeld geht.
00:13:35: Da habe ich auch das Gefühl, dass die Deutschen sich sehr gerne mit dem beschäftigen was sie halt so kennen aber das dann zu einem späteren Zeitpunkt.
00:13:43: Ich habe während meiner Recherche für dieses Gespräch auch gesehen, dass sie schon Vorträge gehalten haben fürs Cross-Mentoring OVL Und das fand ich auch ganz spannend.
00:13:55: Übrigens hier auch kleine Eigenwerbung, wir haben eine tolle Folge mit der Geschäftsführerin Anja Schulte aufgezeichnet – auch da könnt ihr natürlich super gerne mal reinhören!
00:14:04: Ihr Thema war bei dem Vortrag Diversity gelebte Vielfalt im Unternehmen und das fand dich halt ganz spannend weil Dieboldnickshof hat natürlich Standort überall auf der Welt also wirklich von Argentinien, Guatemala, Venezuela, Thailand, Irland, Kanada... Es gibt wahrscheinlich auch ein paar Länder in denen Dieboldnikshof nicht vertreten ist aber es sind weh... gefühlt.
00:14:24: Wie wird denn hier im Unternehmen Vielfalt gelebt?
00:14:28: Warum ist Ihnen dieses Thema wichtig?
00:14:30: Ja, also Vielfald kommt ja nicht von ungefähr und dieses Thema Diversity and Inclusion ist ein extrem Wichtiges.
00:14:40: für mich ist es aber eher in der falschen Reihenfolge genannt.
00:14:43: Du kannst nur Diverse oder von Diversity profitieren wenn du eine sehr inklusive Unternehmenskultur hast.
00:14:51: wenn die Inklusion oder diese Bereitschaft der Inklusion nicht gegeben ist, dann wird man mit Diversity einfach nur noch mehr Probleme schüren.
00:15:00: Und deswegen ist das schon gerade in einem so globalen Unternehmen und ja wir sind in über hundert Ländern dieser Welt vertreten.
00:15:09: Gerade auch als jemand, der eine Globalorganisation führt, ist es extrem wichtig inklusiv zu sein.
00:15:18: Alle Perspektiven zu hören und da gehört natürlich immer Inklusion im Sinne von Gender, Männer, Frauen, Ältere, irgendeine Kollegen.
00:15:28: Alles das ist für mich was, was extrem das Thema bereichert.
00:15:34: ja weil man einfach mehr Perspektiven und Input zu Themen bekommt.
00:15:39: aber wie gesagt für mich dass das Keykriterium ist halt man muss eine sehr, sehr intensive Grundkultur haben und davon auch zu profitieren.
00:15:51: Bevor wir zur Technologie kommen, bleiben wir noch mal ganz kurz bei den Menschen im Unternehmen.
00:15:57: Hier in Paderborn haben wir nicht nur den weltweit größten Produktionsstandort von Diebold-Negsdorf sondern auch einen der größten IT Arbeitgeber dieser Region mit zwei tausend zweihundert Arbeitsplätzen neunzig Auszubildenden und Dualstudierende und ca.
00:16:11: hundert Werkstudenten.
00:16:14: Und obwohl sich ja vieles auch gewandelt hat, ist ein paar der nix-dorfischen Unternehmensphilosophie, würde ich jetzt mal so sagen, konstant geblieben.
00:16:23: So macht es zumindest auf mich den Eindruck und zwar die Wertschätzung und Förderung der Mitarbeitenden.
00:16:29: Sie machen ihre Mitarbeitende mit Workshops zum Beispiel fit für die Zukunft auch?
00:16:33: Wie können wir uns das denn vorstellen?
00:16:36: Ja, das ist meine Fachkräftemangel.
00:16:38: Wird Ihnen jeder erzählen, wenn Sie im Unternehmen gehen?
00:16:40: Also deswegen ist das für uns nicht nur einfach, ich sage mal so nebenbei auch gerade in Ausbildung zu investieren.
00:16:47: Im Genannt neunzig Jahrzubis.
00:16:49: Wir bieten sehr, sehr unterschiedliche Ausbildungsgänge an von der Produktion halt Industriemechaniker bis eben zur Fachinformatik und jetzt speziell eben auch in Richtung KI entsprechend auch Nachwuchs im Unternehmen auszubilden.
00:17:06: Das Werkstudententhema ist ein extrem wichtiges, über hundert Werkstudenten viele von den Werkstüten die bei uns als Student dann mal tätig waren werden dann auch fangen bei uns an.
00:17:16: also da wird man viele finden heute in der Unternehmenschaft die eben auch über Werk studenten Tätigkeiten an das Unternehmen angefangen sind.
00:17:25: und für mich so ein Thema, was eben viele, viele Assets, ob man jetzt hier Gebäude hat oder Maschinen hat.
00:17:34: Alle diese Assets verlieren ihren Wert über die Zeit und people kannst nur erfolgreich sein wenn du die richtigen Leute an der richtigen Stelle hast.
00:17:44: ja und den Wert von den Leuten, die für die Jahre die kannst du eher wachsen lassen in dem Du die Challenge, indem du die Wertschätzt und natürlich auch in die investierst.
00:17:58: Und ich glaube in der Welt, in der wir leben mit der Komplexität rund um KI was uns jetzt beschäftigt sehr offen zu sein aber eben auch das als eine Opportunity immer wiederzusehen.
00:18:14: Das gelingt uns ganz gut und da geben wir uns auch Mühe über bestimmte Sachen, die Leute auch ein Stück weit einfach an die Themen ranzuführen.
00:18:26: KI und viele Jobs, den wir heute da unterwegs sind werden sich die Jobbeschreibung in den nächsten Jahren verändern mit dem Thema KI.
00:18:35: Das heißt nicht dass die Jobs weg sind aber dann möge es vielleicht Leute geben, die den Job verlieren weil es da andere gibt wie eher mit KI angefangen sind den Job zu machen Und da bereit sind, sich mit dem Thema zu beschäftigen.
00:18:49: Das versuchen wir natürlich auch relativ proaktiv zu adressieren und die Leute damit zu nehmen und die Angst vor der Veränderung zu nehmen.
00:19:02: Ja das ist aber jetzt kein deutsches oder Paderborn-Thema.
00:19:05: Wir sind hier der größte Standort Da passiert viel Aber auch das ist für uns ein globales Thema.
00:19:11: Die Fachkräfte, von denen wir jetzt gerade gesprochen haben, die fertigen hier am Werk pro Jahr etwa dreißigtausend Bankautomaten an.
00:19:17: Vierundzwanzigtaussend Self-Checkout-Kassen und Hunderttausende Kassensysteme für den globalen Markt.
00:19:23: Paderborn ist damit immer noch der zentrale Entwicklungs- und Produktionsstandort.
00:19:29: Warum ist denn gerade dieser Standort hier immer noch so wichtig im globalen Gefüge vom Diebold Nextorf?
00:19:37: Ja, wie gesagt, Paderborn ist der größte Standort.
00:19:38: Wir haben das Know-how hier an dem Standort immer gehabt.
00:19:42: Ein großer Vorteil ist es auch eine große Entwicklungsabteilung zu haben, diese Nähe zur Produktion.
00:19:49: Auf der anderen Seite sind wir im Leben Fluch und Segen.
00:19:52: Wir sind mit dem größten Standort in Paderborne.
00:19:55: Wir bedienen einen globalen Markt und die Herausforderungen muss man akzeptieren.
00:20:00: Das bleibt ja nicht so nur weil das immer so war Sondern das ist für uns natürlich auch ein Antrieb, dass das so ist und dass wir weiterhin auch hier mit über viele Beschäftigungslevel eben den Leuten Arbeitsplätze zu geben.
00:20:13: Und da muss man sich natürlich auch immer wieder selber antreiben und hinterfragen und den Status quo herausfordern.
00:20:21: Und nur wenn man das kontinuierlich tut wird das eben auch so bleiben.
00:20:27: Das tun wir ziemlich intensiv, continuous improvement also immer besser.
00:20:32: Das wird niemals enden, du wirst niemals perfekt sein und das treibt uns an und solange uns das gelingt werden wir ja auch in Parlamon an der Stelle da ich sage mal genau diese Arbeitsplätze anbieten können.
00:20:43: und wir bedienen aus Parlamone heraus hauptsächlich natürlich den europäischen Mittel-East Teile von Asien.
00:20:51: auch ein Anteil immer noch.
00:20:53: ein Stück war Lateinamerika.
00:20:56: Das hat sich verändert über die Zeit, weil wir da sehr stark auch in der Region für die Regionen jetzt mit Werken unterwegs sind.
00:21:03: Jetzt ist das Retail-Geschäft oder mit den Handelsunternehmern Selfcheckouts und Kassen immer noch eine sehr europäische Geschäft.
00:21:11: Deswegen kommt viel aus Palabon.
00:21:14: wenn man da in anderen Regionen der Welt entsprechend deutlich stärkere Geschäfte sehen dann werden wir es an anderen Stellen produzieren.
00:21:22: Das liegt ein Stück weit an dem regionalen Mix, wo wir das Geschäft heute betreiben und natürlich an den Fähigkeiten die da sind.
00:21:30: Und solange wir aber wettbewerbsfähig sind in einem Klub bei allen Wettbewerk gibt es auch keinen Grund, dass zu verändern.
00:21:38: Was macht die Region so?
00:21:39: Grundsätzlich wirtschaftlich stark aus Ihrer Sicht?
00:21:42: Hier gibt es jetzt schon die Universitäten, die Möglichkeit eben Leute als Facharbeiter hier auszubilden.
00:21:50: Ob das jetzt die betriebliche Ausbildung ist, ob dass du allen Studenten sind... Ich sage mal, es gibt in der Region ja viele andere, ich sage mal einen Spitzenunternehmen so dass man da Ich sag mal, schon einen guten Pool hat an Arbeitskräften und es ist jetzt auch nicht wirklich schlecht hier rund in der Region Parabon zu leben.
00:22:11: Also das ist jetzt nichts, was negatives ist.
00:22:17: Was gefällt Ihnen gut hier zu leben?
00:22:19: Das ist die ... Parabonn ist nicht so groß oder klein.
00:22:22: Wenn man da in die Innenstadt geht, findet man alles, was man da finden möchte, ist aber immer noch ländlich so, dass man eben damit Mountainbike ein bisschen da hoch und runter fahren kann.
00:22:37: Da muss man nicht sich eine Stunde ins Auto setzen, um da irgendwo hinzufahren.
00:22:41: Ich mag dieses U-Bahn nicht so riesig städtisch schon auch ganz gerne.
00:22:49: Sie haben es gerade gesagt, Paderborn ist eben nicht nur wirtschaftlich stark sondern ja auch für die wissenschaftenden super stärker.
00:22:57: Standort Heinz Nixdorf war ja auch ein Förderer der Bildung und Forschung hier vor Ort, weil er überzeugt davon war.
00:23:05: Und deswegen habe ich es mit reingenommen, weil es total gut zu unserem Podcast passt dass eine erfolgreiche innovative Entwicklung nur möglich unbeständig ist wenn eben Industrie- und Forschungs sich gegenseitig Impulse geben und dadurch ist ja auch das interdisziplinäre Forschungsinstitut für Informatik und Technik entstanden.
00:23:23: Welche Rolle spielen denn die Ergebnisse der Wissenschaft heute bei der Systementwicklung und der Produktion auch für Dieboldnicks Dorf?
00:23:32: Ja, jetzt bin ich nicht der super, super Detaillexperte in den ganzen technischen Entwicklungsthemen.
00:23:37: Aber wir arbeiten mit den Instituten insofern zusammen.
00:23:42: Mit dem Frauenhofer gibt es mehrere Projekte, wo wir als Industriepartner uns natürlich beteiligen an diesen Themen um da einfach Trends zu erkennen.
00:23:50: Ich meine auch von der Entwicklung ist das ja weiterhin eine ziemlich spannende Thematik in der wir hier unterwegs sind komplexe mechatronische Abläufe zu entwickeln sehr viel eben auch Software seitlich
00:24:07: K.I.,
00:24:07: mit denen man sich da weiterentwickeln kann, bis hin zu Qualitätsthemen zu optimieren, Robustheit in die Systeme zu prägen und Komplexität zu reduzieren.
00:24:25: Wir reden über wie gesagt wieder ein globales Geschäft.
00:24:28: Da ist es am allerbesten, man hat einen sehr modular Baukastensysteme quasi auch für die Portfolien, um das entsprechend dann relativ einfach zu skalieren und trotzdem immer noch auf regionale Unterschiede eingehen zu können.
00:24:45: Alles das sind Themen, die ein Stück weit von diesen Forschungskontakten da immer mit befruchtet werden.
00:24:58: Das hilft uns natürlich immer wieder, auch von außen hin diese Inputs haben gibt es kein Unternehmen, was nur Inside Out mit den besten Ideen selber kommt.
00:25:06: Und das ist natürlich auch etwas, wovon wir profitieren und das gerne mitnehmen.
00:25:12: Über so ein paar Trends können wir gleich auch nochmal sprechen, aber zuerst würde ich dann gerne das Thema KI noch mehr nach vorne bringen.
00:25:20: Und zwar ist es ja so dass die meisten von uns oder viele von uns sicherlich schon mal an einem Kassensystem, von dem sie nichts aufstanden haben, denn die lassen sich in vielen größeren Handelsketten finden wie zum Beispiel Edeka, Metro Shell, Poco, Ikea und auch hier im Markt auf Thomas Lehr in Paderborn.
00:25:41: Und wenn wir hier einkaufen, dann ist es seit Kurzem so, dass wir in einer SB-Kasse stehen von Die World Next Off mit künstlicher Intelligenz.
00:25:54: Was genau hat das damit auf sich?
00:25:58: Eine Herausforderung für die Betreiber dieser Kassen, also die Handelunternehmen mit diesen Self-Checkout-Kassen ist halt gewesen, dass da doch ein signifikanter Schwund passiert.
00:26:11: So, ohne zu sagen dass das alles umabsichtlich ist.
00:26:14: Aber da gibt es ja viele Fehlerbilder die da passieren können und das sind natürlich Themen dem Einsatz von solchen Systemen dann ein Stück weit immer auch im Weg stehen.
00:26:27: Und an der Stelle sind wir führend unterwegs mit unserer KI-Lösung und was wir da an der Selbstbedienungskasse überwachen sind in Prinzip drei Aspekte.
00:26:38: auf der einen Seite kann man Mit KI natürlich, wenn es jetzt um Obst und Gemüse geht.
00:26:44: Und dann muss ich nicht vorher da einen Bong ausdrucken.
00:26:47: Ich habe hier Äpfel drin und ich hab hier Bananen drin.
00:26:49: Und ich habe hier Wasser rum.
00:26:50: Das kann man über eine solche Bilderkennung entsprechend auch mit vereinfachen.
00:26:56: Also das Kundenerlebnis kann damit einfacher machen.
00:27:01: Ich kann damit eine Alterserkennung absichern, weil ich möchte nicht dass am Ende der fünfzehnjährige dann da sich regelmäßig da sein alkoholische Getränke.
00:27:14: Erstens dürfen die das nicht verkaufen und zweitens wollte es auch nicht so sein und das muss man überprüfen und heute ist er immer an der Kasse eben lassen sie sich den Ausweis zeigen.
00:27:25: das kann man mit KI machen also über eine Gesichtserkennung Das Thema vereinfachen.
00:27:30: und das dritte Thema, das Hauptthema ist natürlich über entsprechendes Lernende-Systeme diese Fehlerbilder zu erkennen.
00:27:40: Dass wenn man eben meint hier ist was nicht richtig gehandelt worden ich habe zu schnell zwei Sachen und es aber nur eins erkannt oder eben auch bewussten Betrug.
00:27:48: Und dass kann man natürlich über solche KI Lösungen entsprechend Erkennen und da aber auch immer aufpassen.
00:27:54: Das ist natürlich eine ziemlich fein Line würde man sagen, bevor man Leute konfrontiert hey du hast hier versucht zu betrügen das ist halt immer auch ein sehr sensibles Thema.
00:28:07: deswegen muss man da gemeinsam mit den Handelns Kunden die richtige Vorgehensweise dann abstürmen.
00:28:14: wie geht man mit diesen Fehlern um sagt man einfach lässt man das System sagen Hey pass mal auf ich glaube hier ist irgendwas ... nicht ganz korrekt gewesen und guckt ja noch mal an, was da gewesen ist.
00:28:25: Dann kann man das korrigieren.
00:28:28: Wenn es dann wieder auftaucht, dann ruft man vielleicht den Mitarbeiter des Unternehmens dazu... Die Alterserkennung kann man abbilden im Sinne von wenn ich jetzt merke hier wird Alkohol gescannt.
00:28:40: Hey bist du bereit oder bist okay dass ich über die Gesichtserkenne das Alter validiere?
00:28:45: Und wenn man das dann bestätigt, dann kann man so tun und dann gibt's natürlich auch Spellen die man da einstellt Wenn man da jemanden erkennt, der halt deutlich über der Schwelle ist.
00:28:54: Dann lässt man das durchgehen und wenn man da immer noch ein bisschen unsicher ist dann muss halt dann nochmal jemand gerufen werden.
00:29:00: Alle diese Themen kann man damit umsetzen.
00:29:04: Ich hoffe, dass die KI bei mir immer unsicher sein wird.
00:29:08: Dass immer noch mal jemand kommen muss um zu gucken ist die Frau schon achtzehn oder nicht?
00:29:12: Aber nur das dazu.
00:29:14: und ich finde aber auch, dass diese Regelung, dass man vielleicht erst einmal von dem System darauf hingewiesen wird, dass da vielleicht ein Fehler passiert ist, auch irgendwie angenehmer als Kunden.
00:29:23: weil wie gesagt, ich habe es ja schon erzählt, ich zahle sehr gerne an den Selbstbedingungskassen Moment, wenn ich dann ausdehend durch die Schranken durchgehe.
00:29:34: Dass ich mir denke hoffentlich piep!
00:29:37: Und ich weiß eigentlich, habe ich alles gesegelt und ich hab auch alles bezahlt.
00:29:40: Aber trotzdem denkt mir so das wäre so unangenehm wenn es jetzt piepen würde.
00:29:43: Ich glaube dann wär's doch noch mal angenehmer, wenn erst die Kasse sagt ja pass auf du hast da was vergessen guck dann nochmal nach.
00:29:50: Ich kanns dann einfach irgendwie noch einmal korrigieren als dass dann jemand kommen muss und in meinen Rucksack guckt oder sowas ist ja immer unangenergenehm.
00:29:57: deswegen finde ich ziemlich gut.
00:29:59: Ist das dann eben so ein System?
00:30:03: Supermarkt der Zukunft stehen wird.
00:30:06: Gibt es noch andere Systeme, Lösungen von D-World NextUp die wir erwarten können?
00:30:11: Ja ich glaube auch da wird die Entwicklung ja nicht aufhören.
00:30:15: Also das... Ich glaube da wird's immer einen Mix geben aus immer noch bedienten Kasten und diesen Self-Checkout System weil ich's mir nicht jeder ist bereit dahin zu gehen.
00:30:24: Auch das sieht man noch.
00:30:25: deswegen findet man überall auch noch den Mix.
00:30:29: Ich sage mal, Bezahlvorgänge verändern sich.
00:30:31: Manche von diesen selbst zahlkassen kann man auch noch mit Bargeld bezahlen.
00:30:36: bei vielen ist das Bargeld los?
00:30:38: Mit Karten oder auch über Handys Zahlungen möglich.
00:30:45: Am Ende gibt es auch Cases wo man über AfD also komplett intelligente Jobs hat, wo man einfach in dem Moment sich da einloggt, dann geht man in den Markt rein und dann sieht man mit was ich wieder rausgehe.
00:30:58: Dann wäre ich direkt belastet mit der Hände, mit dem hinterlegten Profil.
00:31:05: auch das sind solche cases gibt es weltweit an bestimmten Stellen.
00:31:09: aber das ist jetzt nichts, dass wir das in Deutschland sehen.
00:31:12: also da ist glaube ich auch noch viel möglich.
00:31:18: ja aber auch da die Änderungsbereitschaft wie reagiert nur wirklich die Entnutzer auf diese Trends hat ja auch in Deutschland, wenn man ehrlich ist schon länger gedauert als in vielen anderen Ländern dieser Welt.
00:31:31: Dass gerade die deutschen Händler auch diese Selbstbezahlkassen einsetzen.
00:31:36: das sind natürlich Trends auf die wir dann da entsprechend auch reagieren und Lösungen führt.
00:31:43: die einzelnen Länderregionen oder eben auch dass sind ja sehr spezielle Kundenlösung werden sie ja.
00:31:49: die Lösung die bei Mark Kaffee steht ist ja nicht dieselbe die bei Edeka, also da hat jeder Kunde auch eine eigene Vorstellung wie das aussehen soll und was da am Ende das Konzept ist.
00:32:04: Wenn wir über Innovation sprechen dann möchte ich auf jeden Fall noch mal so ein bisschen zu sprechen kommen auf den Hoch-Sicherheitspavilion der hier vor dem Eingang steht.
00:32:21: Ich habe jetzt auch wirklich noch mal nachgeschaut.
00:32:24: in unseren lokalen Nachrichten bei unserem Hochstift waren es, ich glaube, fünf?
00:32:30: Allein im letzten Jahr fünf Sprengungen von Geldautomaten.
00:32:34: Also es ist unglaublich häufig passiert und das lässt ja darauf schließen, dass auch überregional das Thema Sicherheit im Bankingbereich nicht nur eine große Rolle spielen natürlich sondern eben auch vielleicht neu gedacht werden muss.
00:32:48: Jetzt schauen wir genau auf diesen Sicherheitspavilion.
00:32:52: was ist denn so dies Besondere daran?
00:32:56: Warum ist der so sicher?
00:32:59: Ja, also das ist eine Lösung die wir mit Partnerunternehmen ja auch aus der Region anbieten.
00:33:04: Also dieser Pavillon, der als Zielkonstrukt dann auf einem Parkplatz installiert wird.
00:33:10: Das große Problem bei diesen Sprengungen von den Geldautomaten ist ja, ich sage mal, der Schaden in dem Geldautomat ist das Eine.
00:33:16: Oft sind da auch Lösungen implementiert, die das Bargeld auch unbrauchbar machen.
00:33:22: Der Schaden ist sehr viel größer an den Gebäuden an sich Und auch den Sprengstoff, der da benutzt wird führt zu deutlich stärkeren Schäden an der Infrastruktur.
00:33:33: Deswegen ist das ein Trend, dass im Geldinstitut er dann auf einem freistehenden Gelände einen solchen Pavillon installieren.
00:33:44: und jetzt ist es nicht so, dass der nicht auch gesprengt werden könnte – der Geldautomater, aber der ist halt so gebaut dass man dann an das Bagelzone nicht rankommt, weil in dem das Ding wäre ich nicht aufsprengen können und da sind auch andere Schutzmechanismen installiert.
00:34:00: Und rundherum passiert dann eben wenig.
00:34:03: Da geht nicht das ganze Haus kaputt, wenn doch einer mal versuchen müssen, den Automat dann doch sprengt zu wollen.
00:34:11: Also das ist der Case für diese Art von Pavillons.
00:34:16: Jetzt ist es so, ich habe schon angedeutet.
00:34:18: Ich liebe Selbstbedienungskassen und zahle wirklich aktuell alles mit meinem Smartphone und kenne auch super viele Leute in meinem privaten Umfeld die das genauso machen.
00:34:29: Und dann habe ich versucht ein paar Zahlen zu bekommen wie das so in Deutschland aussieht und musste da feststellen, ich bin eine von wenigen beziehungsweise Die Bargeldzahler, die sind hier immer noch in der Mehrheit in Deutschland.
00:34:43: Was mich ehrlich gesagt total überrascht hat weil so gerade rund um die Corona-Pandemie und da konnte man ja dann auch beim Bäcker das Brötchen für dreißig Cent auf einmal mit dem Handy zahlen, wo vorher noch stand erst ab zehn Euro?
00:34:53: Das ging dann alles!
00:34:54: Und dann habe ich gedacht hätten wir das irgendwie so übernommen.
00:34:58: und es ist aber tatsächlich immer noch so dass irgendwie zwischen sechzig und siebzig Prozent der Deutschen immer noch lieber mit Bargeld zahlen und immer Bargeld in der Tasche haben.
00:35:06: Wie sieht das bei Ihnen aus?
00:35:07: Nein, also was denken Sie denn darüber.
00:35:11: Also warum hängen wir da so ein bisschen hinterher?
00:35:14: Sie haben das ja auch schon angesprochen.
00:35:15: Wir Deutschen sind in unserer Komfortzone vielleicht auch unterwegs.
00:35:19: Wollen wir diese digitalen Lösungen nicht?
00:35:22: Das ist kein deutsches Phänomen – das Bargeldthema.
00:35:26: Ich zahle auch viel mit meinem Telefon oder mit Karten und habe immer ein bisschen Bargeld dabei aber ... Da verändern sich Entkundenverhalten, aber das Bargeld wird da sein.
00:35:39: Das wird nicht verschwinden und das hat vielerlei Gründe.
00:35:44: Das ist ein Inklusionsthema.
00:35:49: also ich kann nur digital bezahlen wenn ich einen Bankkonto habe.
00:35:53: jetzt gibt es natürlich auch ob das Für Kinder kann man das lösen, aber da fängt es an.
00:35:58: Dann gibt's auch andere Teile der Bevölkerung die kein Bankkunde haben und die würde ich ja ausschließen wenn nicht alles nur noch digital bezahlen lasse.
00:36:06: Dann sieht man die Bargeldmenge global wächst weiter an.
00:36:11: Das ist auch kein Trend nur in Deutschland, das ist überall der Fall.
00:36:16: Und gerade in so einen Moment oder in der geopolitischen Situation, und der wir unterwegs sind mit all dieser Volatilität.
00:36:22: Und all diesen Ereignissen die da stattfinden.
00:36:25: Gerade in dem Moment wo es wieder ein kritisches Ereignis gibt sieht man dass die Transaktionsraten an unseren Geldautomaten massiv ansteigen.
00:36:34: also Leute gehen in einem solchen Moment im Bargeld in die Sicherheit.
00:36:40: Anderes Thema war glaube ich im letzten Jahr Eines der letzten Flieger gewesen, was also USA rausging.
00:36:47: Da gab es den Störungen, Krautsdreig oder so eine massive Security Impact, dass gar keine Zahlungsvorgänge mehr gemacht werden konnten in dem Handel weil halt das nicht einmal ein IT-System gestört war.
00:37:03: In diesem Moment kannst du deinen Einkauf dann nicht mehr bezahlen.
00:37:10: Also da gibt's viele viele Gründe, warum wir meinen dass Bargeld so schnell nicht verschwinden wird und der trennt wie gesagt in Deutschland klar wieder.
00:37:25: Wir lieben das Bargeld.
00:37:26: aber das ist noch ein Region der Welt auch der Fall und selbst Regionen die da sehr viel prokresiver waren.
00:37:32: in Skandinavien zum Beispiel Da gibt es inzwischen Gesetze, die vorschreiben dass alle zwanzig oder fünfzwanzig Kilometer muss ein Geldautomat installiert sein um eben auch die kritische Infrastruktur bereitzustellen an Bargeldversorgung.
00:37:47: Also das sind Themen Einfach da sind, die kann man nicht wegdiskutieren.
00:37:54: Da haben Sie gerade auf jeden Fall was Wichtiges angesprochen und irgendwie habe ich das Gefühl, sollte ich vielleicht doch gleich nochmal zum Hochsicherheitspapillon gehen und mir ein Zähner abholen, damit ich immer etwas auf Tasche habe.
00:38:04: Sicher ist sicher!
00:38:06: Ja
00:38:07: vielen Dank auf jeden fall Herr Förster.
00:38:10: wir stellen am Ende unserer Folgen allen unseren Gästen immer drei Fragen unsere Blitzfragen und die würde ich jetzt auch an sie noch stellen.
00:38:20: Frage Nummer eins.
00:38:21: Was bedeutet für Sie Transfer, Herr Förster?
00:38:24: Wissenstransfer
00:38:24: fällt mir da als Erste sein, Wissen aus der Forschung auch für Unternehmen zu einzusetzen und damit am Ende auch Werte zu schaffen die man Kunden verkaufen kann.
00:38:34: Frage Nummer zwei Wie hat Paderborn sie geprägt?
00:38:39: Ja ich habe mehr als die Hälfte meines Lebens hier in Paderbunnen verbracht bei dem Unternehmen meine Meine Kinder sind hier groß geworden.
00:38:47: Ich bin gebürtiger Sachse, wohne in Ostfesswahlen und ich würde das schon als Heimat bezeichnen.
00:38:52: Und die dritte Blitzfrage lautet, woran werden Sie in zehn Jahren arbeiten?
00:38:59: An meinem Segelschein!
00:39:02: Damit ich dann vielleicht mal mit dem Segelboot den Atlantik überquere, weil sie heute immer noch mit dem Flugzeug
00:39:07: mache.
00:39:08: Gibt es irgendeinen Wunsch, den man als Segler zueinander sagt?
00:39:12: So was wie Glück auf.
00:39:13: Aber so in Segelsprache
00:39:15: gibt's sowas?
00:39:15: Keine Ahnung!
00:39:16: Ich bin noch kein Segler.
00:39:17: Das ist immer ein bisschen Wasser unter dem Kiel oder sowas wünscht man sich glaube ich.
00:39:21: Dann wünsche Ihnen genau das.
00:39:22: Danke schön
00:39:24: für die Zukunft Herr Förster.
00:39:25: Vielen vielen Dank dass wir in dieser Folge zu Gast sein durften bei Diebold Nixdorf im Paderborn.
00:39:31: Es war ein super super spannendes Gespräch.
00:39:33: Vielen dank dafür.
00:39:34: Ja
00:39:34: danke schön.
00:39:35: Wissen zu Wirtschaft und zurück ist eine Produktion der Podcastfabrik im Auftrag von Universität und Wirtschaftsförderung Paderborn.
00:39:57: Sound & Postproduktion, AMS-Podcastfabriksstudio Spielefeld.
00:40:02: Alle Episoden auf wissentowirtschaft.de podcastfabrik.de und überall wo es Podcast gibt.