Wie Frauen den Weg in die Führung finden
Shownotes
Frauen sind in Führungspositionen noch immer deutlich unterrepräsentiert. Woran liegt das? Und was muss sich ändern?
In dieser Folge von "Wissen2Wirtschaft … und zurück" spricht Moderatorin Selina Hare mit Anja Schulte. Sie führte viele Jahre ein mittelständisches Familienunternehmen, studierte später Psychologie und engagiert sich heute als Coach, Trainerin und Leiterin des Cross Mentoring OWL für die Förderung weiblicher Nachwuchsführungskräfte.
Gemeinsam sprechen sie über strukturelle Hürden, Rollenbilder und den Einfluss von Netzwerken. Anja Schulte erklärt, warum Mentoring ein wirkungsvoller Hebel für mehr Diversität in Unternehmen sein kann – und warum Gleichstellung kein Frauenthema ist, sondern ein gemeinsamer Prozess.
Außerdem geht es um konkrete Entwicklungen in OWL: von Mentoring-Programmen über Unternehmensnetzwerke bis hin zu neuen Initiativen, die Frauen sichtbarer machen und Karrieren ermöglichen.
Jetzt reinhören! "Wissen2Wirtschaft" – den Podcast der Universität und der Wirtschaftsförderung Paderborn – gibt's überall, wo es Podcasts gibt.
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Moderatorin Selina Hare
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Transkript anzeigen
00:00:03: Es sind viele Stufen, die man erklimmen muss um ganz oben anzukommen.
00:00:09: Man braucht Ausdauer und ein bisschen anstrengend ist der Aufstieg auch.
00:00:14: Doch wer dran bleibt und weiterläuft wird am Ende der
00:00:17: Treppe belohnt.
00:00:18: das Büro von Anja Schulte liegt in einem Dachgeschoss im Herzen von Paderborn als wäre dieser Gang bereits ein Teil des Mentoring-Programms.
00:00:27: bis an die Spitze braucht es nämlich Kraft Und hier über den Dächern der Stadt dreht sich nun mal
00:00:34: vieles
00:00:35: um weibliche Stärke.
00:00:53: Und das Thema dieser Episode, das wird wirklich seit Jahren diskutiert und trotzdem hat es leider nicht an Aktualität verloren.
00:01:05: Es geht um Frauen in Führungspositionen.
00:01:08: oder genauer gesagt stellen wir uns die Frage warum es immer noch so viele gläserne Decken gibt also unsichtbare strukturelle barrieren für qualifizierte Frauen die in Führen gehen wollen und wie wir diese konkret durchbrechen können.
00:01:24: Und dazu habe ich mir heute eine Gesprächspartnerin eingeladen, und zwar ist das Anja Schulte.
00:01:29: Sie hat ein mittelständisches Familienunternehmen mit sechshundert Mitarbeitenden geführt – danach gab es, wie sie sagt, einen ordentlichen Resett!
00:01:38: Heute ist sie Psychologin, Coach und Trainerin und leitet unter anderem das Cross-Mentoring OVL Ein Programm, das besonders auch junge weibliche Nachwuchskräfte begleitet bei ihrem beruflichen Aufstieg.
00:01:51: Schön dass du da bist Anja!
00:01:53: Hi!
00:01:54: Danke, dass ich da sein darf.
00:01:56: Es freut mich sehr, dass wir heute hier miteinander über dieses Thema sprechen.
00:01:59: Eigentlich müsste ich ja sagen danke, dass Ich hier sein darf denn Wir befinden uns bei dir im Büro und zwar am Kamm direkt in der Paderborner Innenstadt mit einem unvergleichlich schönen Blick auf den Paderborner Dom.
00:02:12: Ich habe dir gerade schon gesagt, wie begeistert ich bin!
00:02:14: Also man schaut durch ein Fenster ist es so bisschen rechteckig und schmal und der Paderborner Dom ist super perfekt positioniert als ob er eingerahmt ist.
00:02:24: wirklich bei dem, wo das sieht so schön aus du bist Wahlpaderbornerin.
00:02:28: Wie wohl fühlst Du dich denn hier im Zentrum der Stadt?
00:02:32: Mega!
00:02:33: Also ich finde es total schön hier in Paderborn zu sein.
00:02:35: Es gibt so eine Vibe, so eine Situation die mich dazu führt mir da viel Gedanken auch über Paderborne zu machen weil so mittendrin mit Blick über die Paderborna Dächer und Ich habe dann auch als ich das Büro angemietet hab mir direkt bei Kierwald So ein ... hab ich nennt man Das Collage gekauft wo halt der Paderborn drauf ist und ich quasi mein Büro auch sehen kann auf dieser Collage Und deshalb meine Familie dann gezeigt dass sich wirklich mitten mittendrinnen bin Und das alles dazu führt, dass man fußläufig zum Rathaus ist oder halt auch in der Innenstadt und somit auch offen mit Menschen hier ins Gespräch kommt.
00:03:09: Weil man hier eine Umgebung auch essen geht oder ein Kaffee trinkt.
00:03:13: Ja jetzt hast du das Rathäus erwähnt!
00:03:16: Wir sind ganz kurz nach Karneval liebe Anja und du warst letzte Woche auch im Rathuis tatsächlich als Grage verkleidet.
00:03:24: es hat Ganz Paderborn gesehen, weil es war nämlich fett in der Zeitung.
00:03:29: Wie bist du da reingekommen?
00:03:30: Ja das war auch so.
00:03:31: eine Situation.
00:03:32: einfach machen ist ein bisschen meine Devise.
00:03:34: und vor drei Jahren war ich mit einer Freundin im Rathaus und habe festgestellt Rathäussturm dass hier in Paderborne schon wirklich mit wenig Menschen besetzt also wenig stürmen das Rathause und es sind auch viele Männer dabei und ich hab gedacht das kann ja irgendwie nicht sein auf Weiberkarnenweil wo sind denn die Frauen?
00:03:53: trauen die sich nicht.
00:03:54: Wieso sind sie nicht sichtbar?
00:03:55: Was ist denn
00:03:56: da?".
00:03:56: Und ich habe mehrere Frauen angesprochen und wir waren letztes Jahr mit, ich glaube, fünfzehn Personen unterwegs, dieses Jahr mit zwölf Personen unterwegs und einfach feiern gemeinsam Zeitverbringenspaß haben und genau das ist für mich keinerlei Zusammenleben natürlich auch mit Männern und mit Frauen gemeinsam dann da das Rathaus zu stürmen Tolle Musik zu hören, sich auszutauschen und zu tanzen und zu singen.
00:04:23: Es
00:04:24: ist vielleicht auch ein Stück weit Empowerment zu sagen so Mädels wir gehen da jetzt rein.
00:04:29: dann muss ich ein bisschen was ändern.
00:04:30: wir brauchen mehr Frauen im Rathaus kommen.
00:04:32: ich packe euch hier unter den Arm und wir gehen dahin.
00:04:34: sehr cool auf jeden Fall.
00:04:37: aber wir wollen natürlich Ja, über das Hauptthema sprechen und zwar Frauen in Führungsposition.
00:04:44: Du hast es selbst erlebt wie herausfordernd dieser Schritt sein kann und in deinem ersten beruflichen Leben so nenne ich das jetzt mal was du Industriekaufrau und Betriebswirtin und bist dann ungeplant in die Nachfolge deines Vaters gerutscht und step by step haste dich da an die Spitze gearbeitet war's auch jahrelang Geschäftsführer in der Gesellschaft darin.
00:05:04: wodurch hast du denn damals schon gemerkt dass Führung für Frauen mit Hürden verbunden ist?
00:05:10: Ja, damals war man das gar nicht so bewusst.
00:05:13: Sondern es hat sich nur in so ganz kleinen Kleinigkeiten gezeigt und da bin ich angefangen darüber nachzudenken.
00:05:19: also zum Beispiel bin ich ins Unternehmen gekommen und habe ziemlich viel mitgemacht, mitgestaltet.
00:05:26: Es hat mir Spaß gemacht.
00:05:27: und dann war so eine Situation wir hatten große Veranstaltungen Hausmesse über tausend Gästen und ich habe diese ganze Veranstaltung gemanagt.
00:05:36: Das Konzept geschrieben, mich um den Ablauf gekümmert bin auf die Bühne gegangen und hab die Gäste begrüßt.
00:05:42: und jetzt muss man sich vorstellen da war halt eben dann viele Männer natürlich auch weil Baubranche, Holzhandel und es ging darum dass hinterher die Außendienstler zu meinem Vater gegangen sind und gesagt haben.
00:05:55: du hör mal ist er erst total klar wer hier das Unternehmen übernimmt?
00:05:59: Und dann hat mein Vater gesagt Ja, Anja wird uns lange erhalten bleiben aber nie im ersten Glied.
00:06:06: Und das habe ich an dem Tag so hingenommen und hab dann eine Nacht drüber geschlafen und hab den nächsten Tag in Gebeten mit mir darüber zu reden wie er das denn meint.
00:06:14: also wieso nicht im Ersten Glied?
00:06:17: Und daraufhin hat er zu mir gesagt ja also er möchte mich nicht im Wege stehen wenn ich Kinder bekomme und eine Familie gründe.
00:06:27: Das fände ich schön, als mein Vater, dass er sich darüber gelangt macht.
00:06:30: Aber diese Entscheidung müsste ich ja selber treffen.
00:06:32: und ob er der Meinung wäre, dass ich eine geeignete Nachfolgerin wäre?
00:06:37: Und daraufhin hat er gesagt, ihr wird sich sehr freuen wenn nicht in die Geschäftsführung kommen würde.
00:06:42: Dann habe ich gedacht okay dann machen wir das!
00:06:45: entwickel ich mich, positioniere ich mich auf dem Weg und gehe mit ihr in die Geschäftsführung.
00:06:50: Und ich habe mich ja ... Ich hab zwei Brüder nicht gegen meine Brüde positioniert, sondern ich hab mich positioniert weil ich Lust darauf hatte, weil mein Vater Lust hatte mir gemeinsam zusammenzuarbeiten und so hat sich das entwickelt.
00:07:01: aber das Gespräch davor und seine Gedanken, sein ankonsches Bei.
00:07:06: Es war eigentlich... Ich bin eine Frau und ich kann ja nicht in die Geschäftsführung gehen, weil in einer männerdominierten Branche und noch jung, noch gerade mal zwanzig, kann ich ja nicht jetzt eine Geschäftshörung leiten und Kinder haben?
00:07:19: Das war für ihn in seiner Welt und in der damaligen Zeit irgendwie nicht vorstellbar!
00:07:25: Super spannend auch definitiv etwas worüber wir gleich nochmal sprechen werden bisschen ausführlicher über das Thema
00:07:31: Frauen
00:07:32: in Führung geht, Karriere und Kinderplanung.
00:07:35: überhaupt funktioniert das.
00:07:38: Aber zuerst würde ich gerne mal mit dir auf aktuelle Zahlen schauen.
00:07:42: die sind aus dem Jahr zwentzwanzig.
00:07:45: da waren in Deutschland nicht einmal dreißig Prozent Frauen inführungspositionen und damit liegen wir tatsächlich noch fünf Prozent unter dem EU Durchschnitt.
00:07:57: Und als wäre das alles nicht schon irgendwie tragisch genug, ist es auch noch so dass diese Zahl seit zehn Jahren stagniert.
00:08:04: Da tut sich wirklich fast gar nichts.
00:08:05: heißt Frauen sind in deutschen Chef-Itagen einfach noch deutlich unterrepräsentiert gilt natürlich auch für OWL muss man so sagen.
00:08:14: Auch hier sind nur wenige Frauen in den oberen Hierarchie eben zu finden.
00:08:19: Jetzt ist es so, wir haben den Fachkräftemangel.
00:08:22: Wir haben aber auch ganz klare Potenziale.
00:08:23: Also ich habe da mal eine aktuelle Zahl von der Uni Paderborn.
00:08:27: Da gibt es über fünfzig Prozent weibliche Absolventinnen.
00:08:32: Warum bewegt sich denn dann insgesamt trotzdem so wenig?
00:08:36: Ja zum einen ist das so was ich gerade gesagt hab.
00:08:39: also die Männer an der Spitze haben uns nicht auf dem Schirm.
00:08:43: Die sehen uns nicht weil sie im Kopf ihre Frau zu Hause haben, die vielleicht eben auch auf ihre Kinder aufpasst.
00:08:49: Und die Männer, die jetzt in Führungsposition sind, sind natürlich auch noch aus einer anderen Generation.
00:08:54: Das heißt also, die Männer sich damit auseinandersetzen und sagen wir wollen das Frauenentführungen gehen.
00:09:01: Die sind doch nicht in den Positionen, um die Frauen da halt mit hinzunehmen gerade in so traditionellen Unternehmen wie hier auch in der Umgebung vorhanden sind.
00:09:10: Es ist so dass das eines Wir sind nicht positioniert, nicht sichtbar Und das andere ist, Frauen gehen dann in Führung und dann an die Spitze eines Unternehmens.
00:09:20: Wenn schon Frauen da sind also wer macht den ersten Schritt?
00:09:23: Also wer geht als erstes in die Positionen, die Führungsrolle in die Geschäftshörungen um dann andere Frauen mitzuziehen nachzuholen sichtbar zu machen als Roll Model zur Verfügung zu stehen.
00:09:34: Und genau das ist es worüber wir heute auch sprechen.
00:09:37: was sind denn Roll Models?
00:09:38: wo finden wir diese?
00:09:40: Wir haben unseren Programm davon über zwei hundert fünfzig.
00:09:44: Wer kann also den jungen Frauenrollmodel sein und mit ihnen gemeinsam darüber sprechen, wie komme ich denn da oben hin?
00:09:50: Und du hast irgendwie Zahlen angesprochen.
00:09:52: Wie ist es denn in Europa und wo stehen wir?
00:09:55: Ja, wir sind eins der Schlusslichter etwas, was auch besorgniserregend ist.
00:10:01: Weil wir wollen vorne mit dabei sein!
00:10:03: Wir wollen uns entwickeln und eigenständig sein.
00:10:05: Wir wollen Start-ups und im Tradition miteinander verbinden und ein Wirtschaftsstandort sein und gerade hier in Oval genau das tun.
00:10:14: Und deswegen finde ich dass das gar nicht außer Acht gelassen werden darf wie du sagst weil der Fachkräftemangel extrem ist und diese Diversität und Diskussion darüber brauchen.
00:10:23: Wo wollen wir hin?
00:10:24: Wie wollen wir dahin kommen und all die Ideen gemeinsam einbringen?
00:10:29: Jetzt ist es aber so, dass erst mal alle aktuell männlich-weiblich divers suchen.
00:10:35: Geschlecht spielt keine Rolle für niemanden und Gleichberechtigung steht sowieso bei allen.
00:10:40: in den Unternehmensphilosophien hat man das Gefühl.
00:10:44: Und trotzdem sagen die Fakten ja ein bisschen was anderes.
00:10:46: also wenn ich jetzt mal zum Beispiel dem bereinigten Gender Pay Gap nehme der sagt, dass Frauen mit vergleichbarer Tätigkeit Qualifikation oder auch Berufslaufbahn trotzdem im Schnitt sechs Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen verdienen.
00:11:00: Klingt jetzt erst mal nicht so viel, sind aber trotzdem drei tausend Euro im Jahr die da flöten gehen?
00:11:05: Dann frage ich mich ob sich die Unternehmen auch bei uns hier in der Region auch ein paar Daboren deine Erfahrung nach genügend in die Verantwortung nehmen auch diesen Status quo zu verändern.
00:11:16: Ja das ist ja so ein Thema mit Verantwortung!
00:11:18: Da geht es dir erstmal um Bewusstsein und... Ich habe die Tage noch im Buch gelesen, dass es da umgegangen ist, dass die Frauen gleichberechtigt sein sollen und das im Grundgesetz eingetragen werden sollte.
00:11:30: Die Männer haben gesagt, wieso wir sind doch gleichberechigt?
00:11:33: Sie waren nicht dagegen, dass sie eingetragene wird aber sie hatten nicht das Bewusstsein gehabt, dass wir nicht gleichbereichtigt sind.
00:11:40: Das hat etwas mit Privilegien zu tun.
00:11:42: wenn ich selber das Privilegt habe, was ich will weil ich in Deutschland ein Mann bin dann fällt mir nicht auf, welche anderen Bereiche egal jetzt ob Frauen oder andere Gruppen diskriminiert werden.
00:11:58: Das heißt also das Bewusstsein dafür zu erlangen, aufmerksam darauf zu machen – das ist wichtig und das eine große Aufgabe.
00:12:05: und wenn wir heute das Internet aufmachen oder Zeitungen aufschlagen oder Bücher kaufen, dann ist es voll davon von diesem Thema nur dadurch, dass wir es darstellen und positionieren in diesen Bereichen noch nicht ankommt.
00:12:25: Und das hat damit zu tun, dass ich manchmal sogar denke vielleicht ist auch zu viel.
00:12:29: Vielleicht sind's einfach viel zu viele die sagen was alles schiefläuft mit viel zu großen Erwartungen und Forderung hier in Palaboren auch an den Start gehen und vielleicht ist es einfach wichtig sich antisch zu setzen, um mal drüber zu reden.
00:12:44: Was genau ist denn die Erwartungshaltung und was genau wollen wir denn gemeinsam erreichen?
00:12:49: Und vielleicht können wir dann einfach nur über Schritt für Schritt sprechen weil wenn wir alle das Ziel haben dass gemischte Führungsteams das sind was wir wollen, dann es ist doch wichtig darüber nachzudenken.
00:12:59: wie kann man das erreichen?
00:13:00: aber dann auch gemeinsam und woran hakt's denn?
00:13:02: das ist ja deine Frage auch.
00:13:04: wieso ist es denn heute so und ich glaube es ist das fehlende Bewusstsein Zeit, die man sich nicht nimmt, sich gemeinsam darüber auszutauschen wie man es ändern kann.
00:13:13: Und du hattest das ja auch gesagt beziehungsweise sogar am Beispiel deines Vaters auch schon angesprochen?
00:13:20: Es geht halt auch darum Rollenbilder aufzubrechen und eben auch diesen Mythos Frauen müssen sich entscheiden zwischen Familie und Karriere dass wir den Aufbrechen.
00:13:31: denn immer wenn wir über das Thema Frauen in Führungsposition sprechen diskutieren im gleichen Atemzug, ob das überhaupt möglich ist.
00:13:39: Ob Familie und Karriere vereinbar sind?
00:13:42: Und ich wollte dich fragen – Ist es denn ein Mythos oder ist es aber auch vielleicht ein Stück weit Realität dass Frauen sich entscheiden müssen, aber nicht weil sie das wollen sondern weil die strukturellen Voraussetzungen einfach nicht gegeben sind dafür, dass beides funktioniert zusammen?
00:13:58: Ja, alleine darüber könnten wir jetzt wahrscheinlich einen Podcast machen.
00:14:02: Es ist so, dass sich viele Frauen das nicht zutrauen.
00:14:06: Das ist eine Doppelbelastung, weil die Frauen tragen den Mental Load.
00:14:10: Also das ist so dass sie sich Gedanken machen welche Regenjacke wird denn heute angezogen oder sind die Schuhe noch groß genug?
00:14:15: Das ist typisch und normal.
00:14:18: wenn wir dann auch geschauen dass Deutschland schon sehr traditionell ist also dass wir schon gerne auch dieses Sicherheitsgefühl haben wer es steht jetzt an welcher Stelle wo und wie zeigt sich ein Bild Wie zeigen wir uns auch im Ausland Dann kommt das auch noch dazu, dass Frauen sich Gedanken machen.
00:14:35: Wo ist denn überhaupt meine Position und meine Rolle?
00:14:37: Und wenn sich jetzt Frauen überlegen, dass sie sagen ich möchte aber gerne in ein Unternehmen gehen und ich möchte gerne egal ob jetzt in der Wirtschaft oder in der Führungsposition oder an einer Maschine oder in einer Produktion oder als Ingenieur oder in eine Wissenschaft arbeiten dann geht es darum wie schaffe den ganzen anderen Wünschen, die ich noch habe, übereinanderzubringen.
00:15:01: Und wenn du sagst, haben wir da nicht auch strukturelle Probleme?
00:15:04: Ja haben wir!
00:15:05: Wir haben struktuelle Probleme – es gibt nicht genug Kita-Plätze und nicht genug Unterstützung für diese Frauen.
00:15:10: Das heißt also, wenn Frauen in das Programm Cross Mentorium UVL gehen und sagen Ich bin deswegen hier weil ich überlege kann ich denn überhaupt in Führung gehen und gleichzeitig Familie planen?
00:15:22: Dann ist es so, dass sie sich mit Frauen unterhalten, die es geschafft haben und sich Gedanken gemacht haben.
00:15:26: Wie sieht denn mein Netzwerk aus um mich herum?
00:15:29: Wie steht's dir mit den Eltern, Schwiegereltern, Freunden, mit einem Kita-Platz?
00:15:33: Und wie genau kann ich das schaffen?
00:15:35: auch?
00:15:36: Da kommt der Punkt bitte Augen auf bei der Partnerweil, mit meinem Mann drüber zu sprechen und gemeinsam überlegen, wie schaffen wir es dann, gemeinsam Kinder in diese Welt zu setzen, sodass unsere Kinder und darum gehts – Ich habe zwei Töchter!
00:15:49: zukünftig sich diese Frage vielleicht nicht mehr so intensiv stellen müssen, sondern einfach machen können was sie wollen.
00:15:55: Die eine Tochter möchte Psychotherapeutin werden die andere möchte Ärztin werden.
00:15:59: es wäre doch fatal wenn beide das nicht werden würden nur weil seine Frau sind.
00:16:04: auf jeden Fall.
00:16:05: ich habe da in einem deiner kinos auch noch ne zahl gesehen die ich ganz interessant fand und zwar stand da dass Und da habe ich mich bei der Zahl gefragt, was bedeutet die?
00:16:23: Guckt mal.
00:16:24: Hey über die Hälfte der Frauen in Entführung haben Kinder.
00:16:28: oder bedeutet die Zahl?
00:16:30: Boah!
00:16:30: Da geht noch was weil wenn wir mal schauen, was mit den Männern in Entführung ist.
00:16:35: Die sind halt fast alle Väter.
00:16:37: also wie ist diese Zahl einzuschätzen?
00:16:40: Sechsundfünfzig Prozent
00:16:41: finde ich eine sehr gute Frage.
00:16:43: Also Ich bin der Meinung, der geht nochmal.
00:16:45: Natürlich müssen die Frauen auch wollen.
00:16:47: Ich bin überhaupt nicht eine Verfechterin davon, dass ich sage jetzt müssen alle Frauen morgen arbeiten und alle an die Spitze.
00:16:53: wenn Frauen zu Hause bleiben möchten und die Kehrarbeit machen möchten dann sollen sie das bitte tun.
00:17:00: aber es soll nicht Frauen tun weil sie ne Frau sind und es sollen nicht Männer arbeiten weil sie Männer sind und also nicht Männer das Geld ran holen und die Frauen die Kehre hat leisten sondern ist wichtig dass sie gemeinsam überlegen wer möchte eigentlich was?
00:17:13: Also sich von diesen Rollen lösen Und diese sechsten Fünfzig Prozent, die war mir wichtig damals zu sagen.
00:17:19: Weil es ist nicht das es ein Hindernis gibt dass Frauen mit Kindern in Führung gehen oder arbeiten sondern das Hindernissen im Kopf der Menschen, die darüber nachdenken wie schafft sie das?
00:17:31: Und das ist jetzt zur Geschichte.
00:17:32: zurück vom Anfang.
00:17:34: doch bitte die Entscheidung der Frau und nicht die Entscheidung von irgendwelchen anderen Menschen Die denken Sie müssten sich da einmischen sich Gedanken machen sie unterstützen oder vielleicht auch beschützen.
00:17:43: Ich traue jeder Frau hier im Land zu, dass sie selbst entscheiden kann.
00:17:48: Was schafft sie?
00:17:49: Welche Unterstützung holt sie sich und wie möchte Sie ihr Leben gestalten?
00:17:53: Ganz allein deswegen weil sie Lust drauf hat!
00:17:56: Bei mir ist es so das ich Mama geworden bin schon recht früh und mein Studium dann absolviert habe an der Uni Paderborn mit meinem Kind zusammen sozusagen als junge Mutter Und daher weiß ich auch natürlich nicht, wie es ist als Führungsposition Mama zu sein.
00:18:15: Aber ich weiß was für eine große Herausforderung es ist eben seine Karriere voranzutreiben und gleichzeitig eben auch noch Zuhause ein Kind zu haben.
00:18:25: Du hast ja auch zwei Töchter.
00:18:27: du warst glaube ich auch alleinerziehend in der Zeit deiner beruflichen Neuorientierung.
00:18:32: Wie war das für dich?
00:18:33: Wie hast du diese zeit erlebt und wie herausfordern war das vielleicht auch?
00:18:38: Ja Genau, das ist immer ab pro Lebensphase vom Kind unterschiedlich.
00:18:43: Du hast jetzt gerade die berufliche Neuorientierung angesprochen.
00:18:46: in der beruflichen und neuer Orientierung habe ich in Bielefeld Psychologie studiert weil ich das Wissen haben wollte zu dem was ich mir gedacht habe wie Menschen funktionieren und wie Organisationen ticken.
00:18:56: deswegen habe ich Arbeits- und Organisationspsychologie studierend nachdem ich die praktische Erfahrung gesammelt habe Und konnte das gut mit den Kindern vereinbaren, weil ich habe die sogar Freitas mitgenommen zum Tutorium.
00:19:07: Die saßen dann in der Statistik-Tutorium neben mir haben Bilder gemalt und es war gar kein Problem.
00:19:13: Das Problem ist ja das was wir uns denken und meine große Tochter ist noch ganz stolz darauf dass sie im Entwicklungspsychologiebuch eine Rolle spielt also hat sie da als Psychologiestudentin ihr eigenes Video gesehen weil jetzt da um Objekt Permanenz ging den was mitzugeben, die mitzunehmen.
00:19:30: Den das zuzumuten gleichzeitig aber natürlich auch das zu schaffen mit dem Zeit zu verbringen.
00:19:36: und da würde ich gerne nochmal zurückgehen auf die Anfänger.
00:19:38: also als ich Geschäftsführerin war und meine Kinder noch ganz klein waren und in der Kita waren habe ich das folgendermaßen gelöst also für mich war das ein gangbarer Weg für meinen damaligen Mann auch Ich hab die Kinder morgens bis circa neun Uhr in die Kita gebracht dann haben sie da gespielt Mittag gegessen und ich habe die Kita gebeten, sie schlafen zu lassen.
00:20:01: Die Kinder wurden nach dem Mittagessen zum Schlafen gelegt und ich hab gebetend sie schlafensulassen.
00:20:06: Und wenn ich sie nametags dann um drei oder vier abgeholt habe haben Sie meist noch geschlafen während die anderen Kinder schon gespielt haben.
00:20:12: Ich habe sie dann abgeholt und mit nach Hause genommen bis abends um acht, neun Uhr.
00:20:17: Mit denen gemeinsam Zeit verbracht.
00:20:18: Das heißt also wir haben unseren Tag ganz anders gestaltet als das man üblicherweise tut.
00:20:23: Somit hatten meine Kinder aber gar nicht das Gefühl dass ich nicht viel da bin sondern Sie haben mich ja nur morgens circa drei Stunden nicht gesehen.
00:20:30: Dann haben sie geschlafen und dann war ich schon wieder da.
00:20:33: Das heisst also Wir haben ganz viele Zeiten miteinander verbracht.
00:20:35: Klar ist es so die Freizeit leidet, also man geht nicht viel auf Partys oder so.
00:20:39: Man kümmert sich dann nur die Familie.
00:20:42: deswegen wenn du mich fragst gibt es Einschränkungen für Mütter in Führungspositionen?
00:20:47: Ja es gibt Einschrankungen aber für mich war das keine gefühlte schwierige ich habe nichts entbeeren müssen sondern für mich hat genau das so gepasst und für meine Kinder auch.
00:20:59: Das ist super spannend, weil ich das irgendwie ähnlich erlebt habe bei mir.
00:21:03: Ich hab da eher von außen gesagt bekommen,
00:21:05: boah krass!
00:21:07: Das ist ja eine ziemlich heftige Doppelbelastung die du da hast und wie hast du das nur geschafft?
00:21:12: Und mir wurde immer wieder auch von Außen signalisiert dass das auch super schwierig ist ganz... Noch ganz am Anfang, als ich schwanger wurde, wurden mir gesagt, dein Leben ist jetzt sowieso vorbei.
00:21:24: Da war ich halt quasi am Ende meiner Schule aufbauen und im Übergang zum Studium da haben die gesagt das schaffst du sowieso nicht aber ich selbst habe das eigentlich gar nicht so... als Herausfordernd erlebt.
00:21:37: Ähnlich wie bei dir, ich hatte meinen Flow, ich hätte meinen Drive mit meinem Kind und das hat alles total gut funktioniert auch für mich als Studentin an der Uni Paderborn sehr familienfreundlich.
00:21:47: Ich konnte da super mein Studium eben absolvieren und gleichzeitig Mama sein.
00:21:52: Das war überhaupt gar kein Thema Und deswegen finde ich das irgendwie gerade so spannend dass man als Mama dieses Kind hat und die vielleicht die Doppelbelastung.
00:22:01: natürlich ist es auch anstrengend aber Man selbst kriegt meistens eher von außen gesagt, wie viele Hürden man angeblich so überwinden muss.
00:22:11: Ja du sprichst was an wo wir anscheinend ähnlich ticken?
00:22:14: Also ich hätte nicht nur Mama sein können also ich hatte keine Energie dafür gehabt.
00:22:19: das bedeutet mir wäre das schwer gefallen nur zu Hause zu sein und mit den Kindern mit Lego zu spielen.
00:22:25: Das zu tun hat mir viel Spaß gemacht und dem Bücher vorzulesen mit denen gemeinsam etwas zu malen.
00:22:31: Aber das nur zu machen, hätte mir nicht ausgereicht.
00:22:34: Ich wäre nicht genug gefordert gewesen bzw.
00:22:37: hätte keine schönen Ideen und gute Laune mitgebracht.
00:22:39: Und so habe ich jeden Nachmittag gute Launde mitgebracht.
00:22:44: Vielleicht nicht jeden Nach Mittag aber für den Nachmittage... ...und die Kinder haben gespürt dass beides geht.
00:22:49: also ich gehe davon aus in Selina lass uns mal schauen dein Sohn wird vielleicht auch hingehen und sagen verstehe gar nicht wo das Problem ist.
00:22:55: meine Mama hat es auch gemacht.
00:22:56: Lass uns mal wieder in diesen Gedanken des Role Models gehen.
00:22:58: Wir sind Role-Models, wir haben es einfach gemacht.
00:23:00: Wir haben da nicht drüber nachgedacht und es hat Spaß gemacht.
00:23:03: Andere haben es kritisch gesehen.
00:23:05: zu Recht dürfen Sie weil sie vielleicht ein anderes Leben führen, weil sie einen anderen Fokus setzen?
00:23:08: Weil sie das vielleicht auch überfordert hätte.
00:23:10: Mich hat's überhaupt nicht überforderdet.
00:23:12: mehr hat Spaß gehabt.
00:23:13: und allen denen es Spaß macht und die ist nicht überordert die sollten es tun und ich finde dass ist wichtig
00:23:18: absolut.
00:23:19: und trotzdem hast du natürlich vollkommen recht wenn du sagst Man darf jetzt aber auch nicht unsere Erfahrung generalisieren.
00:23:27: Es gibt nun mal einfach noch strukturelle Hürden, wenn wir zum Beispiel die Betriebskitas ansprechen, die du auch gerade erwähnt hast es gibt einfach zu wenig Kita-Plätze.
00:23:36: Top Sharing, Teilzeitführung sind auch so Angebote, wie sagt Du's mir in Paderborn schon angekommen sind?
00:23:46: Sind die Paderborne Unternehmen gut aufgestellt und nicht so gut aufgestellt?
00:23:50: Nein das ist nur nicht angekommen!
00:23:51: Und ich weiß nicht, wie lange es noch dauert.
00:23:54: Wenn wir nach Berlin schauen und da ist das normal – aber wir sind nicht Berlin!
00:23:57: Wir sind unterschiedlich und Berlin hat dafür andere Schwierigkeiten, andere Herausforderungen als die haben.
00:24:04: Das heißt lass uns schauen, wie wir mit der Mentalität, die wir in Paderborn haben, es schaffen für jeden oder jede das so darzustellen dass es funktionieren kann.
00:24:15: Das heißt nicht, dass wir das auf einem Silber-Tablet servieren müssen.
00:24:20: Wir können das alles nicht weil die Unternehmen oder die Politik sich da nicht genug vereinsetzt sondern ich finde es sind alle gefragt also Unternehmen, ich persönlich und die Politik um zu schauen wie ich mir den Job schaffen kann der für mich aber halt eben auch und dann möchte ich gerne nochmal was zu sagen für OWL wichtig ist.
00:24:38: Also werden uns nicht weiter entwickeln wenn Diese Diversität hier schaffen und nicht gemeinsam mit dem Diskurs gehen.
00:24:44: Und den Frauen oder eben den Eltern die Möglichkeit geben zu arbeiten, um Kinder zu haben.
00:24:51: Und nochmal genau wie du es gesagt hast – die wollen!
00:24:54: Das ist wichtig.
00:24:55: wenn ich will kann ich was bewegen und die sollen arbeiten dürfen können.
00:25:00: eine Möglichkeit zu schaffen, sich dafür einzusetzen darüber zu reden und die Hürden anzusprechen.
00:25:08: Und natürlich immer wieder in den Diskurs auch zu gehen.
00:25:11: Also wir hören es gibt immer noch viel zu tun und das Cross Mentoring UWL das bietet in diesem Prozessjahr Lösungsansätze und Unterstützung.
00:25:20: seit twenty-einzwanzig leitest und entwickelst du das Programm?
00:25:24: Du hast es übernommen von Deiner Mentorin Barbara Tiges-Mettenmeier.
00:25:29: was macht denn dieses Programm?
00:25:32: doch anders als klassische Mentoring Ansätze?
00:25:36: Ja, erstmal finde ich grundsätzlich dass der Mentoring-Ansatz ein guter ist.
00:25:42: Es ist was Positives weil Erfahrung trifft auf Neugierde und wenn Erfahrung auf Neu Gierde trifft dann können wir uns entwickeln und das heißt da ist Mentoring überall gleich.
00:25:51: also wenn ich eine erfahrene Person oder eine Expertin habe der etwas weitergibt und nicht daran interessiert bin mich zu entwickeln kann es nur gut werden.
00:26:01: uns jetzt so besonders macht, ist die Dynamik, die wir hier in Paderborn haben und Umgebung in Oval.
00:26:06: Diese mittlerweile über zweieinhalbfünfzig Mentoren und über zweihundert Partner-Unternehmen.
00:26:10: Und neueste Stand fünfundundfünfzig Mantis.
00:26:14: Und übernommen habe ich das Ganze, du hast es eben gesagt, zwei tausend einzwanzig mit zweieinerzechsten neunzig Mantis.
00:26:21: Das heißt also... Wir haben fast verdoppelt die Menti Anzahl!
00:26:25: Wenn wir die Mentore dazu nehmen, die zweieineinhalbzig, dann sind wir fast bei achthundert Personen, die an dem Programm bisher teilgenommen haben.
00:26:33: Die Mentoren nehmen häufiger Teil also immer das dauerte mal ein Jahr und dass sie sagen euch möchte wieder mitmachen.
00:26:41: Das heißt es sein kann sie mehrere Jahre in den hintereinander Mentoren sind.
00:26:45: Und das führte zu Dass Sie zum einen genauer wissen was mentis erwarten Zum anderen reizt sie daran aber auch diese ausforsch mit der nächsten generation.
00:26:55: Sie wollen hören wie verändern sich Frauen, Talente?
00:26:59: was erwarten die heute von dem Unternehmen?
00:27:01: Was erwarten sie von ihrer Rolle als zukünftiger Führungskraft.
00:27:06: Welche Fragen haben die und was wir den bieten und warum das so stark wächst ist dass die Mentoren und mittlerweile auch Mentoren teilnehmen falls ihr das Netzwerk so schätzen diesen Austausch dieses miteinander statt übereinander reden gemeinsam Talente entwickeln drüber nachdenken was können wir verändern und es dann auch tun?
00:27:27: Jetzt schaue ich hier auf einen Whiteboard und da ist ein Plakat dran mit ganz vielen Gesichtern drauf, die miteinander gematched sind.
00:27:38: Also immer ein Menti oder eine Mentor sind da vereint und da frage ich mich natürlich
00:27:46: wie?
00:27:47: matcht ihr die denn zusammen, wie funktioniert das?
00:27:49: Ist das ein bisschen wie Tinder also dass man irgendwie schon auch so ja eine kleines Profil hat und dann schaut oh wie könnte das funktionieren.
00:27:57: Also habt ihr hier so tausend Bilder auf dem Tisch liegen und versucht die hin- und herzuschieben bis es dann passt?
00:28:03: Ja Tinder das ist genau das stichwort.
00:28:05: so ungefähr geht's natürlich noch viel mehr.
00:28:09: bei Tinder gehts ja nur um zwei, drei Aspekte.
00:28:12: Und man möchte glaube ich auch ein bisschen was anderes erreichen mit Tinder als mit Cross Mentoring UVL.
00:28:17: Das heißt also es funktioniert folgendermaßen wir bekommen einen ausführlichen Portrebogen von Nermenti die sich Gedanken machten wo möchte sie hin?
00:28:24: Was möchte sie in dem Jahr erreichen schonmal sich mit Zielen auseinandersetzt.
00:28:28: Es geht dann in ein Onboarding-Interview, was eine Kollegin von mir führt mit Dermanti und auch der Führungskraft.
00:28:35: Das heißt also die oder Dermantie gehen in das Gespräch und auch die Führungskraft umzufragen, was möchte denn das Unternehmen?
00:28:43: Um das schon mal abzugleichen.
00:28:44: Wir nennen es Trialog, um nachzufragen wer möchte ja eigentlich was und können wir das erfüllen.
00:28:50: Das heisst ist es so?
00:28:52: wo liegen die Hürden?
00:28:53: Wo liegen die Herausforderungen?
00:28:54: Was ist das Ziel?
00:28:55: Das ist die große Frage welche Persönlichkeit steckt bei der unter dem Menti dahinter, um was erwarten die Wührungskräfte so dass wir hingehen können und sagen können okay aufgrund der Fragestellungen der Zielsetzung.
00:29:06: Aufgrund der Unternehmenskultur, die wir kennengelernt haben, die man uns erklärt hat und wo wir von außen auch drauf schauen und auf Grund der Persönlichkeit suchen wir dann den oder die passende Mentorin aus, die dann die Menti unterstützt.
00:29:21: und du hast es eben angesprochen hier hängt jetzt eine Wand vom Mixt-Jahrgang Juli twenty-fünfundzwanzig mit Mix gestartet, das heißt Männer und Frauen.
00:29:30: Und im März und im September starten wir immer mit pure.
00:29:33: Das heißt nur Frauen unter sich um sich unter Frauen auszutauschen weil genau da kommen wir her aus der Frauenförderung und das nehmt noch einen großen Stellenwert ein.
00:29:43: Wir haben eben schon drüber gesprochen.
00:29:44: was können wir tun Frauen diese Hürde zu nehmen und diese Ängste vor der Führungs Rolle und auch den Mut geben, in Führung zu kommen sich zu positionieren und sichtbar zu werden.
00:29:56: Und das ist ein großer Bestandteil des Programms.
00:30:00: Am vierundzwanzigsten März zwei tausend sechsund zwanzig wird das Programm zwanzich Jahre alt.
00:30:07: Welche Effekte hast du denn bei den teilnehmenden Unternehmen gerade hier aus Paderborn beobachtet?
00:30:13: Was hat sich so nachhaltig verändert?
00:30:16: Am Anfang war es so, als Barbara Theges-Mettmeyer die Idee hatte mit der Landesregierung das ganze Programm aufgesetzt hat.
00:30:23: Es wurde dann noch gefördert was?
00:30:25: so dass die Unternehmen das noch gar nicht auf dem Schirm hatten.
00:30:27: Das heißt Frauenförderung war noch gar nichts so akut.
00:30:31: Es ging eher darum die Unternehmen erst mal darauf aufmerksam zu machen.
00:30:35: Das haben wir heute gar nicht mehr.
00:30:37: also jedes Unternehmen was wir ansprechen oder von denen wir angesprochen werden hat aufm Schirm das Diversität Sinn macht.
00:30:45: vorangetrieben werden sollte, dass wir durch den Fachkräftemangel alle Potenziale mitnehmen und keine Braach liegen lassen.
00:30:52: Und ich freue mich dann auch über diesen Austausch.
00:30:55: Wir hatten jetzt letzte Woche in der Volksbank Paderbornen-Gespräch und da haben wir mit dem Vorstandsvorsitzenden Ansgar Keter intensiv diskutiert darüber das er über fünfzig Prozent Frauen in der Bank hat aber nur eine oben im Vorstand und zwar erst seit und er hat deutlich gesagt, was er alles tun will dafür dass sich das ändert.
00:31:17: Und jetzt ist die Bank ja auch eher ein konservativer Bereich, ein Dienstleistungsbereich und ich finde es ein schönes Beispiel dafür, dass wenn eine Bank in den Oval sich darüber gelangt macht wie sie Frauen in Führung bringt dann tun das auch die anderen Unternehmen und genau das erleben wir.
00:31:33: Die anderen Unternehmen machen das.
00:31:34: Sie machen sich Gedanken.
00:31:35: nicht nur die Start-ups sondern halt eben auch Unsere großen Kunden und langjährigen Partner sind Ötka und Miele zum Beispiel, die schon seit Jahren darüber nachdenken wie sie mehr Frauen in Führungspositionen platzieren positionieren können.
00:31:47: Wir tauschen uns jedes Jahr darüber aus und jedes Jahr kommen wir einen kleinen Schritt weiter.
00:31:54: Das zeigt auf jeden Fall, dass sich in OWL Rundumsthema Diversität und auch female Empowerment schon was tut.
00:32:02: Aber man muss natürlich auch sagen nicht erst seit gestern.
00:32:05: das zeigen auch mit unter die Managerin OWL.
00:32:08: Die sind ja entstanden aus dem Cross Mentoring OWL Programm.
00:32:12: Auch die feiern im März am thirteenth März ihr zehnjähriges.
00:32:17: Und da wollte ich mal fragen, welche Rolle spielen in solchen Initiativen wie diese aber auch der Gründerin stammtisch?
00:32:24: Der Wirtschaftsförderung Paderborn oder die Female-Only Events.
00:32:28: Die von der Garage thirty dreizig dem Gründungszentrum der Universität Paderborne unterstützt werden für weibliche Karrieren hier vor Ort
00:32:36: sind elementar.
00:32:38: ohne diese Möglichkeiten und dieser Netzwerke würde sich Das nicht so ranzangent entwickeln, wie sich das gerade entwickelt.
00:32:44: Also diese Sichtbarkeit und Positionierung ist es so dass Männer schon viel länger Netzwerke leben.
00:32:52: Das heißt früher auf Schützenfesten, sich austauschen in Männergruppenschießvereinen was auch immer es da gab ja auf die Jagd gegangen sind um jetzt mal stereotypisch zu sein obwohl ich nicht gerne stereotypische bin.
00:33:04: Es ist aber wichtig Frauennetzwerke zu fördern und Frauen sich unter sich austauschen zu lassen, um genau diesen Austausch auch darzustellen.
00:33:12: Und wenn wir uns die Managerin OVL dann gucken, dann ist es so dass ich sehr gerne mit denen zusammen arbeite.
00:33:19: ganz viele von diesem Manager in OVl sind mittlerweile Mentoren oder Warn-Mentoren und sind jetzt Managerinnen in Oval.
00:33:28: das bedeutet wir unterstützen gegenseitig tauschen uns aus positionieren Und unterhalten uns auch über den Markt und die Karrieren hier in OVL.
00:33:39: Anfangs, so etwas über einen Jahr her ist es da hast du ... Und da sind jetzt auch Männer mit an Bord sozusagen.
00:33:52: Auch die dürfen Programme mit durchlaufen, denn ihr habt es auf eure Agenda geschrieben in UWL die Gleichstellung in der Arbeitswelt aktiv voranzutreiben weil eure Auffassung ist dass das eben nur funktioniert wenn auch beide Geschlechter gleichermaßen gefördert werden.
00:34:10: also Warum ist Gleichstellung kein reines Frauenthema, sondern ein gemeinsamer Prozess?
00:34:16: Weil es mir wichtig ist dass wir niemanden etwas wegnehmen wollen durch Frauenförderung.
00:34:21: Es geht nicht darum jetzt die Frauen sollen nicht die Männer ersetzen, sondern es geht darum wenn einen Team zukünftig nur noch aus Frauen besteht es das genauso wenig divers, wenn man ein Team nur durch Männer besteht.
00:34:31: Das heißt also, es geht doch darum eine gute Mischung zu schaffen und deswegen ist es wichtig dass wir beide Talente fördern.
00:34:37: Wenn wir jetzt nur noch Frauen fördern, dann ist es genau so kompliziert in zwanzig Jahren wie wenn wir jetzt nun auch Männer fördern.
00:34:44: als heißt also wenn wir beide gleichermaßen fördern haben die Chance auch gemeinsam diverse Teams zu schaffen uns Gedanken zu machen und uns darüber auszutauschen wo wir denn mit OWL hin wollen.
00:34:54: Und diese Unterschiedlichkeit und diese unterschiedliche Rangehensweise, die bringt uns genau dann auch dahin wo wir erfolgreich sein werden mit Oval.
00:35:04: Und Paderborn zeigt sich ja dann auch ziemlich offen was das Thema angeht oder?
00:35:09: Also man möchte ja sich mit Diversität beschäftigen.
00:35:12: hier.
00:35:13: Ja, Paderborren zeigts sich sehr offen und ich finde es zeigt auch ein bisschen das Paderbornlied.
00:35:17: also immer wenn ich an Paderborne denke ich weiß nicht wie's dir geht das Signal aber mir ist es so Ich finde dieses Offen nicht plassiert, wir zeigen vor Fremden keine Scheu.
00:35:27: Wir sind herzlich manchmal auch stur und lassen uns mal schauen ja wir sind manchmal sturn vielleicht brauchen wir im Moment länger bevor wir uns auf was Neues einlassen.
00:35:35: aber wenn wir uns dann einlassen weil wir herzlich und offen sind dann lassen wir es auch voll und ganz drauf an und deswegen habe ich mich sehr gefreut.
00:35:42: Ich hab' ja zwei tausend vierundzwanzig im Rathaus schonmal über Frauenförderung gesprochen bzw am Weltfrauentag darüber gesprochen Was das bedeutet Frauen in Führungen zu bringen.
00:35:52: Und jetzt stehen wir heute hier, beziehungsweise wir sitzen und reden wieder darüber.
00:35:58: Das heißt es wird immer wieder zum Thema und für mich auch wichtig dass wir so mit dran bleiben.
00:36:06: Es ist nicht mehr ungewohnt ich werde in der Stadt darauf angesprochen das wird nachgefragt und ich würde gerne nochmal einmal zu dem Punkt kommen Karnevalverein im Paderborn.
00:36:17: die Frauen die da mitgegangen sind das waren alles Mentoren Also es sind aus dem Programm Mentoren mitgegangen, die Lust haben gemeinsam auch zu feiern sich zu vernetzen und das ist auch Paderborn.
00:36:28: Zu feiern, sich vernetzten, sich auszutauschen, Netzwerke zugrunden zu nutzen.
00:36:32: und deswegen alle Netzwerken, die du eben angesprochen hast, führen dazu dass wir uns austauschen und uns mit uns selbst auseinandersetzen Spaß haben aber auch uns alle weiterentwickeln.
00:36:43: Also es ist auf jeden Fall was im Wandel.
00:36:45: und auch nochmal um auf die x-drei Y-Game herzukommen.
00:36:51: Da ist es ja auch eben wichtig, dass Männer mit involviert werden, in den Prozess mit reingenommen werden, dass sie ihre eigenen Rollenbilder und auch die Privilegien erkennen und reflektieren und dann auch aufbrechen.
00:37:05: Ich spreche das noch mal an weil wir auch über Führung im Jahr ist ja immer noch so ein Irrglaube, dass Frauen nicht geeignet sind für eine Managerin-Position.
00:37:23: Weil angeblich Durchsetzungskraft, Risikoporeitschaft und Selbstsicherheit zum Beispiel alles so skills sind die man eher männlichen Führungskräften zuspricht.
00:37:34: Ich weiß, dass du von diesen Klischees gar nichts hältst.
00:37:39: Aber es ist irgendwie immer noch so ein bisschen in den Köpfen der Leute.
00:37:42: Also Führung heute?
00:37:45: Was würde gute Führungen für dich bedeuten?
00:37:48: Gute Führungsbedeutet, dass wir uns nicht mit Stereotypen auseinandersetzen.
00:37:53: Wie es geschafft haben, dass es egal ist welches Geschlecht die Führungskraft hat.
00:37:58: Dann haben wir es geschafft.
00:37:59: also dann ist es für mich so das ich sage wow jetzt kann ich mich zurücklehnen.
00:38:03: Jetzt haben wir aus den Köpfen verbannt.
00:38:05: bis zu dem Zeitpunkt hält sich leider Die ganze zeit als frauen einfühlsam sind und unterstützend Empowernd und hilfsbereit und hören gut zu.
00:38:17: Und Männer durchsetzungsstark und ergebnisorientiert, wir setzen in der Wirtschaft natürlich das auch immer mit Umsatzgleichen, mit Erfolg eines Unternehmens.
00:38:27: wenn wir hingehen und sagen okay das soll so sein!
00:38:29: Wir wollen Ergebnisorientiert und Durchsetzung stark sein Dann würden wir natürlich sagen, wenn wir bei dem Stereotyp bleiben, wir müssten nur noch Männer an die Macht haben.
00:38:38: und jetzt kommt genau das was du sagst.
00:38:40: Jetzt kommt die Gesellschaft und sagt aber wir brauchen doch die, die die Teams unterstützen!
00:38:43: Wir müssen gemeinsam etwas erreichen.
00:38:45: Wir wollen gemeinsam nach vorne gehen und wir können nicht mehr alles wissen und der Markt hat sich sowieso gewandelt und wir müssen uns in Meetings zusammensetzen und alle hören um neue Ideen zu entwickeln, um somit Wachstum zu generieren Und dann würden wir ja in diese Teams quasi nur Frauen setzen.
00:39:02: Also das wäre totaler Unsinn, weil wenn wir davon weggehen... ...dann hat jeder Mensch in sich eine Durchsetzungstärke.
00:39:10: Da kann man meine Kinder gut fragen Wenn ich was will Dann bin ich als Frau sehr durchsetzungsstark.
00:39:14: also egal ob Frau oder Mann Und ich bin auch sehr einfühlsam, das heißt also egal ob Frau oder Mann, egal was wir sind, Stereotypen helfen uns nicht weiter.
00:39:23: Es hilft uns so weiter zu schauen dass wir in dem Team Menschen haben die sich zu einem Punkt durchsetzen, dass wir Menschen haben, die einfühlsamen sind und andere Menschen mitnehmen können, die führen wollen, sich für andere Menschen interessieren aber die natürlich auch das Ergebnis des Unternehmens nicht aus dem Auge verlieren.
00:39:39: Das heißt wir brauchen eine Mischung aus alledem Und da geht es eher um Rollen.
00:39:43: Also welche Rollen müssen wir besetzen?
00:39:44: als welche Geschlechter müssen wir hier in die heutigen Führungsteams holen?
00:39:49: Dann natürlich am Abschluss nochmal der Blick nach vorne, in die Zukunft.
00:39:55: was müssen die Unternehmen auch hier im Paderborn denn konkret tun, um mehr Frauen in Führungen zu bringen und auch für die Führungszugewinn damit es eben auch diverse Teams gibt an der Spitze
00:40:09: Man sagt es ja manchmal so schön alte Zöpfe abschneiden, das heißt sich für neues Öffnen zuhören.
00:40:16: Sich damit auseinanderzusetzen.
00:40:18: Nicht jede Frau braucht das Gleiche!
00:40:20: Also ich kenne viele Frauen die wollen keine Kinder.
00:40:22: also was bringt das jetzt nur über Kitaplätze zu sprechen?
00:40:25: Diese Frauen gehen in Führung ohne Kinder.
00:40:27: Was wollen denn diese Frauen?
00:40:29: und Die Gespräche mit den Männern in einem Mixprogramm machen mir unendlich Spaß, weil die Männer heute da stehen und sagen okay wem werde ich jetzt wie gerecht?
00:40:38: Meine Frau die Karriere machen will oder meinem Chef der will das sich keine Elternzeit nehmen.
00:40:42: Also wir schaffen es auch die Männer mit einzubinden.
00:40:45: Das heißt also die Unternehmen sollten überlegen die Personen die sie heute haben, die Talente die sie fördern wollen.
00:40:51: was wollen diese Talente?
00:40:53: Was brauchen Sie, um erfolgreich zu sein?
00:40:55: Wie können sie Ihre Arbeitsleistung in das Unternehmen reinbringen.
00:40:58: Wie können Sie ihn teamserfolgreich OVL nach vorne bringen und so mit Wachstum generieren?
00:41:03: Das ist die Frage, die Sie sich stellen sollten und die ist so individuell wie wir beiden individuell sind.
00:41:09: Und
00:41:09: d.h.,
00:41:11: zu hören, sich Gedanken machen gemeinsam entwickeln und es sind nicht immer die Betriebskitas, die zu einem Erfolg einer Diversität führen.
00:41:20: Und ganz persönlich, was möchtest du jungen Frauen mitgeben?
00:41:26: Die vielleicht gerade ihren Abschluss an der Unipada Board machen oder eine Ausbildung abschließen und sich überlegen.
00:41:34: Wie komme ich ganz an die Spitze?
00:41:35: will ich das überhaupt?
00:41:36: kann nicht dass überhaupt.
00:41:37: Was würdest du denen mit geben
00:41:39: seit mutig steht auf geht nach vorne traut euch ihr müsst nicht hundertzwanzig Prozent können bei all Das Oversinking was sie da vor euch nimmt also Was mit euch durchgeht manchmal führt nur dazu, dass ihr gar nichts tut.
00:41:52: Jedenfalls ist das was ich meistens hören von den Frauen.
00:41:55: Ich habe es ein bisschen leichter gehabt.
00:41:57: Ich hab erst gearbeitet und bin dann im Studium gegangen.
00:42:00: Das heißt für die Frauen die Erststudien und dann in die Arbeitswelt gehen.
00:42:05: Die haben meistens einen klaren Masterplan.
00:42:07: also wie viele Mantis wir hier kennenlernen, die studiert haben und Klaremaster planen haben Und genau wissen wollen was jetzt der nächste step ist und genau step-für-step gehen wollen Den möchte ich mitgeben.
00:42:18: Erst dann werden wir interessant, wenn wir Brüche haben in unserem Lebenslauf.
00:42:22: Wenn wir Dinge erlebt haben die nicht vorhersehbar waren... ...wenn wir Neuro-Wissenschaftlern glauben, dann geht es darum.
00:42:28: erst dann verbinden sich so Napsten, wenn wie irritiert sind, wenn man manchmal vielleicht auch mal überfordert sind und einen Umweg gehen also wenn wir aus all diesem Obersingungen rausgehen um uns einfach trauen zu machen ein Schritt zu gehen und zu schauen wo wir landen.
00:42:44: Dann ist es Erfolg!
00:42:46: Und dann kommen wir auch voran.
00:42:48: Wir sind jetzt angekommen an ja bei unserer Rubrik der Blitzfragen.
00:42:54: Die kommen jetzt, das sind ja Fragen die wir in jeder Folge Wissentowirtschaft uns zurückstellen und deshalb habe ich sie auch dir mitgebracht heute.
00:43:02: Die erste Blitzfrage wäre was bedeutet für dich Transfer?
00:43:07: Wenn wir über Wissen zu Wirtschaft sprechen dann geht es für mich hin und zurück also nicht Einbahnstraße.
00:43:13: Bei mir war das so, dass ich als ich damals in den Einkaufsleiter-Job hatte erstmal in die Uni Paderborn gefahren bin um mit der Bücher zur Materialwirtschaft durchzulesen.
00:43:21: Das heißt also ich bin in den Uni gefahren um zu schauen was steht denn da in der Wissenschaft zu?
00:43:25: Zu diesem Thema.
00:43:27: und was wir heute machen bei extray ist wir bieten jungen Frauen und auch Männern also Talenten die Möglichkeit bei uns im Praktikum zu machen oder halt auch mit uns eine Masterarbeit zu schreiben.
00:43:38: Jetzt gerade wieder bezüglich der zwanzig Jahre, was hat sich verändert in den zwanziger Jahren?
00:43:42: und dann daraus zuschauen?
00:43:44: Was nehmen wir da raus mit in das Programm?
00:43:47: Und wie evaluieren das Programm immer wieder quantitativ und qualitativ?
00:43:52: Das ist ja auch eine Art Wissenschaft.
00:43:54: Das heißt also ich finde die Ideen entwickeln sich nur dann wenn wir beides nutzen Erfahrung und Wissen.
00:44:00: Die zweite Blitzfrage, die ich dir stellen möchte, Anja ist Wie hat Paderborn dich geprägt?
00:44:07: Ja.
00:44:07: Paderborne hat mich geprägt durch die Menschen, die hier sind.
00:44:11: Damals hätte ich eigentlich aufgrund des Unternehmens Sitz nach Ansberg gesäuert zu den Wirtschaftsunion und habe dann in der IAC Paderbourne nachgefragt ob ich nicht hier teilnehmen könnte und hab dann ziemlich viele Menschen kennengelernt, die vor Ort entweder ein Start-up haben oder auch alt eingesessenes Unternehmen führen oder in Führung sind Und das hat dazu geführt, die haben mich offen aufgenommen.
00:44:32: Ich habe mich wohlgefühlt und bin dann genauso auf andere Menschen zugegangen.
00:44:37: Das heißt in dem Programm was ich leite ist es so dass sich die Menschen, die jetzt neu nach Paderborn kommen mitnehmen und mit denen zum Beispiel Karnevalfeier oder auch mit denen ein Austausch gehe auf einen Kaffee oder zum ersten oder sie halt eben auch als Mentorin gewinnen für dieses Programm.
00:44:55: Die letzte Frage ist vielleicht ein bisschen tricky, aber ich bin mir sicher du findest auch darauf eine Blitzantwort.
00:45:01: Und zwar woran wirst Du in zehn Jahren arbeiten?
00:45:05: Ja in zehn jahren.
00:45:06: jetzt habe ich ja gerade die extra Y Mentoring GmbH gegründet und das bedeutet, die steht dafür dass wir ja Talente gleichermaßen fördern möchten, aber man möchte nicht nur Talente unterstützen durch Mentoring sondern unsere Idee ist Mentoring kann noch viel mehr.
00:45:21: Wenn wir mal in die Zukunft schauen, dann glaube ich es ist wichtig auch Peer Group Mentoring anzubieten.
00:45:25: Es ist wichtig High Potential Mentoring zu bieten also um ganz nach oben in die erste Etage zu gehen.
00:45:31: Es is wichtig Reverse Mentoring einzubieten.
00:45:34: Ich finde's auch wichtig Mentoren auszuwählen und vielleicht nochmal über dieses Wissen zu sprechen.
00:45:38: nicht dass jeder sich mit einer Kutsch Ausbildung beschäftigt.
00:45:41: Vielleicht ist eine Mentoreneausbildung noch viel interessanter und viel sinnvoller für Palabon und Umgebung.
00:45:47: Liebe Anja, ich danke dir das du heute die Zeit genommen hast.
00:45:52: Denn ich weiß so kurz vor eurem Jubiläum auch ist dein Terminkalender richtig, richtig voll!
00:45:57: Wir zwei Frauen heute an der Spitze dieses Gebäudes.
00:46:00: also perfekte hätte es nicht sein können.
00:46:02: Danke für deine Zeit.
00:46:03: Danke dass du da warst.
00:46:05: Dankeschön
00:46:05: und euch liebe Hörerinnen und Hörern empfehle ich natürlich auch in unserer anderen Folgen zu hören lasst auch gerne ein paar Sternchen.
00:46:13: darüber freuen wir uns und teilt diese Folge gerne wenn sie euch gefallen hat.
00:46:18: Bis zum nächsten Mal, tschüss!
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