Handy weg, Hirn an

Shownotes

Smartphone ausgeschaltet, Bildschirm dunkel – und trotzdem fällt uns das Arbeiten schwerer. Wie kann das sein? In der neuen Folge von "Wissen2Wirtschaft … und zurück" spricht Selina Hare mit Prof. Dr. Sven Lindberg, Professor für klinische Entwicklungspsychologie an der Universität Paderborn. Seine gemeinsam mit Doktorandin Jeanette Skowronek veröffentlichte Studie – zitiert unter anderem in der New York Times – zeigt: Liegt das Smartphone in Sichtweite, sinkt die Konzentrationsleistung um 12 bis 15 Prozent. Auch im ausgeschalteten Zustand. Lindbergs Konsequenz: Smartphone-Hygiene statt Verbot.

Im Gespräch geht es um:

  • Warum "Gehirn lüften" mit Reels genau das Falsche ist
  • Was an der politischen Debatte um Social-Media-Verbote für Kinder zu kurz greift
  • Wie systemische Regeln in Schulen, Familien und Unternehmen wirken können
  • Warum Paderborn beim Thema Bewegung und Vereinskultur ein Positivbeispiel ist

Jetzt reinhören! "Wissen2Wirtschaft" – den Podcast der Universität und der Wirtschaftsförderung Paderborn – gibt's überall, wo es Podcasts gibt.

Alle Infos: www.wissen2wirtschaft.de

Prof. Dr. Sven Lindberg

Universität Paderborn

Wirtschaftsförderung Paderborn

Moderatorin Selina Hare

ams Radio und MediaSolutions (Podcastfabrik)

Transkript anzeigen

00:00:03: Er ist bekannt dafür, gerne digitale Formate in seiner Seminare einfließen zu lassen.

00:00:09: Professor Dr.

00:00:10: Sven Lindberg von der Uni Paderborn befasst sich viel mit dem bewussten Umgang mit Screens und wie diese unsere Aufmerksamkeit beeinträchtigen.

00:00:18: Deshalb gibt es bei ihm Zuhause auch die gemeinsame Vereinbarung dass die Familienhandys vor dem Schlafengehen auf den Ess-Tisch gelegt werden.

00:00:26: Dafür gibt's im Dänemark Urlaub aber auch eine Sondervereinbarung.

00:00:30: Wenn Licht und Wellen toll aussehen, bekommt er eine Storytime um zwischen den dünen Kurzvideos für seine soziale Netzwerke zu filmen.

00:00:38: Sven Lindberg ist menschlich – so zeigt er sich auch seinen Studis

00:00:43: immer

00:00:43: auf Augenhöhe!

00:00:45: Ein Grund weshalb er laut eines Wettbewerbs zu den beliebtesten Professorinnen Deutschlands zählt.

00:01:00: Was seit Dezember zweitausendfünfundzwanzig in vielen australischen Familien sicherlich bereits für Unruhe sorgt, das könnte bald auch bei uns zum Gesetz werden.

00:01:10: In Deutschland wird seit Monaten nicht nur in der Politik sondern natürlich auch in der Bevölkerung über ein Social Media-Verbot für Kinder und Jugendliche unter vierzehn Jahren diskutiert.

00:01:22: Minderjährige sollen so besser geschützt werden vor Cybergrooming, Mobbing oder Suchtgefahr.

00:01:29: Aber kann eine Regulierung von sozialen Medien, eine Kindheit tatsächlich besser machen?

00:01:34: Oder müssen wir eigentlich ganz woanders ansetzen.

00:01:37: Darüber sprechen wir heute unter anderem bei Wissen zur Wirtschaft und zurück dem Podcast der Universität Paderborn und der Wirtschaftsförderung Paderborne.

00:01:47: Und dafür habe ich mir ein Gesprächspartner gesucht, der besser nicht passen könnte.

00:01:52: Ich bin im Technologiepark Der Uni-Paderborn bei Prof.

00:01:55: Dr.

00:01:56: Swindlenberg heißt Sven!

00:01:57: Hallo, ich grüße dich.

00:01:58: Schön

00:01:59: dass ich hier sein darf heute!

00:02:01: Du bist Professor für klinische Entwicklungspsychologie mit den Schwerpunkten Lernentwicklung, Entwicklungsstörungen und Lernschwierigkeiten.

00:02:10: aber bevor wir da zu kommen es geht ja heute auch viel um Smartphone Konsum von jungen aber auch von erwachsenen Menschen.

00:02:20: und deswegen jetzt erstmal Boda, beide Fische.

00:02:24: Wie sieht es mit deiner Bildschirmzeit aus aktuell?

00:02:27: Ja, müssen wir gleich mal gucken.

00:02:29: Aber das sage ich ganz gut, weil es direkt nämlich ein Thema antießert.

00:02:34: Nämlich Bildschimmzeit ist halt nicht gleich Bildschimpfzeit.

00:02:37: also zum Beispiel nutze ich sehr viel Podcasts und auch das zählt sozusagen, zählt dann das Gerät als Bildschirmzeit und lese auch sehr viel darüber, aber ist technisch.

00:02:49: Also das ist das was ich meinen Kindern erzähle.

00:02:52: Aber genau also dass es tatsächlich so eine Sache worauf man rauf achten sollte ansonsten meine Bildschirmzeit tatsächlich relativ gering vom Handy weil ich eben viele Sachen auch am Computer mache Und auch da gibt es Instagram LinkedIn und Co.

00:03:05: Ich glaube wenn man das dann zusammenziehen würde Dann könnte man vielleicht auch sagen dass sich da in dem problematischen Bereich befinde.

00:03:15: Also man muss es einfach nur besser verteilen, sagst

00:03:17: du.

00:03:18: Genau!

00:03:20: Das

00:03:21: heißt also mein Service-Tipp an alle?

00:03:23: Ich habe jetzt gerade kurz vor der Aufzeichnung extra nochmal geschaut wie's bei mir so aussieht.

00:03:29: und heute zählt jetzt noch nicht weil wir haben zehn Uhr bei der Aufzeichnung.

00:03:34: da ist das jetzt noch nie ganz so viel.

00:03:36: gestern oder vorgestern ich hab mal jetzt das höchste genommen was ich so gefunden habe.

00:03:41: in den letzten Tagen war ich bei einer Bildschirmzeit von meinem Smartphone bei sechs Stunden und drei Stunden waren Instagram.

00:03:50: Ist das so ein pathologischer Bereich?

00:03:54: Genau, du sprichst jetzt einen pathologischen Bereich.

00:03:56: also ich merke einfach in Gesprächen mit allen möglichen Gruppen von Eltern bis Ältere bis Kinder Jugendliche dass immer wieder nach der Bildschirmzeit gefragt wird und eben ist es quasi Sucht.

00:04:09: Es wird mittlerweile wie selbstverständlich darüber gesprochen Smartphone-Sucht, Social Media Sucht.

00:04:14: Wichtig ist da erstmal zu sagen dass es das als eine klinische Störung nicht gibt.

00:04:20: also das heißt es ist noch nicht als eine eigene Störungsform definiert.

00:04:23: das erst mal wichtig zu sagen weil das heißt Süchte Krankheiten werden in der Regel klar definiert um eben auch zu sehen ob jemanden Abnormales Verhalten zeigt.

00:04:34: Du hast gerade gesagt, ist das sympathologisch oder nicht?

00:04:36: Und was halt wichtig ist wir können uns erst mal orientieren Was gibt es denn?

00:04:39: Es gibt zum Beispiel die Computerspielsucht.

00:04:42: Es gibt aber auch die Spielsucht also Glücksspiel und so weiter und generell ist es so dass man bei Süchten immer guckt Ist das ein Verhalten was jemand eigentlich in der Form so nicht möchte?

00:04:53: Also leidest du darunter und es ist eine Geschichte Die deinen Eiltag und das was du normalerweise machen wollen würdest Einschränks.

00:05:02: Und deswegen die Frage zurück, ging es dir schlecht dabei?

00:05:05: Hast du da drunter gelitten und hat es dich abgehalten zum Beispiel deine Arbeit nachzugehen?

00:05:11: Also in dem Fall von diesen sechs Stunden hatte ich mich jetzt nicht so gestört weil das war ein freier Tag.

00:05:17: Ich hatte halt nichts aufm Schreibtisch liegen muss aber auch zugeben dass es durchaus Arbeitstage gibt an denen ich mich erwische.

00:05:25: Ich sag immer, ja das Gehirn muss einmal kurz ein bisschen lüften und dann lüfte ich das am Smartphone mit irgendwelchen Reels.

00:05:34: Und dann sind es halt nicht zwei drei sondern ist es vielleicht auch mal eine Viertelstunde und natürlich bleibt dann auch mal was liegen oder da muss ich halt länger arbeiten?

00:05:43: Ja, da muss sich dann leider jetzt direkt etwas zu sagen weil das mit dem Lüften bei mir etwas getiesert hat sozusagen.

00:05:51: Das Spannende ist, dass unser Gehirn grob zwei Modi hat.

00:05:56: Also einmal so einen aktiven Mod wo wir eben auf Reize verarbeiten und dann haben wir halt so eine Art Default-Mod, so ein Ruhemodus Und da ist es gut wenn wir wenig Reize haben und wenn du dein Gehirnen lüften möchtest also eigentlich genau das einfach mal Gedanken schweifen usw.

00:06:15: Dann machst du da tatsächlich genau das falsche weil Die Reize, die durch die einzelnen Reals kommen und so weiter und sofort immer wieder diesen Aufmerksamkeitsmodus anschmeißen.

00:06:27: Und dann kommst du eben nicht zur Ruhe sondern du bleibst die ganze Zeit in so einer Reizschleife und deswegen da wär's super beim nächsten Lüften einfach mal Handy aus und dann eine Runde spazieren gehen das eigentlich immer super und sich Bäume angucken oder Hunde streicheln

00:06:43: Ich könnte sogar beides.

00:06:44: Also ja, probiere ich das doch mal!

00:06:47: Darüber reden wir gleich nochmal.

00:06:48: ein bisschen intensiver würde ich sagen.

00:06:50: Lass uns aber mal bei deiner Forschung auch starten.

00:06:54: also wie würdest du denn jetzt eine Nichtpsychologin wie mir in einem Satz erklären womit sich klinische Entwicklungspsychologie beschäftigt?

00:07:04: Also erstmal da muss ich... es hören ja auch Psychologinnen und Psychologen zu deswegen immer ganz wichtig.

00:07:09: Die Klinische Entwicklungpsychologe ist eigentlich kein eigener Fachbereich, sondern haben zwei Fachbereiche geheiratet.

00:07:16: Nämlich die klinische Psychologie und die Entwicklungspsychologie.

00:07:19: Und das ist eine Besonderheit, dies eigentlich so in der Form auch kaum gibt, die sich aber den Uni Paderborn ausgedacht hat weil wir hier nämlich in den Lehramtsstudiengängen die Sonderpädagogik haben und da gibt es eben die sogenannten Förderbereich oder Förderschwerpunkte und man brauchte hier beides, nämlich einmal jemanden der sich auskennt mit der klinischen Psychologie und da geht es tatsächlich um Störung, störungsrelevantes Verhalten.

00:07:47: Beispiel wirklich von Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom bis hin zu Angststörungen

00:07:52: usw.,

00:07:52: also wirklich zu sehen.

00:07:53: okay wann ist ein Verhalten klinisch auffällig relevant so dass es diagnostizierbar ist?

00:08:00: Und das ist der eine Bereich.

00:08:01: Der andere Bereich die Entwicklungpsychologie beschäftigt sich eigentlich mit der ganzen Lebensspanne der Mensch im Verhalten und Erleben über die Zeit.

00:08:15: Also was gibt es für Entwicklungsbesonderheiten zum Beispiel?

00:08:18: Im Kleinkind Bereich, wie entwickelt sich das?

00:08:21: Über die Jugend bis hin... Wie sieht das im Alter aus?

00:08:24: Und da ist natürlich hier besonders der Bereich von KleinkIND bis Grundschulalter und drüber hinaus weil das eben die Themen sind, die im Lehramt eine große Rolle spielt dass man sich eben auch mit psychologischen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen auskennt.

00:08:41: Und diese beiden Bereiche decke ich sozusagen ab und vermittel da die Grundlagen sowohl in der Lehre als auch in der Forschung.

00:08:54: Darker Schwerpunkt auf Technologie, aber eben halt auch auf den Lehramtsbereich mit etwa Hundertsechsundsechzig Fächerkombinationen.

00:09:03: Kurzer Side Note hier falls ihr euch übrigens für ein Lehramtstudium an der Uni Paderborn interessiert dann könnt ihr euch immer mal ans Platz wenden.

00:09:11: das Paderborner Lehrer-Ausbildungszentrum, die beraten euch da wirklich gerne.

00:09:16: Profitiert ihr durch diese Kombination aus den beiden Schwerbungen

00:09:19: auch?

00:09:19: Genau!

00:09:20: Jetzt wurde gerade schon ein bisschen Werbung gemacht.

00:09:21: das fürs Lernen muss ich das noch kurz ergänzen.

00:09:23: man kann mittlerweile nämlich seit einigen Semestern auch das Unterrichtsfachpsychologie in Paderborn studieren was sehr selten ist und sehr toll.

00:09:30: also wer da Interesse hat kann sich auch an mich wenden.

00:09:34: aber dass es tatsächlich eine relativ einzigartige Geschichte hier im Paderboron also das heißt wenn man sich anguckt die Geschichte der Universität technisch geprägt nix, sorg auf den Kohl.

00:09:44: Und dann tatsächlich auch mit der Informatik und den Ingenieurswissenschaften sehr stark und sehr bekannt.

00:09:50: aber mittlerweile wenn man sich das anschaut wir haben fünf Fakultäten und die Kulturwissenschaft ist quasi von der Frau- und Mannstärke die größte und auch was die Studierenden angeht sozusagen Die größte Masse.

00:10:02: und dass es tatsächlich so weil wir eben hier in OWL sehr sehr stark versuchen viele verschiedene Lehramtskandidatin eben auszubilden.

00:10:11: Du hast gerade die ganzen Fächerkombination gesagt und ich glaube, es wird auch noch weitergehen!

00:10:16: Und diese Kombination ist einfach total spannend.

00:10:19: Einfach weil die Leute, die hier studieren, auch die anderen Themen mitbekommen.

00:10:24: also sei es passiv oder aktiv und das ist erstmal schon mal eine schöne Geschichte.

00:10:28: Wenn man sich jetzt in der Entwicklung der letzten Jahre angeht vor einiger Zeit hieß die Universität ja auch die Universitäter Informationsgesellschaft Und das ist eine Sache, die sich wirklich durchzieht.

00:10:38: Also an vielen Standorten haben wir das Thema KI.

00:10:44: wie gehen wir damit um?

00:10:45: über Forderungen und so weiter und sofort?

00:10:47: Das ist eine Sachen, die hier sehr früh thematisiert worden ist.

00:10:51: Wir haben hier Initiativen von den Studierenden heraus aber auch von der Professorenschaft da eben zu schauen.

00:10:56: okay, wie gehen we damit um?

00:10:58: Wie reflektieren wir das?

00:10:59: In der vorletzten Folge war Herr Nengonga da und hat über den Transregio gesprochen Und da merkt man halt, okay.

00:11:05: Da verbindet man die Themen also wirklich.

00:11:08: wie erklären wir was KI ist?

00:11:10: Wie die funktioniert?

00:11:12: Wie bringen wir das in die Gesellschaft?

00:11:14: und ein großer Part der Lehrer, die das in den Gesellschaft bringen sind halt die Lehrerin und Lehrer.

00:11:20: Das ist tatsächlich eine Besonderheit dass das hier so natürlich eigentlich gelebt und geprägt wird an der Universität in Palamon.

00:11:27: Ich freue mich wirklich total, dass ich heute hier sein darf das du dir die Zeit auch genommen hast denn du bist ja schon durchaus ein gefragter Gast.

00:11:36: auch Hälzfach-Vorträge auf Veranstaltungen war es auch schon als Experte in der ZDF Sendung Frontal, Einzwanzig oder im Spotify Original Podcast Wissen Weekly zu hören.

00:11:48: Du hast gemeinsam mit deiner Doktorandin Jeanette Skowronek eine Studie über die Auswirkung von Smartphones auf die Aufmerksamkeit veröffentlicht und die wurde sogar in der New York Times zitiert.

00:12:03: Was war so die wichtigste Erkenntnis eigentlich aus dieser Smartphone-Studie?

00:12:08: Also erst mal würde ich ja letztlich sehr freuen, dass du den Namen so gut ausgesprochen hast.

00:12:13: Genau und also das Spannende tatsächlich an dieser Studie ist, dass wir uns angeschaut haben was für ein Einfluss hat der Smartphone auf unsere Konzentrationsfähigkeit.

00:12:23: wie wird das untersucht?

00:12:25: und wir haben zum einen gemerkt, dass ganz viele Studien gibt, die einfach sich das Smartphone anschauen wenn es an ist läuft, also quasi Signale zeichnet oder vibriert und so weiter und sofort.

00:12:35: Und wir wollten eben wissen hat das Smartphone auch einen Einfluss auf unsere Konzentration wenn es komplett ausgeschaltet ist?

00:12:41: Das war das eine und das andere ist dass wir gemerkt haben dass das oft gar nicht gemessen wird sondern Leute werden befragt.

00:12:48: Also das heißt wie gut kannst du dich konzentrieren usw.

00:12:53: und was wir aus der Psychologie wissen ist dass ein bisschen schöner zu machen, als sie tatsächlich sind und deswegen was für uns wichtig zu gucken.

00:13:04: Wie kriegen wir das irgendwie objektiv gemessen?

00:13:06: Und da haben wir eben einen sehr guten Konzentrationstest gefunden den man einsetzen kann der einen sowohl zeigt wie schnell man arbeitet wie gut man arbeitet.

00:13:17: dass so ein bisschen verrechnet ist könnte man sich dann in Ruhe nochmal anschauen.

00:13:20: aber das ist die Grundidee.

00:13:22: Wir wollten tatsächlich nicht befragen sondern messen und wir wollten gucken welchen Einfluss hat das Smartphone auf uns selbst wenn es komplett ausgeschaltet ist.

00:13:31: Und da haben wir eine Untersuchung durchgeführt, eben genau mit solchen Gruppen.

00:13:34: also eine Gruppe hatte einen Smartphone neben sich auf den Tisch liegen, ausgeschaltet und musste diesen Konzentrationstest arbeiten.

00:13:42: Eine Gruppe, da war das Smartphone im komplett anderen Raum.

00:13:44: Also möglichst große Distanz nicht in der Sichtweite.

00:13:47: Das war halt eben relevant hierfür.

00:13:49: Wir haben dann gefunden dass die Konzentrations beeinträchtigt wird.

00:13:56: die Sichtbarkeit dieser Befunde so stark machen ist, das ist ein sehr extremes Ergebnis.

00:14:00: Also es heißt sehr ausgeprägt um es einfach zu machen.

00:14:06: also wir sind zwölf bis fünfzehprozent langsamer tatsächlich wenn der Smartphone neben uns liegt obwohl es ausgeschaltet ist und dass ist halt eine Sache.

00:14:16: das ist halt einfach für niemanden gut.

00:14:18: Das heißt für jeden Lernenden, für jede Schülerinnen oder Schüler das ist Zeit und die mir fehlt.

00:14:26: Das ist aber eben auch, glaube ich im hierben Büro, ein Problem.

00:14:29: Wenn man sich überlegt und wenn man dann mal anfängt – also das können wir dann an die Ökonomen weitergeben – wenn man das mal hochrechnet was das an Arbeitszeit

00:14:36: usw.,

00:14:37: dann ist es nicht so gut.

00:14:40: Absolut!

00:14:40: Aber was passiert denn da bitte in unseren Köpfen?

00:14:45: In unseren Körpern, wenn halt einfach so'n Smartphone neben uns liegt?

00:14:49: Wenn ich eigentlicherweise weiß, dass es aus ist kann gar nicht... Stören, es kann ich vibrieren.

00:14:54: Ich kann gar nicht sehen ob eine Nachricht kommt oder nicht.

00:14:56: Das ist mich trotzdem so sehr beeinflusst.

00:14:59: was macht das mit meinem Hirn dieses Gerät?

00:15:02: Ja also Spannende ist dass Die meisten Menschen sich einfach nicht vor Augen führen Dass das smartphone Einfach ganz ganz viele geräte auf einmal ist.

00:15:12: Also wir vergessen das einfach weil wir sprechen von dem gerät Dem Gegenstand und so weiter und sofort.

00:15:18: aber letztendlich Es ist eine riesige Kombination aus vielen Geräten.

00:15:24: Was ganz schön ist, wir hatten hier mal beim Digital Detox-Tag an der Uni im Vorje einen Tisch aufgestellt und da hatten wir über uebenachzig Geräte drauf gepackt.

00:15:34: Wir haben die Leute gefragt was haben diese Geräthe gemeinsam?

00:15:37: Da standen wieder Rekorde, eine Spielkonsole, ne Wasserwaage, ne Kamera usw.

00:15:43: Und es waren mehrere hunderte Studierende im Laufe des Tages da.

00:15:49: Also drei Leute waren es, die es erraten haben.

00:15:53: und der Zusammenhang ist all das kann ein Smartphone.

00:15:57: Und das machen wir uns halt nicht bewusst.

00:15:58: also das heißt dieses Smartphone hat für jeden auch nochmal eine andere Bedeutung je nach dem was er nutzt.

00:16:03: aber es ist halt eben all das so.

00:16:06: die WhatsApp-Kurpe mit der Familie, wo Oma gerade irgendwie wieder den Sonntagsbraten reinpackt als Foto über Instagram.

00:16:13: Über Memo-Funktionen, über meine Podcasts, meine Musikliste und und und... Und all das hat ja eine Bedeutung für mich!

00:16:21: Das bündelt sich sozusagen in diesem Gerät und deswegen ist dieses Gerät so mächtig und hat für uns diese Magnetwirkungen.

00:16:29: Diese Magnetwirkung ist nicht weg wenn ich es ausschalte weil ich mache das Ding aus weiß aber ich kann's wieder anschalten.

00:16:35: Und deswegen gehen wir davon aus, dass halt eben die Wissen darüber was das Ding alles kann und was da gerade alles passiert.

00:16:42: Also Moment mal!

00:16:43: Was verpasst ich?

00:16:44: grade alles?

00:16:45: Fomo also viel auf ein bisschen aus ist halt einfach eine unglaubliche starke Geschichte, die durch das Smartphone getriggert wird.

00:16:54: Und dadurch erklären wir uns den Effekt dem über uns gefunden haben, dass wenn das Ding in Sichtweite zu vielen Synapsen darüber nachdenke, was alles jetzt gerade sein könnte.

00:17:08: Und diese Energie, diese Kapazität fehlt mir dann natürlich für die eigentliche Aufgabe, die ich eigentlich machen

00:17:15: möchte.".

00:17:15: Okay heißt für Unternehmen auch zum Beispiel hier aus der Region dass sie ja über digitale Hygiene noch mal anders nachdenken müssten?

00:17:28: Dass man vielleicht am Eingang der Firma sein Handy abgeben sollte?

00:17:34: oder was bedeutet das?

00:17:36: Ich finde es voll super, dass du jetzt nicht gesagt hast, dass man alles verbieten soll und so weiter sondern eine digitale Hygiene gesagt hast.

00:17:42: Und das ist glaube ich wichtig, dass wir anfangen so darüber zu sprechen also dass uns erstmal klar ist okay er ist jetzt nicht so super der Umgang damit und wir müssen eben gucken wie kriegen wir einen besseren umgang hin?

00:17:53: weil Eine Arbeit wird jetzt auch, glaube ich, kaum einer im Großräumen berußt fürchen Ordnung.

00:17:58: Dass jeder seine Musikbox laufen lässt, einer jongliert und der nächste sinkt noch

00:18:04: usw.,

00:18:05: also ist ja klar dass das halt einander stört.

00:18:07: Und so ist es aber auch, dass man auf sich selber aufpassen muss und guckt okay wie kriege ich sozusagen die Aufgaben, die ich mache möglichst gut hin ohne gestört und beeinflusst zu werden?

00:18:18: Und dann einfach nur das Wissen darüber, kann schon dazu führen, dass man sagt okay ja ich mach das Gerät aus und packe es irgendwie weg.

00:18:29: Und deswegen ist es tatsächlich wichtig drüber nachzudenken.

00:18:32: wie mache ich das?

00:18:33: Man kennt es vielleicht aus dem Zug mit dem Ruheabteil

00:18:36: usw.,

00:18:38: muss man mal machen da laut zu telefonieren.

00:18:40: Da wird man sehr schnell darauf hingewiesen, dass das nicht so in Ordnung ist.

00:18:43: aber das ist ja so ein bisschen auch die Grundidee zu sagen ok wenn wir jetzt einen Arbeitsbereich haben wo konzentriertes Arbeit notwendig ist dann noch zu gucken wie kann ich möglichst diese Konzentration schützen.

00:18:55: Und eine Sache ist dann eben zu sagen, für meine Arbeit lasse ich mich selber nicht von meinem eigenen Gerät beeinflussen und leg das halt eben

00:19:01: raus.".

00:19:03: Ja, ich bin gespannt ob man das vielleicht so nach und nach dann doch in einem oder anderen Unternehmen sehen wird?

00:19:11: Ob die das dann einführen?

00:19:12: Weil ich mir das schon auch schwierig vorstelle.

00:19:15: es ist ja ein bisschen... schon irgendwie, als würde man dem Kind sagen okay du hast jetzt Handyzeit und ich finde es auch spannend dass man bei Kindern und Jugendlichen immer auch halt über über Regulierung spricht so ein bisschen aber bei Erwachsen irgendwie nicht.

00:19:32: Also ich bin auch selbst Mama.

00:19:35: Er hat mit, ich glaube so zehn oder so sein erstes Handy bekommen.

00:19:41: Und dem habe ich auch immer wieder gesagt, das ist zu viel!

00:19:44: Lass das Handy mal liegen oder beschäftige dich mal mit was Anderem, geh mal raus und so weiter und sofort, dass was jedes Kind wahrscheinlich irgendwann mal

00:19:51: hört.".

00:19:51: Aber ich selbst, keine Ahnung.

00:19:54: Also ich hatte jetzt meine Bildschirmzeit nicht unbedingt im Griff.

00:19:57: Wieso ist das so?

00:19:58: Dass es bei Kindern uns so wichtig ist aber wir selbst achten da jetzt nicht so sehr drauf.

00:20:02: Ja also es gibt ja die schöne Aussage man kann Kinder nicht jetzt ziehen und machen einen sowieso alles nach.

00:20:09: Und das ist leider das Hauptproblem.

00:20:10: Das heißt es bringt jetzt nicht viel seinen Kindern alles zu erzählen was sie machen sollen und so weiter wenn man selber is anders vorlebt insofern Kleide-Übungen, sozusagen auch für dich.

00:20:23: Also ich hab selber Kinder und es ist extrem schwer.

00:20:26: Und das Wichtigste ist eben zu gucken dass man halt Regeln hinbekommt die für alle gelten.

00:20:34: Klar als Erwachsene hat man andere Aufgaben aber das ist halt wichtig zu kommunizieren weil Kinder können das verstehen.

00:20:41: also sie können halt verstehen.

00:20:42: und da macht's auch Sinn zu sagen Ich zeig dir das jetzt mal nur Kinder fühlen sich halt auch Unfärbe handelt, wenn die Mama sagt zuerst ist alles hier Arbeit und dann guckst du halt irgendwelche Katzenvideos.

00:20:58: Dann fühlen sie sich einfach nicht ernst genommen.

00:21:00: Und das ist glaube ich sehr wichtig, dass man schaut wie finden wir Regeln auf einen fairen Umgang oder auch eine faire Sichtweise irgendwie?

00:21:08: Da sind wir in der Arbeit, da ist es genauso!

00:21:10: Das ist eigentlich immer die Geschichte.

00:21:12: und deswegen das Beste ist eigentlich zu sehen nimm mal das System betrachten weil sonst habe ich einfach eine Verschiebung und sage, ja du muss.

00:21:19: Dann mache ich die Regeln für die Kinder dann mache Ich die Regen für die Jugendlichen Und ich bin fein raus.

00:21:23: also es gab Ja mal diese diesen YouTuber der gesagt hat so ja vielleicht Social Media-Verbot oder WhatsApp Verbot Für über sechzigjährige.

00:21:31: Also wir fangen immer an immer hin und her zu überlegen und Es ist eigentlich immer eine systemische Geschichte.

00:21:38: Deswegen fahren Schulen zum Beispiel dann am besten wenn Die regeln eben gemeinsam aufgestellt werden und die dann halt auch für alle gelten.

00:21:45: Also es gibt zum Beispiel Schulen, wo's so ist.

00:21:48: Wenn ein Lehrer mit dem Handy erwischt wird dann hat er die gleichen Konsequenzen sozusagen wie die Kinder und das finde ich eine sehr smarte Idee weil es halt einfach erst mal sagt okay wir nehmen euch alle ernst für betrachten das und dann gucken wir wie kriegen wir es geregelt?

00:22:04: Und dann gibts eben Konse quenzen.

00:22:06: aber die gelten auch wiederum für alle.

00:22:10: wenn ich sage Bosch kommen sieben acht drei Was für Erinnerungen löst das

00:22:18: India aus?

00:22:19: Das löst bei mir aus, dass du sehr aufmerksam meine Beiträge gelesen hast.

00:22:22: Weil das ist tatsächlich mein erstes Handy gewesen was das alte Handy von meinem Vater war und da war ich einundzwanzig und quasi einen alter Mensch für Kinder- und Jugendliche.

00:22:35: Also ich musste tatsächlich erst mal googeln, ob das wirklich sein kann.

00:22:40: Weil ich wusste nicht dass Bosch auch mal Handys gemacht hat.

00:22:43: Ja ich war sehr stolz auf das silberne Alu-Look und die Ausziehbarer Antenne.

00:22:51: Also mein erstes waren Siemens A-Fünfzig in blau-silber.

00:22:56: Auf das war ich auch super stolz habe ich so mit elf zwölf bekommen ungefähr Und deutsche Kinder bekommen aber heutzutage ihr erstes eigenes Smartphone am Durchschnitt im Alter von so acht und halb bis neun Jahren.

00:23:10: Aktuelle Zahlen zeigen auch spätestens dann mit dem Wechsel zur weiterführenden Schule haben wirklich alle ein Handy im Schulranzen, und neueste Forschungen kommen auch zum Ergebnis das rund ein Viertel der zehn- bis siebzehnjährigen problematische Social Media Nutzung zeigt.

00:23:27: Bei etwa eins Kommand drei Millionen Kindern und Jugendlichen sprechen wir von einem riskanten Verhalten Und im Schnitt sind es rund hundertsechzig Minuten unter der Woche, die die Kinder und Jugendlichen auf den sozialen Netzwerken eben verbringen.

00:23:42: Am Wochenende sind wir bei zweihundertdreißig Minuten.

00:23:44: deswegen diskutiert die Politik ja auch in letzter Zeit immer wieder intensiv über digitalen Jugendschutz, über Social Media Verbote für Kinder.

00:23:56: aus den anfangs genannten Gründen, die ich ganz zu Anfang des Podcasts erwähnt hatte Und du hattest da ja auch schon gesagt, dir passt dieses Wort verboten nicht so oder das ist zumindest nicht das was du empfehlen würdest?

00:24:10: Ja mir passt halt quasi tatsächlich dieser Bildungspopulismus dann nicht.

00:24:15: Weil das sind einfach einfache Lösungen die es nicht gibt.

00:24:19: also es gibt... Also die Sache ist halt die.

00:24:21: erstmal muss man sagen wo kommt das her?

00:24:23: und die Sache isst die wir haben... Wir sind alle verunsichert wir haben alle Angst Und wenn alle für unsicher sind und Angst haben, also diese Umfragen zum Teil.

00:24:30: Die Studien zeigen ja auch dass die Kinder und Jugendliche das nicht so ist, dass sie sagen hey alles super sondern die sind halt auch nicht zufrieden.

00:24:39: Sie sagen fast jeder sagt es eigentlich problematisch dass ich das so viel mache.

00:24:45: aber hatten wir gerade schon ein bisschen betrifft eigentlich fast alle Altersgruppen und dann ist halt die Geschichte.

00:24:50: wenn die Politik merkt in der Bevölkerung ist Unruhe und Angst eher dann lass uns einfach mal eine Lösung anbieten und das klingt dann immer einfach.

00:25:01: Also wir merken jetzt in den Ländern wo das gemacht wird, es führt dazu dass sich die Kanäle verändern.

00:25:07: also das heißt generell viele Eltern ist überhaupt nicht bewusst was Whatsapp jetzt schon alles kann.

00:25:11: Whatsapp ist fast nirgendswo verboten und die ganzen Influencer usw.

00:25:18: firmen Von Adidas, Nike und so weiter und so fort.

00:25:21: Sind alle auf WhatsApp aktiv?

00:25:23: Man kann den Folgen ja im eigenen Kanäle.

00:25:25: Teilweise ist das noch schlimmer weil halt die Kinder- und Jugendliche denken sie würden wirklich mit den Creatern persönlichen Kontakt haben.

00:25:32: also das heißt ich habe da eigentlich nur eine Verschiebung und es zeigt eben auch dass haben wir immer wenn ich ein radikales Verbot versuche durchzusetzen dann werden die Randbereiche extremer.

00:25:44: Das heißt, dann suchen sich die Leute Lösungen über VPNs, suchen sich Lösungen mit Darknet und Co.

00:25:51: Und das ist nicht gut so!

00:25:53: Das heißt immer wenn was verboten wird... Man tut es so als wäre das ein Produkt.

00:26:00: Wir verbieten jetzt die Zigarette.

00:26:03: Was ist denn Social Media?

00:26:04: Welche Plattform gehören dazu?

00:26:06: Welchen

00:26:07: nicht?!

00:26:07: Was ist, wenn neue Plattformen kommen und so weiter und sofort?

00:26:10: Ich komme ja dann ja vor lauter Regulierung nicht mehr weiter.

00:26:13: Und deswegen ist das sozusagen eine Sache wo ich denke, dass es zu kurz gesprungen hat auch wieder nicht diese ganzheitliche dieses systemische Perspektive weil das Problem der Dreijährige, der im Kinderwagen sitzt und halt auf dem Handy der Mutter irgendwie in Endlos schleife Pfeffer-Wurz guckt.

00:26:34: Und so weiter ist es überhaupt nicht gut für den.

00:26:36: Das heißt das hat mit Social Media nichts zu tun sondern das ist einmal eine Geschichte wo wir eben aus der Entwicklungspsychologie wissen dass ist zu früh das ist zu viel das ist so intensiv.

00:26:46: also zwei dreijährigen die in einer Tour Porpogell gucken sind permanent überreizt und überfordert Und die wirken dann ja auch apathisch.

00:26:55: Das heißt, wir haben wieder ein anderes Problem und letztendlich ist es immer diese digitale Welt in der wir alle leben und uns befinden hat sich so schnell entwickelt dass wir nicht richtig damit klarkommen und das spüren wir alle.

00:27:09: und deswegen wünscht man sich da soll jetzt mal wer kommen und mir sagen eine Lösung und dann geht's uns allen wieder gut.

00:27:17: und so ist es nicht sondern wir brauchen einen gesunden Umgang.

00:27:19: Wir brauchen wie du gesagt hast eigentlich digital Hygiene.

00:27:23: Eigentlich brauchen wir eine Regulierung der Plattform, weil was ein Problem ist und das ist der große Unterschied bei Kindern und Jugendlichen.

00:27:32: Die sind noch viel anfälliger für diese Algorithmen und wie die funktionieren als erwachsene Person.

00:27:39: Du hast selber gerade über deine Bildschirmzeit gesprochen und bist auch nicht zufrieden.

00:27:42: also es heißt auch bei dir funktioniert wie bei uns allen eigentlich diese Sucht machen eine Mechanik von den Algorithmen.

00:27:51: Und das ist ein Riesenproblem bei Kindern und Jugendlichen, weil die halt quasi in der Entwicklungsphase sind wo eben ... Der Kontrollbereich also dass das Prontal hier noch nicht richtig entwickelt ist sondern die Emotionen sind stärker.

00:28:04: Also man kennt das so'n bisschen, Tideja sind oft hebelhoch jauchend zu Tode getrübt wütend alldass.

00:28:11: Die Emotion entwickeln sich quasi vorher und die Regulation entwickelt sich dann mit n bisschen Verspätung.

00:28:18: Und das ist halt die Sache, warum hier eine besondere Sensibilität ist und man dann halt eben schauen muss wie kriegt man das irgendwie besser eingeordert.

00:28:26: Da wäre es einfach tatsächlich super zu sagen ja dann lass uns doch bitte diesen Glücksspülmechanismus von diesen Videos präsentieren.

00:28:34: also warum muss das immer automatisch kommen?

00:28:36: Warum muss es immer quasi mich tiesern dass ich das nächste gucken möchte.

00:28:41: Es gab ja schon andere Mechaniken.

00:28:45: Facebook und Studio VZ werden sich vielleicht noch einige drinnen erinnern, wie es am Anfang war.

00:28:50: Hatte ja diese Mechanismen noch nicht!

00:28:52: Und das hat sich eigentlich nur entwickelt weil die Firmen einfach merken okay wir verdienen halt Geld mit Screentime.

00:28:57: also je länger die Leute bleiben desto mehr vergeld verdiene ich damit?

00:29:01: Also gucke ich dass ich Mechanism in entwickeln die die Screenteim erhöht und das ist glaube ich eine Sache wo ich einfach denke eher Leute lasst uns da doch viel viel intensiver darüber sprechen und auch gucken was wir machen können als halt einfach zu sagen, okay wir verbieten das jetzt für die und die Gruppe was halt wieder ein von oben herab ist.

00:29:21: Und dass es ein Problem an sich finde ich weil es wieder gesellschaftliche und auch generationsübergreifende Probleme herbeiführt.

00:29:30: Also geht es auch um Medienkompetenz?

00:29:32: Dass man die noch mehr in den Vordergrund stellt.

00:29:34: wie gehe ich damit?

00:29:35: um?

00:29:36: vielleicht auch das Wissen darüber was diese Kurzvideos auch mit mir machen vielleicht darüber besser aufzuklären

00:29:43: Absolut.

00:29:44: Und das halt eben auch für alle Verantwortlichen, für die Arbeitgeber also wir hatten über die Arbeit gesprochen aber eben auch Für die Eltern und Betreuer für Lehrerinnen und Lehrer.

00:29:54: Also es ist tatsächlich eine sehr wichtige Geschichte sich damit auszukennen und überhaupt zu wissen ja was macht mein Kind denn da?

00:30:01: Warum fällt dem das so schwer das Ding wegzulegen?

00:30:05: Das ist eigentlich immer so.

00:30:06: in der klinischen Psychologie sprechen wir von Psychoedokation also den Betroffenen Wissen zu vermitteln über das, wovon er betroffen ist.

00:30:17: Das heißt, wenn ich eine Krankheit in Störung habe erstmal aufzuklären was das bedeutet diese Störungen zu haben und was es vielleicht auch im Gehirn macht usw.

00:30:25: Und das wäre glaube ich nicht schlecht, wenn wir das irgendwie alle besser verstehen würden weil wir dann auch wiederum Verhaltensmöglichkeiten bekommen wie wir dagegen steuern können.

00:30:39: In der fünften Folge unserer ersten Staffel haben wir mit Prof.

00:30:43: Dr.

00:30:43: Miriam Kehne gesprochen von der Universität Paderborn und zwar über den Bewegungsmangel bei Kindern, sie hat uns gesagt das Problem ist komplexer als Kinderhängen zu viel am Handy!

00:30:56: Und du stimmst da deiner Kollegin zu?

00:30:59: Warum denn eigentlich?

00:31:01: Also warum haben wir dieses Bild und warum stimmt es aber nur teilweise?

00:31:07: Tatsächlich, also da handen wir auch schon mal eine intensive Diskussion auf und es ist einfach sehr spannend.

00:31:14: Und den Part, den ich da sehr auch vertrete, ist tatsächlich diese Verdrängungshypothese die einfach besagt wenn ich halt viel am Bildschirm hänge und Sachen mache dann mach' ich andere Sachen nicht so.

00:31:29: Also das heißt, wenn ich halt eben viel das Handy benutze dann mache in dem Moment keinen Sport und so weiter und sofort.

00:31:34: Und deswegen könnte man sagen okay die bösen Kinder hängen ja nur am Handy rum.

00:31:39: Die Sache ist aber wir machen also wir alle machen vor allem diese Sachen die leicht zugänglich und umsetzbar sind für uns.

00:31:47: Das heißt wenn ich einen Sportplatz in der Nähe habe Wenn ich ein Bus habe der mich dahin fährt.

00:31:53: Wenn ich quasi die Infrastruktur habe die so designed ist dass mir Bewegung, Austausch, gemeinsame Aktivität leicht fällt.

00:32:01: Dann mache ich das mehr und das kann man einfach ganz blank an den Zahlen sehen überall da wo quasi die Angebote niederschwellig leicht erreichbar gut umsetzbar für alle Altersgruppen sind werden sie auch angenommen.

00:32:17: und je mehr Probleme ich habe zum Beispiel zu gucken ja Ich hab Bock auf Fußball!

00:32:22: Wo ist denn der nächste Verein?

00:32:23: Da komme ich nicht hin!

00:32:24: Ah meine Eltern sind beide berufstätig Der Bus fährt aber nur, weiß ich nicht was drei mal am Trag und so weiter.

00:32:30: Und sofort.

00:32:31: dann ist sozusagen wieder die Struktur das Problem.

00:32:34: Und dann greife ich auf das zurück, was leicht verfügbar ist.

00:32:37: Das ist halt wiederum das Problem von digitalen Geräten wie Tablets und Smartphones.

00:32:44: Die sind immer da, immer verfügba und immer online.

00:32:47: Und das ist halt glaube ich eben die Geschichte dass man halt da quasi auch schraut.

00:32:52: okay Ich kann mich nur verbieten Und mit dem Finger auf jemand zeigen.

00:32:56: Ich muss halt eben auch schauen, was sind die Alternativen?

00:32:59: Also wenn ich halt in der Region bin oder in einem System bin wo ich kaum Möglichkeiten habe und man dann sagt so ja soll doch mal kreativ befügt dich doch mal Dann sag mir bitte auch wie und mache es mehr einfach das tun zu können.

00:33:14: also Bewegungsmangel ist deshalb auch ein infrastruktur thema und pattern gilt Ja erfreulicherweise muss man sagen als positives Beispiel.

00:33:24: Wir sind ja hier doch recht ländlich geprägt, aber das Patabona Bus System Padda Sprinter hat in diesem Jahr erneut wirklich Spitzenplätze beim ÖPNV Kundenbarometer von Kanta erreicht.

00:33:35: In den kategorien Linien und Streckennetz, Taktfrequenz, Schnelligkeit der Beförderung und Pünktlichkeit schneiden die Office hier wirklich super ab.

00:33:44: Außerdem haben wir im Patabon mehr als hundertdreißig Sportvereine in Hunderzehn verschiedenen Sportarten mit fast fünfzigtausend Mitgliedern.

00:33:53: Ist es das, was unsere Region aus deiner Sicht vergleichsweise gut macht?

00:34:00: Ja absolut.

00:34:01: Also ich kann das sagen also weil ich positiv betroffen bin.

00:34:04: den Fußballvater und das heißt viele dieser Vereine die du gerade aufgezählt hast kenne ich persönlich weil wir da schon gespielt haben.

00:34:13: und genau das ist tatsächlich eine Sache dieses zu schauen, dass es jetzt nicht nur kreispaderborn ist sondern eben auch kreishöxter und so weiter.

00:34:23: Da gibt's einen regen Austausch.

00:34:24: Gibt's eben auch die Möglichkeit wie du schon gesagt hast mit Bussen und Bahnen zu fahren?

00:34:30: Das ist halt erstmal sehr wichtig und ansonsten aber auch tatsächlich.

00:34:34: wir sind hier in der Region wo es eine absolut gelebte Vereinskultur gibt.

00:34:38: Und das heißt halt auch Die Verein unterstützen sich gegenseitig man spricht sich ab.

00:34:43: also Ich komme ursprünglich aus dem Ruhrgebiet und war auch in Niedersachsen und in Hessen unterwegs.

00:34:51: Und deswegen habe ich halt ein bisschen Einblicke, so was funktioniert nur wenn es sozusagen einen gemeinsamen Handeln gibt.

00:35:01: Das funktioniert hier tatsächlich sehr gut.

00:35:07: die Kultur von schützenfest und so weiter und sofort, das geht ja alles in eine Richtung.

00:35:12: So dieses zu sagen hey wir organisieren uns, wir vernetzen uns und wir gucken halt dass die Dinge laufen und das ist hier tatsächlich sehr stark ausgeprägt.

00:35:23: Dir liegt die Zukunft ja wirklich am Herzen.

00:35:25: Das merkt man nicht nur dadurch, dass du konkrete Maßnahmen aus deinen erforschen Erkenntnissen ziehst und dir auch jungen Menschen unseren Studis vermittelt.

00:35:33: Du begleitest ja zum Beispiel aktuell.

00:35:35: auch das habe ich auch auf deinem Linken gesehen.

00:35:38: Was ist was?

00:35:39: Handypause finde ich richtig cool.

00:35:42: aber worauf ich eigentlich hinaus wollte Auch die wirtschaftliche Zukunft liegt dir am Herzten.

00:35:47: Du engagierst dich nämlich zusätzlich als Gründungsbotschafter der Garage Wie passt Gründer zu deiner Rolle als Wissenschaftler?

00:35:57: Genau.

00:35:57: Da muss man sich auch ein bisschen schauen, wie hat sich das Ganze entwickelt.

00:36:01: Also erst mal ist es so dass fast alle Universitäten in Deutschland mittlerweile vermehrt versuchen eben all das was wir an Wissen generieren, alles was wir einen Potenzial haben, auch zu schauen.

00:36:13: wie kann man daraus möglicherweise eine unternehmerischen Ansatz machen und Unternehmen gründen?

00:36:21: Das ist quasi eine Unipada Born in die Wiegel gelegt, einfach durch die Herkunft und auch den sehr technischen Fokus.

00:36:29: Viele Menschen, die hier in den vielen Unternehmen arbeiten sind ja ausgebildet.

00:36:32: so.

00:36:33: also das heißt dass er schon Transfer an sich so und das wurde halt vor einigen Jahren versucht einmal systematischer um anzugehen und es gab eben die Garage thirty-three als Gründer Zentrum und daraus hat sich Daniel tatsächlich sogar jetzt der Start-up Campus entwickelt.

00:36:51: Das erzähle ich alles so, weil da als das begonnen hat, hat man geguckt okay wir brauchen halt Leute die das verkörpern idealerweise von jeder Fakultät ein.

00:37:02: und dann haben wir geguckt wer macht denn an der kulturwissenschaftlichen Fakulität irgendwas mit Thema Start up und Gründung?

00:37:09: Und ich habe tatsächlich einen eigenen Start Up Professor und Kollegen aus Hamburg zusammen, wo es um Sportengagement geht.

00:37:17: Und das hat dann hier jemand mitbekommen und gesagt so hey du bist Professor!

00:37:22: Du bist in der Kulturwissenschaft und du hast das Thema Gründung anscheinend auf dem Stirm.

00:37:26: Wäre das nicht was für dich?

00:37:28: Genau da bin ich dann einfach mal direkt dabei gewesen und bereue das auch nicht.

00:37:34: also weil die Idee ist eigentlich zu sagen wir brauchen Personen die sensibilisieren Hey, was du da machst?

00:37:43: Wenn du um drei Ecken denkst oder vielleicht auch nur um eine könnte das nicht ein Gründungsthema sein.

00:37:48: Also das heißt und in der Kulturwissenschaft wir haben die ganze Bandbreite also wirklich.

00:37:53: Das kann halt sein von Da ist jemand in der Mathematik die Daktik oder Hauswirtschaft hat irgendwie eine Idee wie man zum Beispiel gezielte Lernvideos erstellen kann oder so weiter macht das in der Masterarbeit.

00:38:07: ja dann guckt doch mal ob das nicht eine skalierbare wie wir Leute aus der Gründerszene sagen, also etwas was sich dann halt auch weit verweitern lässt und vermarkten lässt.

00:38:19: Also gibt's da vielleicht einen Markt für?

00:38:21: Und das ist so ein bisschen die Idee.

00:38:23: und das Schöne ist es geht nicht nur um Studierende sondern auch um wissenschaftliche Mitarbeiterinnen bis hin zu Professoren-Kollegen und Professorin, die dann einfach merken okay ich habe hier ein Thema und das möchte ich einfach mal challenging gucken ob daraus nicht eine Gründungsidee wird.

00:38:39: Du hast jetzt schon das Wort Transfer gesagt und da habe ich gedacht, dass ist eine super Überleitung zu unseren Blitzfragen die wir am Ende jeder Folge stellen.

00:38:52: Und dazu würde ich jetzt mal kommen Sven Was bedeutet für dich Transfer?

00:38:57: Transfer heißt eigentlich für mich das gemeinsame entwickeln oder halt Das gemeinsame entwickeln von Inhalten und dadurch etwas zu ermöglichen.

00:39:11: Also Transfer heißt ja erstmal so ein bisschen, etwas wohin bringen.

00:39:16: aber wichtig ist einfach tatsächlich auch diese gemeinsame Perspektive zu haben.

00:39:20: Zu sagen okay man erkennt eine Möglichkeit?

00:39:23: Man bringt Menschen zusammen mit unterschiedlichen Wissen vertieft das und schaut wie kann ich daraus etwas entstehen lassen?

00:39:30: Und das gilt für mich tatsächlich von der Sada BD bis in der Wissenschaftskommunikation komplizierte Sachen einfach zu erklären.

00:39:38: Das sind beides für mich Aspekte vom Transfer.

00:39:40: Zweite Frage, du hast im Gespräch erzählt, du kommst eigentlich aus dem Ruhrpott?

00:39:45: Das ist richtig immer!

00:39:48: Wie hat Paderborn dich denn geprägt?

00:39:52: Paderborne hat mich sehr geprägt vor allem ich bin mittlerweile seit elf Jahren hier obwohl ich immer so ein bisschen noch das Gefühl habe noch, noch neu hier.

00:40:01: Bin ich nicht tatsächlich wenn man sich das so anschaut aber Paderborn hat mich sehr geprägt eigentlich tatsächlich weil ihr bin ich Professor geworden.

00:40:11: Hier habe ich meine Forschung weiterentwickeln dürfen und ich habe eben gemerkt dass ich hier besondere Möglichkeiten habe.

00:40:17: also einfach tatsächlich dadurch dass man schon sehr große Freiheiten hat und Möglichkeiten und auch Vertrauen und ich hatte vor einigen Jahren Ruf nach Berlin.

00:40:28: Tatsächlich und wir haben das als Familie uns genau überlegt.

00:40:32: Und haben gemerkt, eigentlich die Kombinationen, die wir jetzt hier haben also tatsächlich kurze Wege für mich, für die Familie dann aber auch der Austausch hier und das was einem an Vertrauen entgegen gebracht wird.

00:40:46: Das habe ich eben nicht aus Spiel setzen wollen und dass ist eigentlich auch das was Paderborn mit mir gemacht hat warum wir auch sehr gerne hier sind.

00:40:54: Und die dritte Blitzfrage, woran wirst du in zehn Jahren forschen?

00:41:02: Ich bin mir relativ sicher nicht mehr zum Thema Smartphone, weil ich glaube es ist halt keine Smartphones mehr geben wird in zehn Jahren.

00:41:08: Also da bin ich mir sehr, sehr sicher tatsächlich.

00:41:11: Bin mal gespannt wie die Folge altert!

00:41:14: Aber ansonsten lasse ich mich immer sehr quasi prägen und beeinflussen von den Menschen mit denen ich zusammen arbeite.

00:41:21: Also jetzt Schönitz-Gronik

00:41:23: z.B.,

00:41:24: die hat das Thema Smartphones sehr beschäftigt und in der Zusammenarbeit mit ihrer Dissertation sind wir da sehr tief eingestiegen und da gehe ich mal von aus, wird es auch so sein.

00:41:36: Es wird sehr davon abhängen mit welchen Menschen nicht zusammenarbeiten in den nächsten Jahren und ich hoffe dass es weiterhin junge Leute sind die auch gerne mit weil ich werde dann ja auch tatsächlich älter sein, dann weiter gerne mit mir arbeiten.

00:41:49: Okay das heißt wir bleiben gespannt.

00:41:51: Aber du kannst mich nicht aus dieser Folge rausgehen lassen, in dem du sagst so ja wir werden in zehn Jahren keine Smartphones mehr haben.

00:41:58: Aber mir nichts sagen was dann kommt!

00:41:59: Was haben sie

00:42:00: denn da?

00:42:01: Ja also ich glaube man kann sich tatsächlich immer ein bisschen abgucken was Science Fiction sozusagen so alles generiert.

00:42:09: Also wenn man sich halt die alten Star Trek Sendung anguckt eigentlich fast alle davon haben wie jetzt.

00:42:13: Das heißt von Tablet über Smartphone das sind alles Dinge mit dem Computer reden.

00:42:18: Die KI gab es quasi da in Science Fiction schon alles.

00:42:22: Und ich denke halt, dass einfach Menschen und Maschinen immer mehr verschmelzen werden.

00:42:27: Das heißt jetzt nicht, dass wir überall irgendwie die Chips im Gehirn haben werden aber Technologie wird einfach noch schneller und dadurch halt auch Raum sparen da so das ist für uns wahrscheinlich relativ normal sein wird, dass ihr in zehn Jahren wenn er eine Folge aufnimmt wie jetzt Keiner mehr ein Mikrofon erhandert, keiner mit Kameras und so weiter.

00:42:47: Sondern dass das eben Dinge sind die irgendwie integriert sind um uns herum Und dann halt vielmehr mit Sprache und aber auch mit einblendbaren Visualisierung sein wird.

00:42:59: Also momentan machen sich alle noch lustig über diese dicken Brillen, wenn das halt erstmal gelöst ist dass es halt über eine Kontakte so läuft ja dann ist es halt das Normalste der Welt dass du halt einfach eben wie du einmal gesagt hast dein Gehirn durchlüftest.

00:43:10: ja dann guckst ihr halt eben ne virtuelle Netflix Folge auf deiner oder ARD Mediathek-Folge auf deine Linse an

00:43:20: Ja.

00:43:20: Okay, wow krass!

00:43:22: Das finde ich super abgespacet.

00:43:24: aber ich bin gespannt auf jeden Fall und ich bin offen für das was kommt und hoffe dass wir da alle einfach uns gut mit entwickeln auch dann quasi mit der Technik zusammen und danke dir sehr sehr sehr für dieses tolle Gespräch.

00:43:38: Sven, danke dass ich hier sein durfte und ja hoffe es hat dir auch gefallen.

00:43:44: Absolut ja vielen vielen Dank.

00:43:45: und vielen dank dass du so nett warst.

00:43:47: Da hat natürlich Spaß gemacht die Franzin beantworten.

00:43:50: Und euch liebe Hörerinnen und Hörern empfehle ich natürlich auch alle unsere anderen Folgen.

00:43:55: Wir haben ja schon die zweite Staffel hier, deswegen gibt es noch ganz viele andere tolle Episoden mit sehr, sehr spannenden GesprächspartnerInnen und Gesprächspartnern.

00:44:04: Hört ihr doch gerne mal rein und empfiehlt unseren Podcast auch sehr gerne weiter!

00:44:08: Bis zum nächsten Mal,

00:44:09: tschüss!

00:44:20: Host Selina Herr.

00:44:22: Redaktion Joris Alexander Krog.

00:44:26: Konzeption und inhaltliche Begleitung Johanna Pietsch und Tobias Vorwerk.

00:44:32: Sound- und Postproduktion AMS Podcastfabrikstudios Bielefeld.

00:44:37: Alle Episoden auf wissentowirtschaft.de, podcastfabrikt.de und überall wo es Podcast gibt.