Werden wir bald von Robotern gepflegt?
Shownotes
Die Bevölkerungspyramide sieht längst eher aus wie ein Dönerspieß: Wir werden älter, die geburtenstarken Jahrgänge gehen in Rente, und schon heute fehlen vielerorts Pflegekräfte. Wie soll Pflege in Zukunft funktionieren?
Eine Antwort kommt aus Paderborn. Jörg Kesselmeier hat Connext 1986 mit gerade einmal 18 Jahren gegründet – noch vor dem Abitur. Im Gespräch mit Moderatorin Selina Hare erzählt er, was Steve Jobs mit dem Firmennamen zu tun hat und wie eine Ordensschwester aus dem Sauerland das Unternehmen ins Sozial- und Gesundheitswesen brachte.
Heute entwickelt Connext Software, die Pflegekräfte entlastet und Sorgegemeinschaften aus Familie, Nachbarschaft und Pflegedienst vernetzt. Die KI-Anwendung VivaFlow übernimmt per Sprache die Pflegedokumentation, die Plattform Vivi koordiniert Hilfe im Quartier. Und der humanoide Roboter ViviBot lernt gerade, älteren Menschen geduldig etwas zu trinken zu reichen.
Außerdem geht es um die Frage, wie KI die Softwareentwicklung verändert, warum „Human in the Loop“ bei sensiblen Gesundheitsdaten unverzichtbar ist, weshalb Connext seine KI im eigenen Paderborner Rechenzentrum betreibt und was die Universität Paderborn für das Unternehmen bedeutet.
„Wissen2Wirtschaft – und zurück“ ist der Podcast der Universität Paderborn und der Wirtschaftsförderung Paderborn (WFG). Er erzählt Transfergeschichten aus Paderborn. Neue Folgen erscheinen alle zwei Wochen donnerstags.
Alle Infos: www.wissen2wirtschaft.de
Jörg Kesselmeier
- Kontakt: https://www.connext.de/connext/unternehmensprofil/team.aspx
- LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/j%C3%B6rg-kesselmeier-669577266/
Connext Communication GmbH
- Website: https://www.connext.de/start.aspx
- LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/connextvivendi
- Instagram: https://www.instagram.com/connextvivendi
Universität Paderborn
- Website: https://uni-paderborn.de/
- LinkedIn: https://www.linkedin.com/school/uni-paderborn/
- Instagram: https://www.instagram.com/uni_paderborn/
- Facebook: https://www.facebook.com/unipaderborn/
Wirtschaftsförderung Paderborn
- Website: https://wfg-pb.de/
- LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/wfg-pb/
- Instagram: https://www.instagram.com/wfg.paderborn/
- Facebook: https://www.facebook.com/WFGPB
Moderatorin Selina Hare
- LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/selina-hare-0424201a6/
- Instagram: https://www.instagram.com/selina_c.est.la.vie/
ams Radio und MediaSolutions (Podcastfabrik)
Transkript anzeigen
00:00:04: Die Bevölkerungspyramide.
00:00:06: Dieses
00:00:06: Bild ist
00:00:06: uns bekannt, unten
00:00:08: viele junge Menschen nach oben hin werden es immer weniger.
00:00:11: inzwischen sieht diese Pyramide aber
00:00:13: eher aus wie
00:00:14: ein Dönerspieß denn wir werden immer älter und gleichzeitig gehen Millionen Menschen aus den geboten starken
00:00:21: Jahrgängen
00:00:21: in Rente und während die Zahl der Pflegebedürftigen steigt fehlen schon heute vielerorts die Menschen die sich um sie kümmern können.
00:00:29: Wie soll das in Zukunft funktionieren?
00:00:32: Eine Antwort darauf könnte aus Paderborn kommen, denn hier entwickelt Connect wie Wendy Technologien die Pflegekräfte entlasten und Menschen dabei helfen sollen länger selbstbestimmt
00:00:43: zu leben.
00:00:44: Dabei spielt künstliche Intelligenz eine Rolle – und sogar ein humanoider Roboter!
00:00:51: Werden wir tatsächlich schon bald von Robotern gepflegt?
00:00:56: Der Antwort auf diese Frage kommen wir in dieser voll gewissente Wirtschaft und zurück... Ein Stückchen näher mit meinem Gesprächspartner Jörg Kesselmeier.
00:01:04: Jörgg, schön dass du da bist oder schön das ich da sein darf!
00:01:06: Hallo ja danke, dass ich hier sein darf.
00:01:11: Schön, dass Du Dir die Zeit genommen hast.
00:01:13: Du hast in Grundstein für Connect gelegt und zwar mit gerade einmal achtzehn Jahren.
00:01:23: damals Kesselmeier Mikrocomputer Und daraus wurde dann in deinundneunzehnt neunundneinzig die Connect Communication GmbH, aber nochmal zurück zum Anfang.
00:01:35: Du hattest zu dem Zeitpunkt glaube ich nicht mal das Abitur in der Tasche?
00:01:39: Wie kommt man in so einem Alter auf die Ideen Softwareunternehmen zu gründen?
00:01:44: Ja, das war natürlich wie so oft im Leben ein bisschen Zufall.
00:01:48: also was Nicht-Zufall war dass war das IT oder da man sagt vielleicht noch eher EDV.
00:01:55: Tatsächlich mein Hobby war damals etwas ungewöhnliches Hobby und ich habe dann in den Ferien seit meinem, ich glaube, vierzehnten Lebensjahr immer einen Ferienjob bei Nixdorf gehabt.
00:02:07: Und ich hatte das große Glück im Produktmarketing arbeiten zu können.
00:02:11: Ich musste also keine Tastaturen stecken sondern hab im Produkt-Marketing achtmachtzigvierzig gearbeitet in meinen Ferien.
00:02:17: Das war so ein Textsystem mehrplatzfähiges Textsystem beim NixDorf dort halt schon relativ früh Kontakte mit professioneller IT gehabt.
00:02:30: Also nicht nur am Home-Computer rumgebastelt, was bei mir so ein alter Kommodore war und Kommodore dreizigsechzehn Und sondern halt auch tatsächlich dann schon Mir da ein paar Sachen abgeguckt und halt immer Software programmiert.
00:02:48: und Naja irgendwann habe ich mir gedacht das muss ja nicht immer für Ume machen, also da kannst du ja auch mal ein bisschen Geld für nehmen und dafür musst du eine Firma haben.
00:02:58: Und dann habe ich diese Firma gegründet halt quasi an meinem achtzehnten Geburtstag das fast ein Jahr vor meinem Abitur
00:03:05: war.
00:03:05: Wow okay!
00:03:06: Also ich finde es schon sehr beachtlich dass man in den jungen Jahren schon so ein unternehmerisches Gespür hat, also sehr cool und in den ersten Jahren hat sich ja auch einiges getan.
00:03:19: Dabei bist du auch wirklich ziemlich unterschiedlichen Menschen begegnet, auf die ich gern zu sprechen kommen würde.
00:03:24: Weil sich da wirklich sehr spannende Anekdoten hinter verbergen.
00:03:29: Mit einem davon verbindet sich sogar der heutige Firmenname und zwar mit Steve Jobs.
00:03:34: Ja das ist schnell erklärt.
00:03:37: also Steve Jobs war ja Ende der achtziger Jahre bei Apple etwas in Ungnade gefallen, der von ihm selbst eingestellte CEO hat ihn mehr oder weniger rauskomplementiert.
00:03:49: Er hat eine Firma namens Next gegründet.
00:03:51: damals Steve Jobs und die haben sehr tolle Workstations gebaut diese Next Computer Und die haben mich sehr interessiert und ich habe mich dann doch darum beworben quasi für eine Vertriebspartnerschaft zu bekommen.
00:04:11: Und ja, im Rahmen einer USA-Reise, in der ich die dann tatsächlich bekommen habe, hatte da auch Gelegenheit Steve Jobs zu treffen.
00:04:23: Ja und dann haben wir angefangen diese Geräte Software dafür zu entwickeln und sie zusammen mit den Geräten zu vertreiben.
00:04:32: Da Kesselmeier Mikrocomputer ohnehin so ein bisschen sperrig war, haben wir die Firma dann Connect genannt Mitnext.
00:04:41: Ja, da gab es auch ein paar Kontakte zu Uni übrigens weil einige Institute auf der Universität sich diese Geräte gekauft haben.
00:04:49: Leider muss man sagen außerhalb akademischer Kreise und einiger besser betuchter Unternehmen haben die sich nicht so richtig durchsetzen können.
00:04:57: Super
00:04:57: super interessant!
00:04:59: Nur wenig Jahre später nach dieser Begegnung mit Steve Jobs die ja für die Entwicklung des Unternehmens auch entscheidend gewesen ist gab's noch eine andere Begegnung, die ich super spannend finde und zwar Anfang der neunziger Jahre.
00:05:13: Da kam eine Ordens-Resta aus dem Sauerland auf dich zu.
00:05:18: Was wollte du von dir?
00:05:21: Ja, eine sehr kluge Frau.
00:05:23: Diese Begehnung war eigentlich für die weitere Entwicklung des Unternehmens entscheidender.
00:05:27: denn ja, die kamen.
00:05:29: Ich habe gesagt, ich hab gehört ihr entwickelt hier Software und ich habe da so das ein oder andere Problem Und da wird mir immer viel erzählt, dass das alles nicht geht.
00:05:39: Ich glaube das aber nicht!
00:05:40: Ich glaube wenn man die richtige Software hätte könnte das alles funktionieren.
00:05:45: und wir haben damals ja nun Individual Software entwickelt anders als heute und haben das gemacht.
00:05:52: also haben die erste Aufgabe mal sind sie mal angegangen und das hat funktioniert und dann kamen die zweite und die dritte und dann kommen die nächste Ordensschwester von einem anderen Orden.
00:06:03: Ja, waren wir ruckzuck komplett im soziale und Gesundheitswesen drin.
00:06:09: Weil das häufig um Einrichtungen dieser Ortsgemeinschaften ging wie Krankenhäuser, Altenhilfe-Einrichtung, Jugendhilfvereinrichtungen... Und das hat uns in die Branche gebracht, den wir heute noch tätig sind.
00:06:24: also das soziale Gesundheitswesend war Nächster Meilenstein.
00:06:29: dann eigentlich so Ende Da deutet sie sich an, dass die Pflegeversicherung kommen würde.
00:06:36: Und auf einmal hatten alle ganz ähnliches Problem oder eigentlich das gleiche Problem zu lösen, nämlich für die veränderten Rahmenbedingungen, die die neue Gesetzgebung setzte, entsprechende im Hilfsmittel zu bekommen, Software zu bekommen.
00:06:52: und da haben wir eine relativ kluge Entscheidung getroffen, nämlich nicht als individuelle Software zu machen.
00:06:59: Na liegend auch die Entscheidung!
00:07:01: sondern dafür eine Standard-Software zu entwickeln, nachdem wir den Markt sondiert hatten und festgestellt hatten.
00:07:07: Es gab da eigentlich nichts was zumindest mal unsere Vorstellungen so wirklich komplett erfüllt hätte.
00:07:15: Das erste was wir hatten war der Name dieser Software.
00:07:19: Da waren noch keine Zahlen programmiert, da wussten wir, wie wir nennen das Ding, wie Wendy des Lebens, also Software des Lebens sozusagen.
00:07:27: Was als kleines Software-Unternehmen begonnen hat, das beschäftigt sich heute mit einer wirklich großen gesellschaftlichen Herausforderung.
00:07:36: Wir haben es ja schon anfangs gehört immer mehr Menschen können künftig auf Pflege angewiesen sein während aber gleichzeitig die Fachkräfte eben fehlen.
00:07:44: Wie können wir denn Pflege unter diesen Bedingungen überhaupt noch organisieren?
00:07:50: Brauchen wir vielleicht neue Versorgungsmodelle?
00:07:54: Also es gibt eigentlich zwei ganz große Hebel, die es gibt.
00:07:59: Das eine ist Prävention.
00:08:02: Es wird vielleicht die Sportwissenschaftlerfreund oder auch die Ernährungswissenschaftlerin der Universität.
00:08:07: Die haben einen großen Hebel in Hand denn das erste was man natürlich schaffen muss ist dass die Quote der Menschen, die im Alter pflegebedürftig werden, dass sie geringer ist als sie heute Denn wenn wir da bei dem gleichen Verhältnis bleiben, dann kommt da ein echter Tsunami auf uns zu.
00:08:26: Und da kann man sicherlich was tun um zumindest mal den Eintritt der Pflegebedürftigkeit möglichst weit nach hinten zu schieben und da ist die Prävention ein großer Hebel.
00:08:38: Das zweite Thema ist dann Technik also das wo unter anderem auch wir ins Spiel kommen.
00:08:44: Wo wir uns sehr viele Gedanken darüber machen wie können wir denn organisatorisch und durch entsprechende technische Hilfsmittel, einerseits wie du schon gesagt hast Pflegekräfte und Betreuungskräfte entlasten.
00:09:03: Und Freiraum zu schaffen für die eigentliche Tätigkeit am Menschen zum anderen aber auch Sorgegemeinschaften unterstützen.
00:09:15: Wir stellen uns eine ältere Frau vor, die noch in ihrer eigenen Wohnung lebt aber die Tochter ist irgendwie zweihundert Kilometer weit weg.
00:09:24: ein ambulanter Pflegedienst kümmert sich regelmäßig vielleicht auch Ist die Nachbarschaft ein bisschen eingebunden, hilft beim Einkaufen oder so.
00:09:33: Und eigentlich sind da ja Menschen dann da eben, die unterstützen können aber die müssen sich auch irgendwie abstimmen.
00:09:40: und genau hier setzt dann Connect an mit der Plattform Vivi.
00:09:45: dazu gehören unter anderem eine App einen Smartwatch und ein digitaler Assistent.
00:09:50: wie funktioniert denn da das Zusammenspiel?
00:09:53: Ja wir haben uns halt Genau diese Frage gestellt.
00:09:56: Wie können wir Sorgegemeinschaften unterstützen?
00:09:58: Das ist für uns eine relativ neue Frage, weil die letzten dreißig Jahre wirklich schwerpunktmäßig Software für professionelle Pflegedienste, Pflegeanrichtungen und andere soziale Einrichtung entwickelt und vertrieben.
00:10:15: Und diese Frage hat uns aber schon eine ganze Weile umgetrieben und ist dann gemündet in der Entwicklung dieser Vivi-Plattform, die verschränkt ist mit unserer professionellen oder unserer Plattform für die professionellen Einrichtungen.
00:10:35: Weil wir auch denken dass da eine gute Verzahnung auch notwendig ist.
00:10:40: um sich das jetzt mal ganz praktisch vorzustellen Sorgegemeinschaften kann ja viel sein.
00:10:44: also das kann die Familie sein Das kann die DemenzwG sein Da sind wir dann sehr schnell auch wiederum in der Eingnüpfung an so ein professionelles Umfeld.
00:10:54: Das kann natürlich auch das Quartier sein, also Quartierspflege.
00:11:01: Und dafür haben wir zunächst mal eine Plattform die Zeiten managt und die Bedarf- und Angebot zusammenbringt.
00:11:12: Da ist in so einem Quartiere vielleicht der Student, der sagt okay ich habe Donnerstags immer, bin ich relativ früh mit der Uni fertig könnte zwei Stunden meiner Zeit zur Verfügung stellen um irgendwo zu helfen.
00:11:24: Und dann gibt es eben die Frau, die du erwähnt hast, die vielleicht mal ein Mineral-Wasserkasten hochgetragen bekommen muss oder die Einkauf erledigt haben muss.
00:11:33: Oder vielleicht einfach sich mal freut wenn jemand mal zum Spielenachmittag vorbeischaut und das muss man zusammenbringen.
00:11:42: Das muss man koordinieren auf eine möglichst niederschwellige Art und Weise.
00:11:46: natürlich dass da keiner von genervt ist und das unkompliziert funktioniert tun wir im Rahmen von unserer Vivi-Plattform mit einer entsprechenden App, wo das koordiniert wird.
00:11:59: Und dann gibt es aber noch viel mehr was da rein spielt.
00:12:04: also beispielsweise hast du jetzt diese Uhr angesprochen die halt mehr macht als ein klassischer Hausnotrufknopf Und die vor allen Dingen auch da wieder etwas früher ansetzt.
00:12:19: Der wird nicht gleich der Krankenwagen gerufen, wenn man da drauf drückt oder wenn man stürzt den Sturzsensor drin sondern ich kann die Aktionsketten, die dann da passieren einstellen.
00:12:30: Da wird vielleicht erst mal die Tochter angerufen von der Uhr und kann Kontakt aufnehmen mit ihrer Mutter.
00:12:36: Wenn die nicht rangeht geht es weiter an den Sohn, der vielleicht noch da ist oder dann an den Nachbarn an die Einzeinszwei oder eine entsprechende Ausnotrufzentrale.
00:12:50: Das kann aber auch sein in der Sensor am Kühlschrank, der dort ins Salettes und einfach nur schaut naja wann wurde diese Tür denn zuletzt geöffnet?
00:13:05: Und zu schauen ist die Person noch gut ernährt
00:13:09: dann beispielsweise beim Nachbarn Über die App wiederum Bescheid gibt oder über einen Anruf, da sind eben verschiedene Kanäle auf unserer Plattform dafür bereitgestellt.
00:13:20: So und da gibt es eine ganze Reihe weiterer Geräte und erwachsenen Schaf von Software Komponenten und kleinen Amient Assisted Living Komponenten die wir dort zu einem größeren Konzert zusammenbinden und miteinander verzahnen.
00:13:42: Digital Technik kann also dabei helfen, die Pflege besser zu organisieren.
00:13:47: Aber auch die Pflegekräfte selbst können durch neue Technologien natürlich entlastet werden Denn zu ihrem Arbeitsalltag gehört ziemlich viel Bürokratie.
00:13:56: jede Behandlung und viele Beobachtungen müssen dokumentiert werden.
00:14:00: Das kostet Zeit, die dann an anderer Stelle fehlt.
00:14:03: Und genau da kommt KI ins Spiel mit.
00:14:07: Wie war Flow?
00:14:08: hat Connex eine Anwendung entwickelt, die Pflegekräfte mithilfe von künstlicher Intelligenz unterstützen soll?
00:14:13: Nehmen wir an.
00:14:15: Ich bin pflegekraft.
00:14:16: ich komme gerade aus einem Patientenzimmer und möchte meine Beobachtungen dokumentieren.
00:14:22: wie funktioniert?
00:14:23: wie war flow dann in diesem Moment?
00:14:25: Die Sprachdoku Komponente von via flow die funktioniert schlicht untergreifend so dass du reinsprichst was passiert ist und was Du gemacht hast Und die sortiert alles passend weg.
00:14:38: Also, die Vitalwerte kommen auf den Vitalwerte-Bogen.
00:14:40: Ihr kennt die entsprechenden Werte... ...die du dort einsprichst.
00:14:45: Wenn du eine Medikamentengabe gemacht hast wird das entsprechend dokumentiert.
00:14:50: Alles kommt dahin wo es hingehört und muss hin.
00:14:53: Es wird auch plausibilisiert.
00:14:56: Du musst nichts anderes machen als einfach da reinsprechen.
00:14:59: Also wenn du vergisst zu sagen bei welchem Bewohner du eigentlich gerade warst oder bei welchen Patienten dann Kommt halt eine Abfrage, das ist dann interaktiv.
00:15:09: Und so dass es wirklich recht stark vereinfacht ist.
00:15:15: Denn bisher mussten die dann irgendwo entweder das auf dem Smartphone eintippern oder konnten nur einen Pflegeberichtseintrag einsprechen und oder mussten irgendwo zu irgendeinem Stationspizzi und das da reintippen.
00:15:34: die Dokumentationsqualität nicht besonders gut und natürlich auch, es hat viel Zeit gekostet.
00:15:41: Aber wir haben dann auch versucht Viva Flow mehr mitzugeben als ein Sprachdoku.
00:15:51: Viva flow ist so eine Art Companion.
00:15:53: kannst du dir vorstellen also so einen Begleiter in allen Lebenslagen durch deinen Pflegealltag?
00:15:58: Zum Beispiel erinnert ich wie bei Flo auch daran, wenn du jetzt ein Sturz dokumentiert hast und das Sturzz-Protokoll im ersten Moment noch nicht ausgefüllt.
00:16:07: Das kann aber hinterher ziemlich ärger geben, wenn Du es nicht gemacht hast.
00:16:12: also kommt die App dann aktiv auf dich zu und erinnere dich freundlich daran oder weiß sich darauf hin?
00:16:19: wir versuchen das wirklich ohne besser wisseres zu wirken hinzubekommen.
00:16:23: weißt sich daraufhin wenn irgendwo vielleicht einen Entschuldigungs Bedarf da ist oder du vielleicht sogar eine Pflichtschulung machen musst, die irgendwo überfällig ist.
00:16:33: Das webt Viva Flow so in deinen Alltag dann als Pflegekraft ein.
00:16:38: Du wirst also nicht unterbrochen.
00:16:39: deshalb heißt das Ding Viva flow!
00:16:40: Du bleibst im Flow.
00:16:41: Also wir haben damit ja auch schon gehört dass die KI den Pflegealltag total verändert und das auch Stück für Stück immer weiter.
00:16:53: aber auch die Arbeit bei Connex wird natürlich durch künstliche Intelligenz verändert.
00:16:58: Was für Auswirkungen hat das hier auf euer Unternehmen?
00:17:01: Ja, schon einen sehr großen!
00:17:03: Es gibt ja Softwarefirmen die fragen sich naja sind wir jetzt vielleicht komplett in Frage gestellt?
00:17:07: kann sich jeder so ein Cloth abholen und dann mal eben fleißig das was da gerade braucht runterprogrammieren?
00:17:13: ich muss ehrlich sagen wenn mir noch im Bereich der Individualsoftware unterwegs wären oder aber keinen so engen Branchenbezug hätten und so viele Verästlungen in so unterschiedlichste Bereiche hätten mit der Software, würde ich mir da auch mehr Gedanken machen über den Markt überhaupt insgesamt.
00:17:32: Ob dann nicht auf uns diese sogenannte Saas-Pokalypse zurollt.
00:17:38: Saas ist eine Servicelösung vom Markt gefickt werden durch entsprechende KI Angebote.
00:17:45: Also es wirbelt uns intern gut durcheinander weil wir uns natürlich umgestellt haben und unsere Softwareproduktionen umgestellt.
00:17:55: Dadurch muss aber kein Mitarbeiter gehen, weil wir Qualität in den Mittelpunkt gestellte haben.
00:18:03: Und die Codequalität, das hätte ich von einem Jahr vielleicht auch noch nicht geglaubt oder vor anderthalb steigt massiv wenn man ein Karrierechtig einsetzt.
00:18:13: also nicht nur die Geschwindigkeit sondern die Geschindlichkeit in der man guten Code produziert und von einem Jahr definitiv noch nicht behauptet, ist aber heute gesichertes Wissen.
00:18:26: Auch die Architekturentscheidungen, die KI heute trifft.
00:18:29: also wie baue ich das technologisch auf?
00:18:34: Meine Lösung sind heute herausragend gut sodass man da schon sagen kann dass es eine echte Hilfe und führt eben dazu dass man bessere Software in kürzerer Zeit produzieren kann.
00:18:52: Wichtig ist dabei, allerdings für uns immer so dieser Human in the Loop Ansatz.
00:18:59: Denn was gerade wenn wir über Software reden mit der heikle Gesundheits- und Sozialdaten verwaltet werden wie das bei uns der Fall ist natürlich nicht passieren darf ist dass man da irgendwie nicht mehr versteht was damit eigentlich gerade passiert.
00:19:19: Und wenn da das falsche Medikament dokumentiert oder sogar vorgeschlagen wird, dann ist das ein Super-Gau.
00:19:25: Sowas darf nicht passieren und deshalb haben wir diesen human loop Ansatz.
00:19:32: Nicht weil der Mensch alles besser kann, sondern weil in der Kombination aus menschlicher und KI-Kontrolle eigentlich ein echter Mehrwert entsteht.
00:19:41: Bleiben wir doch mal beim Menschen und zwar bei den Menschen von Uni Paderborn, welche Chancen gibt es denn da mittlerweile in der Zusammenarbeit?
00:19:51: Vielleicht auch im Hinblick darauf auf Fachkräftegewinnung und die Anforderungen, die ihr heute braucht bei Softwareentwicklern zum Beispiel.
00:20:02: Ja also was wir nicht erwarten von der insbesondere nicht von der Uni ist das die fertige Software-Entwickler ausbilden.
00:20:09: Das machen wir dann schon eigentlich selbst Sowohl in der Ausbildung als auch im dualen Studium, als auch mit den Studenten die an der Uni abgeschlossen haben und dann zu uns kommen.
00:20:22: Aber wir brauchen natürlich vor allen Dingen, nehmen wir mal jetzt eigentlich beide Plattformen.
00:20:28: also alles mit KI heißt bei uns ja wie war?
00:20:31: Also so wie Viva Flow, dieses Software für die Sorgegemeinschaft und VV.
00:20:37: Für beides braucht man entsprechend starke Grundlagen gerade für die KI.
00:20:42: drei, vier Jahren mit begonnen erst mal eine wirklich grundlegende Architektur reinzulegen.
00:20:50: Die es uns erlaubte unterschiedlichste Modelle zu hinterlegen für unterschiedliche Anwendungszwecke diese Modelle auch gegeneinander antreten zu lassen die Ergebnisse dann miteinander zu vergleichen und dann zu sehen was ist eigentlich der bessere Vorschlag oder das auch die gegeneiner zu prüfen?
00:21:13: All human in the loop, hin oder her.
00:21:17: Jedes einzelne Teilergebnis kann sich nicht menschgewalzt immer angucken.
00:21:22: und um diese wirklich grundlegenden Dinge reinzubauen braucht haben wir ein paar wirklich herausragende gute Informatiker und Mathematiker der Universität Patagonia die halt einfach von ihrem Methodenwissen und ihren theoretischen Grundlagen ja exzellent sind.
00:21:43: Und die braucht so ein Unternehmen wie unseres auch, ne?
00:21:47: Also vielleicht sogar mehr denn je.
00:21:50: Bis hierhin haben wir jetzt gerade zwar über Menschen gesprochen aber auch ganz viel über KI.
00:21:57: und jetzt würde ich tatsächlich gerne nochmal über einen kleinen Kollegen von euch sprechen der gar nicht so menschlich ist.
00:22:06: und zwar gibt es hier bei Connex einen Ein Meter, dreißig großen humanoiden Roboter.
00:22:14: Wie wie Bot heißt der?
00:22:16: Und er wird hier erprobt.
00:22:18: Der hat wirklich arme Beine Gesicht und bewegt sich fort.
00:22:22: Wie kam es dazu dass sich der hier eingefunden hat?
00:22:26: Und wozu ist er gut?
00:22:28: Ja also zunächst mal gibt's hier mehrere Roboter.
00:22:30: tatsächlich Das fängt bei uns hier im Hotel, was wir hier noch dran haben.
00:22:34: Das Hotel wie Wendy hat auch so einen kleinen Service Roboter der wenn es hoch hergeht dann da mal ein bisschen mithilft.
00:22:40: Da haben wir angefangen.
00:22:43: Gibt's dann auch noch Naval.
00:22:46: Naval ist ein sozialer Roboter, der in der Betreuung vor allen Dingen eingesetzt wird also der kümmert sich insbesondere um dimensionell veränderte Bewohnerinnen und Bewohner von Pflege- und Betreuungsanrichtungen.
00:23:02: Und es gibt den Vivibot, den wir hier nicht zusammenschrauben sondern wo wir den wir nur mit Software ansprechen.
00:23:11: Das Software füttern also das Gerät ist haben wir uns besorgt hier bei unseren Nachbarn von Unchained Robotics ja auch ein Startup mit Uni Wurzeln und wir füttern denen mit Software mit verschiedenen und erproben daran eigentlich, was geht.
00:23:35: Denn klar ist auch so direkte Fliegetätigkeiten werden irgendwann mal also für mich jedenfalls klar auch Roboter assistiert stattfinden.
00:23:51: das wird wahrscheinlich kann nicht anders möglich sein und ich persönlich finde es gar nicht so schlimm.
00:23:56: Also da gibt's ja immer eine Sperre im Kopf bei vielen die sagen Ja, kannst du das denn vorstellen dass dir irgendwann mal ein Roboter den Hintern abwischt wenn du es nicht mehr selber kannst?
00:24:08: Kannst ich sage ja Das kann ich mir sehr gut vorstellen.
00:24:12: Das kann Ich mir besser vorstellen als alles andere.
00:24:17: und nun an dem konkreten Anwendungsverarbeiten wir gerade Nicht.
00:24:21: Aber Wir Arbeiten zum Beispiel daran dass der roboter lernt Jemandem wohne die Hydratations profilaxe erforderlich ist.
00:24:30: also das ist ja genug Trinkt der Mensch.
00:24:33: Das vergessen ältere Leute.
00:24:35: häufig ist ein großes Problem, dass der mit großer Geduld immer wieder etwas zu trinken reicht und das die Trinkmenge dann auch gleich protokolliert weil das Ding ist natürlich auch an unsere Dokumentationslösung angeschlossen.
00:24:54: Das ist ein Beispiel!
00:24:55: Das ist im Moment alles noch ein bisschen Forschung.
00:24:59: Da sehe ich gute Chancen, dass das tatsächlich in wenigen Jahren gar nicht mehr so realitätsfern ist.
00:25:06: Wo sind denn heute noch die Grenzen von Technik und von KI?
00:25:13: Das ist schwierig wirklich zu sagen.
00:25:15: A weil es so schnell geht und B weil man vielleicht auch irgendwo Grenzen setzen muss egal ob die nun technisch gar nicht da sind oder wo man vielleicht dann doch auch aus ethischen Gründen sagen muss, das geht nicht.
00:25:37: Da gibt es sicherlich Themen die müssen gesellschaftlich ausgehandelt werden.
00:25:45: Ich persönlich habe zum Beispiel echt immer Bauchschmerzen wenn ich sehe dass sich diese Technologie in den Händen einiger weniger Firmen sogar Menschen einiger, weniger Menschen bald deren moralischen Kompass ich doch sehr infrage stellen und ich als Person insgesamt auch sehr infragestellen würde.
00:26:12: Ich persönlich alle wie sie da sind damit habe ich dann immer ein bisschen Bauchschmerzen schon.
00:26:19: Bisher wir auch versuchen hier das hatte ich vielleicht eben noch nicht erwähnt dass alles was zum Beispiel Viva Flow macht wird hier in Paderborn in unserem Rechenzentrum gerechnet.
00:26:28: diese Daten gehen also nicht irgendwo zu Entropic oder Open AI.
00:26:34: finde ich super schön, dass du hier so ein bisschen mein Job gerade übernommen hast.
00:26:38: Das
00:26:38: wusste ich nicht.
00:26:39: Super,
00:26:40: super, super!
00:26:40: Du hast eine tolle Überleitung geschaffen und zwar wollte ich natürlich auch noch mit dir über diesen Standort sprechen weil ich es nämlich super cool finde das wir künstliche Intelligenz sprechen und über humanoider-roboter und das aber nicht nur irgendwie in großen Technologiezentren stattfindet und dort gearbeitet wird sondern eben auch hier bei uns im Paderborn.
00:27:02: was macht Paderbornen denn für euch zum perfekten Unternehmensstandort?
00:27:07: Immer noch, muss man ja sagen.
00:27:09: Ich wurde allgemein diese Frage schon mal von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft gestellt.
00:27:15: Da habe ich eine Antwort gegeben die ich heute immer noch so geben würde.
00:27:19: Paderborne hat eigentlich erstmal die richtige Größe.
00:27:21: also man hat hier alles was man so braucht ohne die Nachteile einer echten Großstadt in Kauf nehmen zu müssen.
00:27:30: Das gefällt mir persönlich und das gefällt auch vielen Kolleginnen und Kollegen hier an.
00:27:34: Paderborn zunächst mal.
00:27:37: Und dazu gehört natürlich auch die Universität ganz konkret, auch beispielsweise dass wir wenn wir jetzt über Softwareentwicklung sprechen und über KI sprechen, sprechen wir natürlich auch über Sicherheit.
00:27:53: da gibt es hier mit Erik Bodden und seinem Team da vom Fraunhofer-Institut, gibt es einen Ansprechpartner hier in Parabon.
00:28:04: Und so ist das mit vielen anderen Bereichen auch.
00:28:10: Zudem ist die Stadt eben klein genug, dass man gute Chancen hat sich auch in einem ganz anderen Kontext irgendwo kennenzulernen und dann mündet das irgendwo in der Zusammenarbeit.
00:28:24: Auch nett, auch gut.
00:28:27: Und darüber hinaus ist Paderborn natürlich mal in einer Heimatstadt.
00:28:34: Also ich bin im Paderborne geboren und herzieh so gut tauft.
00:28:39: Ich krieg dir nichts weg?
00:28:40: Ja also ich bin jetzt nicht so jemand der sich gar nicht vorstellen kann irgendwo anders zu leben.
00:28:46: Ich bin jetzt auch nicht spürbar weit weggekommen.
00:28:48: Ich war einmal zum Studium mit Münzer und viel weiter habe ich es nicht geschafft.
00:28:52: Deshalb bin ich da vielleicht auch der Falsch, um das zu verteilen.
00:28:55: Aber ein bisschen Lokalpatriotismus ist mit Sicherheit auch dabei.
00:28:59: Ist auch okay, würde ich sagen.
00:29:02: Was werdet ihr so in Zukunft machen damit Connext auch künftig hier vor Ort am Standort wachsen kann und auch innovativ bleibt?
00:29:12: Ja also wir haben uns hier so ein bisschen unsere kleine Welt immer selbst geschaffen.
00:29:16: Wir haben dann mal irgendwann ... als wir Schwierigkeiten hatten, genügend Leute zu finden die rausfahren zum Kunden.
00:29:24: Es war zu der Zeit, dass man uns noch nicht geglaubt hat... ...dass das auch alles remote geht.
00:29:27: Da haben wir gesagt okay dann machen wir es den Kunden einfach hier hinzukommen.
00:29:30: Moin ein kleines Hotel da ist inzwischen ein größeres herausgewordener.
00:29:34: Das ist eine andere Geschichte.
00:29:35: Wir haben uns hier eine Kita gebaut.
00:29:38: Ein Restaurant und alles was wir so hier brauchten im Ballonner Feld.
00:29:45: War ja sonst nicht ganz viel Internet war auch nur sechzehn Megabit, da haben wir erstmal sehr viele Glasfaserleitungen hier hinlegen lassen.
00:29:53: und ja dann reicht es ja mitunter schon wenn einem keiner dabei im Wege steht.
00:29:57: Da kann man ja auch schon froh sein.
00:30:00: also das wird jetzt die Wirtschaftsförderungsgesellschaft vielleicht gar nicht so gerne hören.
00:30:05: aber so viel Förderung brauchten wieder eigentlich nicht ehrlich gesagt sondern läuft eigentlich einfach mal mit ein paar Leuten spricht und dann nicht zu ... die Dinge nicht zu kompliziert gemacht
00:30:22: werden.
00:30:23: Du hast grad so nebenbei gesagt, ja dann gibt's hier noch so'n Hotel.
00:30:30: Das zeigt ja auch, dass ihr nicht nur in Software, KI und Robotik investiert sondern eben auch Innenstandort im Gebäude.
00:30:37: Es ist ja jetzt für Paderborn ein wichtiger Begegnungsort geworden.
00:30:42: Ja ganz früher war es so da hat man die Aufgabe erklärt dann hat man den Dienstwagen gezeigt.
00:30:48: und oh Ledersitze wann geht's los?
00:30:51: So war das mal vor zwanzig Jahren schon lange nicht mehr so.
00:30:56: Die Leute haben keine Lust mehr irgendwo rumzufahren und damit, was wir dann gemerkt haben.
00:31:00: Wir haben nicht mehr genügend Leute, die raus schicken können.
00:31:03: Haben gesagt wie versuchen mal unsere Kunden hier hinzubekommen?
00:31:05: Weil wir haben viele große Kunden, die müssen eh fahren aus allen möglichen Niederlassungen sozusagen in irgendeine Konzernzentrale.
00:31:12: Da versuchen wir mal die Nachbarn zu kriegen.
00:31:15: Habe auch geklappt!
00:31:17: In den zwanzig achtzehnten, zwanzich neunzehn, dann kam Corona.
00:31:21: Es ist was ganz Interessantes passiert, denn dann brauchten wir das für unsere Kunden eigentlich nicht mehr.
00:31:28: Weil da viel dann eben Remote passierte und passieren musste.
00:31:33: aber andere Kunden hatten sich hier eingefunden und fanden das Hotel so klasse also die Tagungsräumlichkeiten so Klasse Und haben uns dann sogar dazu animiert das Hotel nochmal deutlich zu erweitern.
00:31:48: Wir hatten damals nur dreißig Zimmer Dann hat es dann auf hundert zweiunddreißig erweitert weil Kunden gerne auch mätige Güttagungen hier stattfinden lassen wollten und da will man natürlich, dass die Teilnehmer irgendwie auch möglichst am Mord bleiben.
00:32:05: Und das haben wir dann alt gemacht und jetzt wird aus mir aber kein Profihotelie mehr in diesem Leben und ich glaube übrigens auch, wir haben damit im Parabon niemandem was weggenommen weil wir wirklich klar das Konzept eines Tagungshotels fahren.
00:32:24: Ja, das funktioniert auch ganz gut.
00:32:28: Es ist auf jeden Fall super beeindruckend.
00:32:30: Als ich das erste Mal hier war, war ich unten Essen im Restaurant und von dort aus kann man ja wirklich hochschauen durch all die Glasfenster Büros sehen aber auch Zimmer sehen und es war super, super beeindruckend.
00:32:44: also ich finde es auch so architektonisch auf jeden fall sehr cool gestaltet.
00:32:50: Das ist schon ein Hingucker!
00:32:52: Kann man so sagen, glaube ich?
00:32:53: Ja.
00:32:53: Übrigens auch ein Parabona Büro, das ist mein Büromatern und hat es hier geplant.
00:32:58: Das war halt auch die Idee.
00:33:01: Tatsächlich auch wie du eben schon sagtest eine Begegnungsstätte zu haben, weil Softwareentwicklung ist ein kreativer Prozess.
00:33:07: Das wird auch immer so bleiben.
00:33:08: Das ist natürlich auch Handwerk aber das ist viel Kreativität und die entsteht da wo Menschen zusammenkommen.
00:33:16: Deshalb kann man bestimmte Dinge gut natürlich irgendwo im stillen Kämmerlein, im Homeoffice oder sonst wo machen.
00:33:22: Aber um wirklich gute und vielleicht auch überraschende neue Ideen und Dingen die man gar nicht gedacht hat, die man garnicht geplant hat dann entstehen zu lassen dazu müssen Menschen zusammen kommen.
00:33:38: das wird so bleiben.
00:33:40: zum Abschluss dieser Folge kommen wir zu unseren drei Blitzfragen und die stelle ich ja alle unseren Gesprächspartnern.
00:33:51: Und deswegen auch dir Jörg, wir fangen direkt an und zwar mit der Frage was bedeutet für dich Transfer?
00:34:00: Ja im ersten Moment muss sich natürlich daran denken jemanden von A nach B zu bringen also in... da bin ich dann doch in unserer Branche immer so noch verhaftet.
00:34:13: Im zweiten denke ich dann aber an Wissenstransfer und daran eben, Wissen von A nach B oder von Person A zu Person B zu bringen.
00:34:26: Und im dritten Fall denke ich tatsächlich an diese Marke-Transfers muss ich sagen also im Sinne von fairem Handel.
00:34:35: Zweite Blitzfrage.
00:34:36: Wie hat Paderborn dich geprägt?
00:34:39: Umfassend, wie gesagt mit Paderwasser getauft.
00:34:44: Auch das ganze Umland ich wohne direkt am Lippesee ist auch sehr schöner und ich würde sagen eine gewisse Herr da erkenne ich in mir schon den Westfalen also eine gewissen Bodenständigkeit und Geduld und Behaarlichkeit.
00:35:03: Ja, nicht Parabona würden Sturheid sagen.
00:35:09: Kommen wir zur letzten Blitzfrage.
00:35:11: ich finde ich besonders interessant weil Connex ja auch in diesem Jahr vierzigsten Geburtstag feiert und wir wollen jetzt noch ein bisschen weiter nach vorne gucken nochmal fünf Jahre.
00:35:21: woran wird Connext dann arbeiten?
00:35:24: Ich glaube wir werden immer noch an ähnlichen Themen arbeiten also unser Thema wird sich nicht ändern Aber wir werden das ganz anders tun als heute.
00:35:34: Wir werden schon noch die eine oder andere Disruption erleben in unserer Branche, aber das sind wir gewohnt!
00:35:39: Also das war ja auch in der Vergangenheit schon so und ich glaube dass wird in der Zukunft noch in schnellerer Abfolge passieren.
00:35:46: Aber wir werde nach wie vor die gleichen Ziele verfolgen, in der gleichen Branche auch arbeiten und vor allen Dingen auch Spaß haben dabei.
00:35:59: also Mir macht meine Arbeit im Moment so viel Spaß wie lange nicht, weil eben so eine Geschwindigkeit reingekommen ist und weil nochmal wirklich was neues gerade wieder passiert in unserer Branche.
00:36:14: Meine allerletzte Abschlussfrage, die hast du eigentlich schon beantwortet und zwar wäre die gewesen.
00:36:21: Ich hatte dir am Anfang offen gelassen werden wir in Zukunft wirklich von Robotern gepflegt?
00:36:27: und Du hast ja schon gesagt für dich ist es ganz klar die Zukunft und Du kannst es Dir auch gut für Dich selbst vorstellen.
00:36:35: Hast du dazu noch irgendwas zu ergänzen?
00:36:37: Ja,
00:36:38: das ist eine Assistenz.
00:36:40: Ich möchte nicht nur mit Robotern interagieren.
00:36:42: Das muss man vielleicht nochmal dazu sagen und meine Frau ist Apothekerin und wir unterhalten uns natürlich auch viel über solche Themen und die hat natürlich auch sehr viel mit älteren Menschen zu tun.
00:36:52: und auch da werden wir Fortschritte erleben glaube ich große Fortschuhte erleben Da bin ich doch ganz zuversichtlich.
00:36:59: Das würde ich vielleicht gerne wirklich auch noch mal sagen, weil die Zeiten sind ja ein bisschen trübe, egal wo man hinguckt.
00:37:05: Man denkt da auch überall nur noch Bekloppte unterwegs.
00:37:08: aber es geht auch voran und wir werden glaube ich dieses große Megathema gut in den Griff bekommen Mit ein bisschen Robotik, aber auch mit ganz vielen anderen technologischen und auch gesellschaftlichen Themen.
00:37:35: Also wir prücken das!
00:37:38: Schön, schön dass wir diese Folge so zuversichtlich beenden können.
00:37:43: Vielen Dank Jörg, dass ich hier sein durfte und du mir etwas über eure Unternehmensgeschichte erzählt hast.
00:37:50: Danke dafür!
00:37:51: Ich danke dir
00:37:52: Und ihr liebe Zuhörerinnen, ihr wisst natürlich Bescheid.
00:37:56: Ihr könnt noch so viele andere tolle Folgen von Wissen zu Wirtschaft und zurück hören und abonniert deswegen direkt am besten im Podcast.
00:38:04: Empfehlt ihn gerne weiter und lasst auf ein paar Sterne da bis zur nächsten Folge!
00:38:08: Tschüss!
00:38:22: Redaktion Joris Alexander Krug Konzeption und inhaltliche Begleitung Johanna Pietsch
00:38:29: und Tobias
00:38:30: Vorwerk Sound- und Postproduktion.
00:38:33: AMS Podcastfabrikstudios Bielefeld Alle Episoden auf wissentowirtschaft.de, podcastfabrikt.de und überall wo es Podcast gibt.