LKW per Klick

Shownotes

Warum lässt sich ein Flug in Minuten buchen, ein LKW-Transport quer durch Europa aber nicht? Genau hier setzt Cargoboard an. In dieser Folge von "Wissen2Wirtschaft … und zurück" ist Lukas Petrasch zu Gast, Mitgründer und Geschäftsführer des Paderborner Unternehmens, das Straßentransporte europaweit digitalisiert. Doch hinter den digitalen Transporten steckt eine größere Idee: Lukas Petrasch verrät, warum in zehn Jahren autonome LKW von Paderborn aus quer durch Europa fahren sollen.

Mit Moderatorin Selina Hare spricht er über:

  • die Gründung 2018 aus einem Workshop in der garage33 der Universität Paderborn
  • eine Branche aus rund 50.000 Transportunternehmen
  • eigene Software und KI als "Gamechanger" für Effizienz und Qualität
  • die Expansion nach Polen, Italien, Spanien und Österreich

Jetzt reinhören! "Wissen2Wirtschaft" – den Podcast der Universität und der Wirtschaftsförderung Paderborn – gibt's überall, wo es Podcasts gibt.

Alle Infos: www.wissen2wirtschaft.de

Lukas Petrasch

Cargoboard

Universität Paderborn

Wirtschaftsförderung Paderborn

Moderatorin Selina Hare

ams Radio und MediaSolutions (Podcastfabrik)

Transkript anzeigen

00:00:03: Auf den Straßen bewegt sich etwas, die Logistikbranche kämpft und ein Unternehmen aus Paderborn liefert digitale Lösungen.

00:00:12: Cargo Board Die Idee zum Start-up entstand an einem Schreibtisch.

00:00:17: Mittlerweile stehen sehr viel mehr davon in den Räumlichkeiten im Technologiepark.

00:00:22: An jeder Bürotür stehen verschiedene Sprüche zur Unternehmenskultur Und sie zeigen hier sorgen nicht nur die zahlreichen Grünpflanzen für gutes Klima.

00:00:33: An einigen Wänden hängen Kargobot-FußballwM Pläne, einige Spiele werden gemeinsam geschaut oder später zumindest in der offenen Küche diskutiert.

00:00:45: Worum es hier allen aber vor allem geht ist in einem Bilderrahmen zu lesen.

00:00:50: Together we can do

00:00:53: so much!

00:00:57: Leere

00:00:57: Regale im Supermarkt, verspätete Lieferung.

00:01:00: Das was ich brauche das ist nicht erhältlich weil kann nicht produziert werden.

00:01:06: so lange wir nicht in einer dieser Situation stecken machen sich die meisten von uns vermutlich eher selten Gedanken über das thema logistik und wie sie funktioniert.

00:01:15: Ich muss sagen ich habe auch dazu gehört zumindest bis jetzt.

00:01:19: aber diese Szenarien von denen ich gerade erzählt habe Die gibt es immer häufiger Und Multikrisen und Kriege sorgen dafür, dass vor allem kleinere Spedition auch von der Straße gedrängt werden.

00:01:32: Das merken dann auch wir Verbraucherinnen und Verbrauchern.

00:01:36: ein Unternehmen aus Paderborn das behauptet sich trotzdem in dieser Branche.

00:01:40: K-Gobort digitalisiert europaweit Straßentransporte.

00:01:44: Wieso das der Weg, der Zukunft ist und ob man wirklich einen Lkw genauso easy buchen kann wie eine Flugreise?

00:01:52: Das beantwortet mir in dieser Folge Wissenschaft.

00:01:55: und Zurück mit Gründer und Geschäftsführer Lukas Petrasch.

00:01:59: Hallo Lukas!

00:02:00: Hi vielen Dank dass ich dabei sein darf.

00:02:02: Danke

00:02:02: dass wir heute hier sein dürfen.

00:02:05: Lukas am ersten April habt ihr Geburtstag gefeiert.

00:02:09: Erst mal noch mal Glückwunsch nachträglich.

00:02:11: Ja,

00:02:11: vielen Dank!

00:02:13: Ihr seid sieben Jahre geworden?

00:02:16: Ist das so wie in einer Langzeitbeziehung, dass man sich denkt,

00:02:20: froh,

00:02:20: dass das verfliegste Siebtejahr vorbei ist?

00:02:22: oder wie habt ihr diesen siebten Geburtstag empfunden?

00:02:25: Daran habe ich auch gedacht.

00:02:26: also der siebte Geburtstag war ganz spannend weil einerseits blickt man auf die Zeit zurück, wo das sind sieben jahre schon rum krass was alles passiert ist aber auch erst sieben Jahre.

00:02:35: wir haben mit Kageboden noch echt... Wahnsinnig große Ziele, noch viel vor.

00:02:41: Deswegen schauen wir eher nach vorne in die Zukunft.

00:02:44: Ja auf jeden Fall werden wir heute noch über die Zukunft sprechen und das was ihr so auf dem Plan habt der Agenda für den nächsten Jahre.

00:02:53: Ihr hattet aber auch noch einen Grund zum Feiern an diesem Tag und zwar besteht jetzt euer Team aus Hundert Logistik und Tech Fachleuten, also wirklich Wahnsinn.

00:03:04: Ich möchte trotzdem noch mal zurück an den Schreibtisch, an dem ihr zu viert gesessen habt.

00:03:11: Also, six-neinzig Leute weniger wart.

00:03:14: Das war im Sommer zwei Tausend achtzehn.

00:03:17: Damals gab es in der Garage thirty-three, dem Gründungszentrum der Universität Palaborn einen zweitägigen Workshop mit dem Titel Zukunft der Speditionsbranche Und du hast daran als Speditionskaufmann teilgenommen und auch drei damalige Studenten waren mit dabei.

00:03:35: Richard Klischolte, Arthur Nachtigall und David Porte.

00:03:39: Nimm uns mal mit in dieses Setting!

00:03:41: Also was ging da ab?

00:03:43: Wie kam es überhaupt zu diesem Projekt Workshop?

00:03:47: Ja, gehen wir mal back to the roots.

00:03:48: also das war im Jahr zwanzig achtzehn.

00:03:50: jetzt vor knapp acht Jahren gab es diesen workshop in der garage und wie du schon gesagt hast, da sind unterschiedliche spätsonskaufleute auf studis der unipada born getroffen.

00:04:01: Und da haben wir uns mal die logistikbranche ganz genau angeschaut.

00:04:04: So für mich als spezonskoffmann also sich mit den problemen der spezionsbranche viel befasst hat.

00:04:09: im alltag war es mal ganz interessant mit den studenten zu sprechen weil sie sehr unfuhr eingenommen und ohne erfahrung auf die branche geschaut haben und halt sachen hinterfragt haben Die man selbst vielleicht auch gar nicht mehr so gesehen hat haben wir uns Probleme angeschaut und ich war damals im Speditionsvertrieb.

00:04:26: Und habe gesehen, dass eigentlich so das Thema Preisfindung in der Spedition, das Thema Buchruhung für Neukunden total kompliziert ist also, dass man viel telefonieren muss, viel E-Mail schreiben und auch die Preise setzen sich aus den unterschiedlichsten Faktoren zusammen und dann kann man eigentlich die Fragestellungen, wie ihr kennt es schon lange, dass wir den Flug online buchen einen verbindlichen Preis online sehen.

00:04:49: warum funktioniert das eigentlich nicht?

00:04:51: BTOB Transportmarkt.

00:04:53: Und genau mit diesem Problem sind wir dann gestartet, hatten dann unterschiedliche Iterationsschleifen in diesen Workshop immer wieder Feedback bekommen.

00:05:01: So diese Methodik der Garage-Dreisig war für uns auch total interessant und so haben wir am Ende des zweiten Tages ein Geschäftsmodell gepitscht wie wir den Problem lösen eine Lösung schaffen für welche Zielgruppe und wie wir damit auch Geld verdienen können.

00:05:17: Geschäftsführung der Cargo-Line und unterschiedlichen Akteuren in der Garage XXIII gepitscht.

00:05:23: Und durften dann im Anschluss in die Garage einziehen, das Geschästen oder er weiter verfolgen?

00:05:27: Muss die Cargo Line da nicht extrem glücklich drüber gewesen sein als ihr das gepitschst habt und mit so einer krassen Idee um die Ecke gekommen seid?

00:05:36: also wie offen wurde dir aufgenommen?

00:05:39: Ja, es war ein bisschen zwiegespalten.

00:05:41: Also klar waren sie glücklich dass Sie selbst an so innovativen Ideen arbeiten das die da junge motivierte Leute haben, die Bock auf die Branche haben.

00:05:50: andererseits arbeiten wir auch einem disruptiven Geschäftsmodell was die Chance hat, also die Kargulein die in sich aus einzelnen Spezieson besteht.

00:06:01: Das ist das alte traditionelle Geschäfts-Modell angreift von Anfang an mit Gefahren konfrontiert waren und die Caroline auch Risiken da drin gesehen hat.

00:06:12: Aber letztendlich war es das Wichtigste, dass die Caroline das selbst steuert und selbst ein Unternehmen gründet und dann auch von diesem Wert profitieren kann.

00:06:21: Du hast jetzt gerade schon gesagt so diese klassischen Speditionsunternehmen ja, da seid ihr so gegen Ansatz einfach dazu.

00:06:30: Erzähl doch mal nochmal ein bisschen genauer, wie das denn überhaupt abläuft?

00:06:34: Wie unterscheidet K-Gebord sich auch von so einem klassischen Unternehmen?

00:06:38: Ja also der größte Unterschied zu einem klassischem Unternehmen ist bei uns der Zugang des Kunden zum Transport.

00:06:47: Also wir haben einen sehr starken Kundenfokus beim K-Gabord und wir versuchen die Transportlogistik, die Transportbuchung dass das Pricing möglichst zugänglich und offen für unsere Kunden zugestalten.

00:06:59: Bei traditionellen Spielzonen ist es hingegen so, dass sie oft ganz gezielt für spezifische Kunden anbieten und dass sehr individuell ist und dann für eine Vielzahl an Kunden zum Beispiel neu gegründete Unternehmen gar nicht so zugänglig ist.

00:07:12: Sie müssen halt erst diesen Draht Spielhör finden.

00:07:14: Und dann ist es noch sehr üblich, dass ein Außendienstler zum Kunden fährt sich das anschaut und in Nachgang Preise abgibt und die Möglichkeiten bespricht bei uns.

00:07:24: Es ist komplett digital gestaltet, komplett online gestaltet.

00:07:26: man geht auf unsere Website gibt einen.

00:07:28: was möchte man eigentlich verschicken von wo nach wo?

00:07:32: Was von der einzelnen Palette bis hin zu dem gesamten Lkw?

00:07:36: Die gesamte User Journey ist bei uns digital bis hin zur Ablieferung der Sendung.

00:07:43: Du hast auch angesprochen, dass das Stichwort Transparenz für Frust gesorgt hat in deiner früheren Tätigkeit als Speditionskaufmann.

00:07:54: Das ist dir jetzt hier bei Cargobert super wichtig.

00:07:57: aber warum eigentlich?

00:07:59: Ja also was vor allem zur Frust geführt hat so die unsere Kunden die Waren mit uns verschicken sei es die Industrie sei es der Handel.

00:08:08: Die wissen in der Spitzung oft erst, was der Transport wirklich gekostet hat wenn sie die Rechnungen von später bekommen.

00:08:14: Also nach der eigentlichen Durchführung und das war zum Beispiel ein Problem, was wir umdrehen wollten dass wir direkt... Wenn unser Kunde sein Angebot schreiben möchte, dass er direkt weiß okay was muss ich für den Transport bezahlen?

00:08:26: Was muss sich für den transport einkalkulieren?

00:08:29: Und dann ist der nächste Schritt eigentlich die Transparenz während der durchführung dass wir auch den Kunden unseres Kunden im Blick haben, also den letztendlichen Empfänger der Sendung und ihm auch die maximale Einsicht über den Transportablauf geben.

00:08:42: Und die maximaler Kontrolle.

00:08:43: So wann kommt denn die Sendung eigentlich an?

00:08:45: Wann wird die Sendungen beim Industriekunde abgeholt?

00:08:48: Und wann kann ich damit rechnen um dann meine eigene Produktion oder mein eigenen Handel zu steuern?

00:08:54: Allein in Deutschland gibt es rund fünfzigtausend Transportunternehmen und alle mit natürlich eigenen Stärken, Spezialisierungen und so.

00:09:03: Für Kunden wird das aber schnell intransparent.

00:09:06: Du hast jetzt auch hier schon im Podcast gesagt, dass ein Flug zu buchen um die halbe Welt – das ist sehr einfacher geht als eben einen Lkw-Transport innerhalb Deutschlands!

00:09:16: Warum ist denn die Branche aktuell so komplex?

00:09:21: Das kommt noch hinzu, diese unfassbare Zahl an Vorunternehmen und muss sagen, die Logistikbranche ist davon dominiert.

00:09:27: Also von Frechtern vor Unternehmen, von fünf bis zehn Fahrzeugen.

00:09:33: Es gibt jetzt nicht in der Logistika-Branche das Unternehmen auch wenn wir alle zum Beispiel DAL kennen, die einen dominierenden Marktanteil hat.

00:09:41: In der Spezionsbranche sind es wirklich ganz vielen klein und das ist sehr heterogen.

00:09:46: Und da zahlt sich auch unser Plattform-Geschäftsmodell aus, weil wir die Möglichkeit haben so die riesige Anzahl an Vorunternehmen und Speditionen auf unsere Plattform zu bringen als Anbieter.

00:09:57: Und genau wissen für unseren Kunden, für welche Sendung ist eigentlich welcher Spediteur der Beste?

00:10:02: Auf welcher Route ist welcher Spielteuer unterwegs und welche Waren oder Spezifikation kann der Vorunternehmer gut übernehmen?

00:10:11: Und genau da zahlt sich unser Geschäftsmodell aus.

00:10:14: Hinzu kommt gerade die Komplexität, du hast im Intro gesagt, dass wir gerade von vielen Krisen betroffen sind.

00:10:22: Das spielen wir auch sehr stark in der Spezitionsbranche.

00:10:26: zum Beispiel jetzt der Konflikt, der auch die Ölpreise wahnsinnig steigen lassen hat.

00:10:32: das trifft die Kleinfond dann eben sehr stark weil sie oft kein Liquiditätspuffer haben und brauchen sie auch Unterstützung.

00:10:40: Und was wir da machen ist, dass wir zum Beispiel sehr schnell die erhöhten Preise weitergeben und kurzfristige Zahlungsziele anbieten so das wir unsere Vorunternehmen und unsere Kapazitäten weiter sichern können.

00:10:53: Das Spannende an eurer Gründungsstory ist ja hier sieht man total konkret wie Innovation durch Wissenstransfer entstehen kann.

00:11:04: Hier ist wirklich vieles zusammengekommen Die Uni Padawan der Mittelstand praktische Branchenkenntnis und ein regionales Netzwerk, das solche Ideen überhaupt auch wachsen lässt und zulässt.

00:11:17: Im letzten Jahr habt ihr auch ein paar weitere Meilensteine erreicht eine Million Sendungen gehen auf euch und mehr als hunderttausend Kundinnen und Kunden habt ihr betreut in den letzten Jahren Eine Erfolgs-Story, die in Räumen außerhalb einer klassischen Unternehmensstruktur entstanden ist.

00:11:36: Warum braucht Deiner Meinung nach Innovation manchmal auch Räume wie zum Beispiel die Garage thirty?

00:11:43: Ja

00:11:44: also was für uns wichtig war es dass wir mit Kargaborden einen eigenen Raum finden oder ein eigenes Unternehmen am Standen können das wir so diese alten Themen, die alt lassen diesen Unternehmen mit der Zeit aufbaut dass wir die einmal komplett außen vorhalten können und wirklich aus von der grünen Wiese aus ein neues Modell bauen können.

00:12:03: Und uns anschauen so die die die Playouts-Tage wie Amazon prägen.

00:12:09: eigentlich das die Nutzererwartungen, die Kundenerwartung auch im Biturbi inzwischen und das haben wir uns angeschaut.

00:12:16: Was sind so die Bedürfnisse der Kunden und wie kriegen wir sie gelöst?

00:12:19: Ohne jetzt an den ganzen Themen zu denken, die eine traditionelle Spedition oder die die Branche mit sich bringen.

00:12:25: Wie zum Beispiel sehr alte IT-Strukturen, Datensiedels etc.

00:12:30: Und da hat uns dieser eigene Raum total geholfen dieses Problems zu lösen.

00:12:36: Darüber hinaus haben wir über das Netzwerk der Gerage Dreiunddreißig wahnsinnig viel Erfahrung und Begleitung in der Grundungsphase bekommen.

00:12:45: löst man eigentlich so ein Problem.

00:12:46: Und wie startet man ein Unternehmen, dass man halt damit anfängt?

00:12:49: Erst muss man das Kundenproblem verstehen oder die Bedürfnisse dann baut mal die Lösung und da muss man auch schauen, wie man aus der Lösung dann wirklich noch einen Geschäftsmodell baut, das man dann auch in eigenes Unternehmen starten kann.

00:13:00: Jetzt bist du ja von diesem Gründungsteam, von den vier Leuten die da an einem Tisch saßen und ich weiß nicht was habt ihr eigentlich gemacht?

00:13:07: Eine Powerpoint-Präsentation.

00:13:10: Wir haben so einen kleinen Prototypen gebaut.

00:13:13: also es ging damals noch nicht so leicht wie heutzutage mit KI leider.

00:13:16: aber wir haben so ein kleines Klick Dummy gebaut eine Powerpoint Présie und damit sind wir dann fünf Minuten Zeit das zu pitchen.

00:13:22: und damit ist der nächsten Schritt gegangen.

00:13:26: Einmal kurz Exkurs, aber wenn wir über Gruppenarbeit sprechen.

00:13:29: Was für ein Typ bist du?

00:13:31: Wenn es um Gruppenarbeits geht.

00:13:33: Bist Du derjenige der dann steht und präsentieren muss oder bist Du der jenige der immer voll reingeht hundert Prozent von vorne bis hinten?

00:13:38: also Es gibt ja immer einen der eigentlich sich so ein bisschen durchziehen lässt.

00:13:43: Ja ich bin in der Gruppen Arbeit im Hintergrund die Sachen weg arbeitet Und halt schaut dass wir wirklich Sachen erledigt bekommen.

00:13:51: und Ich habe damals an den Prototypen gebaut und hab mich mit der Grund halt geschaut dass wir wirklich Schritte nach vorne machen und bin dann eher nicht der Typ, der vorne steht und die Sache bestmöglich verkaufen kann.

00:14:05: Sondern schaue, dass wir halt wirklich die Sachen im Hintergrund auch komplett effizient und sehr gut abgearbeitet

00:14:10: bekommen.

00:14:11: Ja ich hätte gerne mit dir Gruppenarbeiten gemacht!

00:14:14: Ich bin eher diejenige, die sich durchziehen lassen

00:14:16: hat...

00:14:18: Also seid nicht mehr zu viel, sondern du bist derjenige, der noch übrig geblieben ist sozusagen.

00:14:24: Die drei, die damals Studierende waren, die sind nicht mehr mit im Team, im Operativen... Wie wissenschaftsnah seid ihr denn heute dann noch?

00:14:34: Also zieht sich der Transfer trotzdem immer noch so durch das Unternehmen, vielleicht bei Entwicklungen von Prozessen oder Produkten oder wie auch immer?

00:14:44: Ja, voll.

00:14:45: Also wir sind ja inzwischen hundert Mitarbeiter und man muss auch sagen so die Rekrutierung hier an dem Standort mit der Uni, mit dem großen dualen Ausbildungssystem was es hier am Standort OVL gibt.

00:14:58: dadurch haben wir diesen Transfer weiterhin weil wir auch viele echt richtig gute Leute von der Uni gewinnen können und auch Projekte mit der uni gemeinsam machen.

00:15:07: wenn wir so komplexe Herausforderungen haben wie zum Beispiel die Dispositionen zu verbessern oder das Pricing über den Kunden zu verbesseren, dann schauen wir erst wie können wir diese komplexe Herausforderung eigentlich wissenschaftlicher runterbrechen.

00:15:21: Was haben wir für Daten?

00:15:22: mit welchen Modellen können wir rangehen?

00:15:25: Und das ist immer so unser Ausgangspunkt.

00:15:26: und da haben wir unterschiedliche Fragestellungen, die wir auch nach wie vor gemeinsam mit Akteuren aus der Uni Paderborn diskutieren.

00:15:33: Ganz aktuell ist ein Thema, wie können wir eigentlich die User Journey für die unterschiedlichen Parteien?

00:15:38: Für die Spediteure.

00:15:39: Für die Versender.

00:15:40: Für den Empfänger.

00:15:41: Möglichst simpel und transparent gestalten.

00:15:44: Und da schauen wir uns dann erst wissenschaftlich an und dann kommt der Transfer in die Wirtschaft.

00:15:48: funktioniert das wirklich und zahlt sich das auch in der Praxis aus und Stifte das wirklich Kunden nutzen?

00:15:54: Wenn man sich jetzt aus Westfalen mal gesamt anschaut, dann fällt auf.

00:15:58: Hier gibt es sehr unglaublich viel Industrie-, Produktion und Mittelstand und damit natürlich auch enorm viel Logistik.

00:16:04: wie stark prägt die regionale Wirtschaftsstruktur denn eure Arbeit hier?

00:16:11: Also wir sind erstmal als K-Gebord europaweit aktiv was aber ein großer Vorteil für uns ist das hier am Standort aus Westfalien auch sehr sehr viel produziert wird, sehr viel Handel betrieben wird auf viel Logistik passiert, deswegen können wir hier von den Kunden und von den potenziellen Kunden sehr viel lernen.

00:16:31: Und mit den Unternehmen sprechen so was sind da eine Bedürfnisse an die Logistika?

00:16:35: und dann zielgerichtet für ganz Europa Lösungen entwickeln?

00:16:39: Was wirklich ein mega Vorteil ist.

00:16:41: und das schon seit Anfang an.

00:16:42: wie haben damals mit der kleinen einzelnen Unternehmerin in der Region gesprochen, die einmal eine Palette im Jahr Oliven oder aus Griechenland importiert bis hin zum Automobilzulieferer und alle waren super offen.

00:16:54: Und das ist auch heute nach wie vor noch so, dass der Austausch wahnsinnig gut ist mit den Unternehmen.

00:17:00: Darüber hinaus sind die Mitarbeiter sehr gut ausgebildet.

00:17:04: also ich komme selbst aus dem dualen Ausbildungssystem und unser Unternehmen teilt sich auf Fünfzig Prozent Akademiker haben, fünfzig Prozent die aus dem Ausbildungssystem kommen und wir finden hier auch total gute Leute an diesem Standort.

00:17:21: Und da muss ich auch noch mal einen kleinen Schlenker machen weil ich nämlich bei dir auf deinem LinkedIn gesehen habe dass ihr auch richtig viel Wert legt auf so Team-Events und so Ich glaube ihr wart Makano fahren und das sah alles sehr lustig aus muss ich sagen.

00:17:35: Und auch wenn man hier so durch die Flure geht, hat man irgendwie das Gefühl, ja ihr seid ein riesiges Team.

00:17:41: Aber trotzdem ist alles noch so nah beieinander.

00:17:43: überall sind hohe Glastüren.

00:17:46: Man kann irgendwie in die Büros reinschauen.

00:17:48: Das heißt, man hat die ganze Zeit Kontakt mit den Kolleginnen und Kollegen.

00:17:51: Also das bedeutet euch was?

00:17:52: Das ist der Wert von euch!

00:17:53: Ja also Kultur, Kultur, Kultur... Das ist mega wichtig für uns dass wir eng mit den Tiefs zusammenarbeiten, dass zwischen den Abteilungen keine keine Silos entstehen und dass wir wirklich ein richtiges Teamgefühl haben.

00:18:08: Und gemeinsam versuchen, die Vision von K-Gebots zu

00:18:11: erreichen.".

00:18:13: Dann nochmal zurück zur Wirtschaft.

00:18:15: Früher hatten ja oft nur so größere Unternehmen gute Transportnetzwerke, bessere Preise, internationale Liefermöglichkeiten Digitale Plattformen, die können ja diesen Zugang demokratisieren.

00:18:27: Das heißt auch ein kleiner Betrieb hier aus Paderborn zum Beispiel kann heute theoretisch europaweit verkaufen weil Logistik einfacher zugänglich ist.

00:18:35: das ist ja auch so dass euer Credo so ein bisschen.

00:18:38: also mal andersrum.

00:18:39: gefragt welche Rolle spielt den Cargo Board deiner Meinung nach für den Mittelstand aber auch hier vielleicht aus der Region direkt?

00:18:46: Ja genau wie du sagst wir schaffen den Zugang auch schon für das kleine Unternehmen und wir sehen viele Neugegründete Unternehmen hier auch aus der Region, die wir halt in der Logistik unterstützen können und in der logistik beraten können.

00:18:59: Aber inzwischen haben wir über die Zeit auch so ein Logistikenetzwerk aufgebaut, so Verfügbarkeiten aufgebaut dass wir heute auch den Mittelstand schon sehr attraktive Logistiktösungen bieten können sodass sie wirklich wettbewerbsfähig in Europa bleiben und ja attraktiver verfügbarkeit und attraktiven Kosten im Versand ihrer Sendung haben.

00:19:19: Viele Start-ups, die zieht es ja weg.

00:19:22: Ihr habt ja auch großes vor, worüber wir gleich noch sprechen wollen aus der Region.

00:19:27: Wollt ihr trotzdem nicht weggehen glaube ich?

00:19:30: Was spricht denn hier für den Standort?

00:19:32: Wenn du mich persönlich fragst... Ich bin Paderborn Mega!

00:19:34: Ich bin in Paderborne geboren und aufgewachsen.

00:19:36: Ich liebe den Standorte und finde den Standord auch für uns sehr gut.

00:19:39: also muss sagen Paderborn ist ja nicht so super laut in der Start-up Wirtschaft und auch im Mittelstand.

00:19:46: hier sitzen zwar richtig viele Hidden Champions, aber wir sind nicht laut.

00:19:52: Aber das hat einen großen Vorteil weil hier passiert dann noch richtig viel.

00:19:58: Die Werkstatt für viele Unternehmen und die kann super viel entstehen.

00:20:02: Und hier werden trotzdem Weltunternehmen aufgebaut, die Wirtschaftsförderung.

00:20:05: Paderborn spielt heute eine große Rolle wenn man Kontakte braucht, sei es in alle Richtungen die ein Unternehmen benötigt, je nach Phase.

00:20:14: das ändert sich ja auch und also das Unternehmensnetzwerk.

00:20:18: Also dass man sich mit denen austauschen kann, dass man über Probleme sprechen kann und dann halt gemeinsam Lösungen findet.

00:20:27: Der Standortfaktor für uns als Unternehmen hinsichtlich, das ist vor allem das Thema Mitarbeitendenfindung.

00:20:34: Ist total gut!

00:20:36: Einerseits aufgrund des großen Ausbildungssystems und der großen Uni hier und darüber hinaus schaffen wir es auch gute Leute an den Standort zu ziehen.

00:20:45: tatsächlich also muss nicht nur Berlin München Hamburg sein sondern wir schaffen es auch externe Führungskräfte aus aus Konzernen oder aus anderen Umfeldern an den Standort Paderborn zu ziehen.

00:20:59: Ein wichtiger Erfolgsfaktor ist für euch ja, das hattest du auch schon gerade erzählt dass ihr mit euren Kundinnen und Kunden immer im Austausch steht und euch auch Feedback reinholt damit sich die Customer Journey eben stetig verbessert.

00:21:17: ein Vorteil dabei ist sicherlich auch das im Hintergrund euer eigenes Transport Management System entwickelt wurde.

00:21:24: Vielleicht magst du dazu ja noch mal was sagen, ist das direkt bei euch entstanden hier?

00:21:28: Ja sehr gerne!

00:21:29: Also wir bei Cargobord verfolgen auch die Strategie, dass wir jedes System, was wir einsetzen selbst entwickeln und es macht total viel Spaß weil einerseits haben wir so das Tech-Herz in unserer Brust bei Cargo-Bord und dann auf der anderen Seite jetzt die Logistikbrille oder das Logistikkherz und diese beiden Welten zu kombinieren in einem Unternehmen Mega interessant, weil das was man entwickelt kann man direkt am nächsten Tag in der Praxis ausprobieren.

00:21:55: und da startet dann bei uns eben mit der Kundenplattform wo die Kunden online ihre Transporte buchen und verwalten können.

00:22:01: Und an unser internes System ist das Transport Management System wo dann intern für uns die Musik spielt, wo die Kommunikation zu den Frachtführern gesteuert wird.

00:22:10: Die Kommunikations zu den Kunden aber auch die gesamte Disposition stattfindet.

00:22:15: und heutzutage ist es für uns auch der Game Changer in unseren Intensystemen an jeder Stelle KI einsetzen können und so die Effizienz nochmal deutlich heben können, auch mit KI die Qualität der Transportdurchführung verbessern können.

00:22:32: Jetzt noch einmal ein bisschen der Blick nach vorne gerichtet.

00:22:36: ihr seid... regional verankert und verwurzelt, aber ihr expandiert gerade.

00:22:41: Wollt die zugänglichste Logistikplattform Europas werden?

00:22:45: So steht es bei euch!

00:22:47: Das nächste große Ziel ist also die Internationalisierung eures Unternehmens muss man ja einfach so sagen, wie es ist.

00:22:54: Sehr herausfordernden Zeit auch für die Branche.

00:22:58: viele klassische Speditionsfirmen haben immer größere Probleme zu bewältigen.

00:23:02: hohe Kosten durch Sprit und Energiepreise hat du auch schon gesagt kleine Margen Fachkräftemangel natürlich brüchige Lieferketten.

00:23:12: digitale Systeme wie Cargo Board haben den Vorteil dass sie Alternativen für Kundinnen und Kunden eben schneller aufzeigen können.

00:23:20: Und geben einen besseren Überblick auch über Transportmöglichkeit und Kapazitäten, das hattest du ja alles schon super erklärt.

00:23:27: Seid ihr deshalb ein bisschen entspannter unterwegs als klassische Mitbewerber bei all den Herausforderungen die gerade so auf Europa zu rollen?

00:23:37: Also entspannen sind wir vielleicht nicht unterwegs... Weil wir als Ostesfahler auch immer schauen, was können wir noch besser machen und immer diesen Drang haben.

00:23:47: Wie können wir besser werden?

00:23:49: Wie können die nächsten Schritte weiterkommen?

00:23:50: Und wie nehmen so die aktuelle Situation sehr schnell alles gegeben?

00:23:54: Man muss aber sagen das ist uns als Unternehmen heute sehr gut geht.

00:23:58: Wir sehr stark wachsen und durch das Wachstum viel Kapital generieren um weitere Märkte zum Beispiel die Internationalisierung zu erschließen.

00:24:09: Und da ist das Thema und warum wir es überhaupt machen, dass wir halt noch einen größeren Markt für K-Gebord adressieren können.

00:24:16: Und auch andere Märkte die in Europa gerade ein größeres Wachstum erfahren als Deutschland, dass wer auch von diesen Wachsumszahlen oder von diesem Unternehmen profitieren kann.

00:24:26: Und so sind wir im letzten Jahr in Polen, in Italien, in Spanien und Österreich gestartet.

00:24:33: Und ja versuchen da auch den Kunden vom K-Gabord zurück als dann

00:24:38: Wir sitzen auch gerade neben so einer riesigen Weltkarte an der Wand, die das Thema eigentlich ganz gut aufgreift.

00:24:45: Das heißt was sind so jetzt eure... Obwohl ich muss mich grade selber ein bisschen stoppen weil eigentlich ist es eine sehr gute Überleitung zu unseren Blitzfragen, die wir am Ende jeder Folge ja unseren Gästen stellen.

00:24:57: Blitzfrage Nummer eins wäre Was bedeutet für dich Transfer?

00:25:02: Transfer bedeutet für mich die wissenschaftlichen Modelle, also die wissenschaftlichen Fragestellungen, die man sich in einem Projekt stellt.

00:25:09: Man schaut sich die Daten an und herangehensweise an das dann wirklich in die Praxis zu überführen und zu schauen welche Probleme treten in der Praxis noch auf?

00:25:17: Und was muss man anpassen so dass man in der praxis auch eine Lösung schafft, die komplett end-to-end durchdringt?

00:25:24: Blitzfrage

00:25:25: Nummer zwei Wie hat Paderborn dich geprägt?

00:25:28: Ja, Paderborn hat mich geprägt.

00:25:29: Ich bin hier geboren und bin aufgewachsen und ich finde den Standort für unser Unternehmen auch mega.

00:25:35: Ich find's ein super Stadt gerade im Sommer echt wunderschön!

00:25:39: Und die dritte Blitzfrage – und deswegen habe ich mich auch selber so ein bisschen unterbrochen weil im Grunde wirst du das jetzt gleich beantworten – woran werdet ihr in zehn Jahren arbeiten?

00:25:51: In zehn Jahren sind wir in ganz Europa aktiv und in zehn Jahren werden wir arbeiten, wie wir einen Logistik-Netzwerk durch ganz Europa steuern können.

00:25:59: Wie die autonome Lkw von unseren Standorten quer durch Europa fahren und wie können wir eine möglichst gute Logistikklandschaft und ein Transportnetzwerk in Europa orchestrieren?

00:26:09: Das wären so die Fragestellungen in zehn Jahren sein!

00:26:11: Lukas, ich bedanke mich sehr, dass wir heute hier bei CargoBoard sein durften.

00:26:16: Das war super spannend und interessant auch für mich mal in dieses ganze Thema Logistikbranche hinein zu blicken weil wie ich das schon am Anfang gesagt hatte so ganz viele Berührungspunkte hat man da als normaler Verbraucher, normale Verbraucherin eigentlich nicht und es ist super, super spannend mal ein bisschen hinter die Kulissen zu schauen.

00:26:33: Wie kommt denn das Produkt eigentlich von A nach B?

00:26:36: wird das Ganze in Zukunft ablaufen.

00:26:40: Vielen, vielen Dank, dass ich hier sein durfte!

00:26:42: Ja, habe mich auch sehr gefreut, vielen dank

00:26:43: und euch liebe Hörerinnen und Hörern würde ich natürlich bitten unsere Folge zu bewerten wenn sie euch gefallen hat oder auch weiter zu empfehlen natürlich... Das ist das Ende der zweiten Staffel Wissen zur Wirtschaft uns zurück dem Podcast der Wirtschaftsförderung und der Universität Paderborn aber Wir werden in eine neue Staffel gehen.

00:27:05: Das heißt bis dahin könnt ihr euch natürlich sehr, sehr gerne nochmal alle Folgen der zweiten Staffel anhören falls ihr das noch nicht gemacht habt und ansonsten freuen wir uns natürlich darauf wenn ihr auch in Staffel drei wieder mit dabei seid.

00:27:32: Joris Alexander Krog,

00:27:35: Konzeption und inhaltliche Begleitung Johanna Pietsch & Tobias

00:27:39: Vorwerk.

00:27:41: Sound- und Postproduktion AMS Podcastfabrikstudio Spielefeld.

00:27:46: Alle Episoden

00:27:47: auf wissentowirtschaft.de podcastfabrikt.de

00:27:51: Und überall wo es Podcast gibt.